Heimwerker klebt Holzfaserdämmplatte an die Wand. Die Dämmplatte ist in L-Form zugeschnitten. Baumit Selbermachen DIY-Anleitung.

Holzfaserdämmplatte als Innendämmung an die Wand kleben

In dieser Baumit Selbermachen Anleitung lernst du, wie du die Holzfaserdämmplatten richtig vorbereitest, zuschneidest, mit Baumit Klebemörtel vollflächig verklebst und dabei auch Details wie Fensterecken, Innenecken und Deckenanschlüsse sauber ausführst. Die Anleitung gibt es auch als Video.
Schwierigkeit
Mittel
Verarbeitungsdauer
ca. 10 bis 25 Minuten pro Quadratmeter

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Werkzeug
    • Warum eine gute Wasserwaage unverzichtbar ist

      Eine Wasserwaage ist ein Präzisionsmessgerät – unverzichtbar, wenn es darum geht, Flächen exakt waagerecht oder im 90°-Winkel auszurichten. Damit sie dauerhaft präzise Messergebnisse liefert, muss vor allem die Libelle – das Herzstück jeder Wasserwaage – robust und exakt bleiben, selbst nach häufiger und intensiver Nutzung.

      Auch unter rauen Bedingungen auf der Baustelle, etwa bei Stürzen oder Stößen, sollte eine hochwertige Wasserwaage ihre Genauigkeit behalten. Nur so kannst du dich jederzeit auf deine Messergebnisse verlassen.

    • STABILA R 300 - Die Robuste

      Die STABILA R 300 wurde speziell für den harten Baustellenalltag entwickelt. Ihr verwindungssteifes Fünfkammer-R-Profil macht sie extrem widerstandsfähig – selbst unter anspruchsvollsten Bedingungen.

      Besonders praktisch: Die extrabreite Messfläche sorgt für hohe Kippsicherheit, was sich vor allem auf unebenen Untergründen bezahlt macht. Diese Wasserwaage überzeugt mit kompromissloser Robustheit und Präzision – ein echtes Profi-Werkzeug, das auch Heimwerker bei ihren Projekten zuverlässig unterstützt.

    • STABILA 196-2: praktisch mit Haltegriffe

      Gerade bei längeren Wasserwaagen ab 180 cm sind Haltegriffe ein echter Vorteil. Sie ermöglichen dir einen sicheren Griff und erleichtern die Handhabung bei großflächigen Messungen deutlich.

      Zwei Vertikal-Libellen sorgen dafür, dass du aus jeder Position bequem ablesen kannst. Die ergonomisch geformten Grifföffnungen tragen zusätzlich zum hohen Bedienkomfort bei – ideal für den täglichen Einsatz auf der Baustelle oder in der Werkstatt.

    • Mörtel, Beton und Spachtelmasse richtig anmischen

      Ein Mörtelkübel ist beim Anrühren von Putzen und Mörteln unverzichtbar. Für einen 25-kg-Sack eignet sich ein 65-Liter-Kübel – er bietet ausreichend Platz für eine saubere Durchmischung. Falls du zwei Säcke gleichzeitig anmischen möchtest, empfehlen wir einen 90-Liter-Kübel.

      Damit du mit dem Rührquirl eine homogene, klumpenfreie Mischung erhältst, ist ein runder Mörtelkübel besonders empfehlenswert.

    • Robust und langlebig – kranbare Mörtelkübel

      Neben den klassischen schwarzen Mörtelkübeln gibt es auch kranbare Varianten. Diese sind deutlich robuster und mit einer Metallaufnahme ausgestattet, sodass sie sicher an ein Krangehänge eingehängt werden können.

      Hergestellt aus frostbeständigem Kunststoff, sind sie deutlich stabiler als herkömmliche Kübel und halten selbst härtesten Baustellenbedingungen stand.

    • Mörteleimer / Baueimer – ideal für kleinere Mengen

      Wenn du kleinere Mengen wie beispielsweise Betonspachtel, Eckschienenmörtel oder ähnliches anmischen möchtest, reicht normalerweise ein handlicher Eimer mit einem Fassungsvermögen von bis zu 20 Litern aus.

      Dabei empfehlen wir dir unbedingt, einen speziellen Mörteleimer bzw. Baueimer zu verwenden. Diese sind robuster als herkömmliche Haushaltseimer und halten dem Anmischen mit einem elektrischen Rührgerät problemlos stand.

    • Spachtel- und Armierungsmassen kontrolliert auftragen

      Eine Zahnkelle ist eine spezielle Glättkelle, bei der zwei Seiten mit einer Zahnung versehen sind – in diesem Fall 10 x 10 mm. Sie ermöglicht dir, Spachtel- oder Armierungsmassen in einer gleichmäßigen und kontrollierten Schichtdicke auf den Untergrund aufzutragen.

      Sobald die Spachtelmasse einmal aufgetragen ist, lässt sich die tatsächliche Schichtdicke nicht mehr zuverlässig erkennen. Wenn du jedoch eine 10mm Zahnkelle verwendest, bleibt der Untergrund an den Zahnungslücken sichtbar – so erkennst du genau, wie viel Material aufgetragen wurde. Im Anschluss wird die frische Spachtelmasse mit einem Flächenglätter oder einer Kartätsche glatt abgezogen.

    • Auch in anderen Zahnungen erhältlich

      Je nach gewünschter Auftragsdicke sind Zahnkellen mit verschiedenen Zahnungslängen erhältlich. Bei unseren Arbeiten beginnt die Zahnung bei 4 mm und endet bei 16 mm. Eine einfache Faustregel lautet: Die tatsächliche Schichtdicke entspricht etwa der Hälfte der Zahnungshöhe.

      Beispiel: Mit einer 6-mm-Zahnung erzielst du nach dem Glätten eine Auftragsdicke von etwa 3 mm.

      Ein Spezialfall sind Mittelbettkellen mit einer halbrunden Zahnung von beispielsweise 15/20 mm. Diese Kellen werden in unseren Projekten beispielsweise bei der Armierung und Holzfaserdämmplatten eingesetzt.

    • Der klassische Zimmermannsbleistift

      Generationen von Handwerkern kennen und schätzen diesen Bleistift auf der Baustelle. Er ist mittlerweile nicht mehr nur mit grauer, sondern auch mit roter oder grüner Mine erhältlich.

      Ein unverzichtbares Duo: immer griffbereit in der Hosentasche – zusammen mit einem scharfen Cuttermesser zum Anspitzen.

    • Pica DRY – der Fallbleistift für den rauen Baustellenalltag

      Der Pica DRY ist aus unserem Arbeitsalltag auf der Baustelle nicht mehr wegzudenken. Er liegt gut in der Hand und eignet sich hervorragend auch als Tieflochmarker.

      Die Minen sind langlebig und in verschiedenen Farben erhältlich – für vielseitige Markierungen auf der Baustelle.

    • Pica DRY – immer griffbereit und praktisch

      Besonders überzeugt uns die Klipphalterung: Der Bleistift sitzt sicher in der Arbeitshose – selbst, wenn du auf dem Kopf stehst.

      Zusätzlich ist in der Schutzhülle ein Spitzer integriert, sodass du die Mine jederzeit schnell und ohne zusätzliches Werkzeug anspitzen kannst.

    • Pica Permanent Marker – wenn der Bleistift nicht ausreicht

      Auf einigen Untergründen wie beispielsweise Holzfaserdämmplatten, EPS oder Mineralwolle kommt ein üblicher Bleistift schnell an seine Grenzen. Entweder ist der Strich kaum erkennbar oder du beschädigst den Untergrund. Für diese Fälle empfehlen wir einen feinen Permanent-Marker – präzise, wischfest und dauerhaft sichtbar.

    • Mörtel mühelos und knollenfrei anrühren

      Wenn du ganze Säcke mit 25 kg oder mehr anrühren möchtest, führt kein Weg an einem elektrischen Rührwerk vorbei. Dank speziell abgestimmter Getriebe, die für die enormen Belastungen beim Anmischen von Mörtel und Putzen ausgelegt sind, sind diese Geräte deutlich langlebiger als herkömmliche Bohrmaschinen.

      Für Heimwerker, die gelegentlich mischen, empfehlen wir den Collomix Xo 1 mit 1010 Watt. Er eignet sich für Mengen bis zu 40 Litern und bietet ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    • Rührgerät für den intensiven Einsatz

      Wenn du regelmäßig Mörtel, Putze, Farben oder Ausgleichsmassen anrührst, ist der Collomix Xo 4 die richtige Wahl – das Standardgerät unserer Vorführmeister.

      Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass dieses Gerät intensive Einsätze, selbst im Dauerbetrieb, problemlos meistert. Mit einem leistungsstarken 1300-Watt-Motor und einem robusten 2-Gang-Rührwerk lassen sich bis zu 65 Liter Material in einem Durchgang mischen.

      Wem das alles immer noch nicht reicht, greift zum noch leistungsstärkeren Collomix Xo 6

    • Die neue Collomix XQ-Serie – präzise und leistungsstark

      Die neue XQ-Serie von Collomix überzeugt mit einstellbarer Mischzeit und Drehzahl – ideal für Materialien mit spezifischen Herstellerangaben zur Mischzeit oder maximalen Drehzahl. Besonders bei Spachtelmassen, Fliesenklebern oder Bodenbeschichtungen ist das ein echter Vorteil.

      Auch die Schnellkupplung wurde überarbeitet und lässt sich jetzt noch einfacher bedienen.

    • Collomix WK – der universelle Rührer für Putze und Mörtel

      Der Collomix WK ist unser Standardrührer für Putze, Estrich und Mörtel. Dank seiner robusten Bauweise sorgt er für eine zuverlässige und gleichmäßige Durchmischung – perfekt für den täglichen Einsatz.

    • Collomix DLX – für fließfähige, zementäre Produkte

      Unsere Empfehlung für das Anmischen von zementären Ausgleichsmassen und Nivellierspachteln ist der Collomix DLX.

      Seine zwei Flügelreihen mischen das Material besonders gleichmäßig und klümpchenfrei. Die spezielle Flügelform zieht das Material nach unten, sodass eine optimale Durchmischung gewährleistet ist.

    • Collomix KR – optimal für pastöse und feine Materialien

      Der Collomix KR wurde speziell für pastöse Materialien wie Spachtelmassen und Dispersionskleber entwickelt. Er eignet sich auch hervorragend für Fliesenkleber und Fugenmassen bei der Fliesenverlegung.

      Seine spezielle Form verhindert die Bildung von Klümpchen und sorgt für eine besonders homogene Durchmischung.

    • Worauf du bei der Wahl der Kelle achten solltest

      Rostfreies Material: Eine rostfreie Kelle ist langlebig und hygienisch, da sie keine Rostspuren in die Masse abgibt.

      Ergonomischer Griff: Ein 2K-Griff mit Fingerstopper sorgt für ein angenehmes Handling und beugt Ermüdung vor, auch bei längerem Einsatz.

      Größe der Kelle: Üblicherweise wird eine 160-mm-Kelle verwendet, da sie eine gute Balance zwischen Handlichkeit und Volumen bietet. Es gibt jedoch auch kleinere Kellen für feinere Arbeiten oder größere Modelle für kraftvolle Anwendungen.

    • Leicht, schnell für den langen Arbeitstag

      Die Makita DHS660 Handkreissäge mit 18 Volt Akku ist für die Zuschnittarbeiten eine sinnvolle Empfehlung. Sie hat eine Schnitttiefe von maximal 57 mm.

      Sie ist sehr leicht und liegt damit sehr gut in der Hand. Die Leistung des Akku´s mit Restlaufzeitanzeige hat uns überzeugt.

    • Staubarmes Arbeiten durch Absaugung

      Über einen Adapter kannst du die Handkreissäge mit einem Industriesauger – z. B. dem Makita VC4210M – verbinden. Das sorgt für eine deutlich staubärmere Arbeitsumgebung.

      Sägespäne werden effektiv abgesaugt, wodurch die Sicht auf die Schnittlinie frei bleibt. Das ermöglicht dir präziseres, saubereres und angenehmeres Arbeiten.

    • Nass- und Trockensauger

      Neben der allgemeinen Sauberkeit auf der Baustelle, die du mit einem Nass- und Trockensauger besonders staubarm erreichen kannst, ist beim Einbau von Bodenbeschichtungen ein sauberer, staubfreier und trockener Untergrund von entscheidender Bedeutung.

      Ein leistungsstarkes Gerät wie der Makita VC4210M ist ein professioneller Vertreter für den Baustelleneinsatz und verfügt über eine automatische Filterreinigung. Der VC4210M kann mit bis zu 4 Metern Schlauchlänge betrieben werden und bietet eine große Aufnahmekapazität (Staub: 34 Liter; Flüssigkeiten: 30 Liter).

    • Als Industriesauger im Automatikbetrieb

      Du kannst den VC4210M mit verschiedenen Elektrowerkzeugen verbinden, die über eine Staubabsaugung verfügen. Gegebenenfalls wird dazu ein Adapter benötigt. Kabelgebundene Werkzeuge können über die integrierte Steckdose an der Vorderseite des Saugers mit Strom versorgt werden.

      So kannst du den Staubsauger auf den Automatikbetrieb stellen: Er startet automatisch, sobald du das angeschlossene Elektrogerät einschaltest.

    • Automatikbetrieb mit akkubetriebenen Werkzeugen

      Beim Einsatz vieler akkubetriebener Elektrowerkzeuge von Makita kannst du den VC4210M ebenfalls im Automatikbetrieb nutzen – mithilfe des Makita AWS-Funkadapters WUT02.

      Hierbei wird der Adapter in die Steckdose des Staubsaugers und der Sender in das Elektrogerät eingesteckt.

    • Akkurate Messungen auf kurzen Distanzen

      Ob beim Einbau einer Fensterbank, dem Setzen einer Anputzleiste, der Montage einer Küche oder im Trockenbau – beim Messen horizontaler oder vertikaler Flächen auf kurzen Distanzen benötigst du genauso wie bei längeren Messstrecken eine präzise Wasserwaage.

      Dabei darf sich weder das Profil verbiegen noch die Messlibelle ihre Genauigkeit verlieren – selbst nach mehreren Stößen nicht. Es ist ärgerlich, wenn deine exakte Arbeit durch ungenaue Messergebnisse beeinträchtigt wird.

      Deshalb empfehlen wir dir, bei solchen Werkzeugen keine Kompromisse einzugehen und auf Profiqualität zu setzen, wie beispielsweise die Stabila 80AS.

    • Pendelhubsäge – präzise Schnitte, flexibel einsetzbar

      Eine Stichsäge ist das ideale Werkzeug, wenn du Kurven oder freie Formen sägen willst. Mit einer Führungsschiene oder einer anderen Führungshilfe lassen sich aber auch gerade Schnitte gut und sauber ausführen. Für längere, gerade Schnitte ist eine Handkreissäge meist schneller und präziser.

      Die Makita DJV181Z wird mit einem 18-Volt-Akku betrieben und ist dadurch besonders kompakt und handlich. Mit Akku wiegt sie nur rund 2,6 kg – ideal für flexibles Arbeiten auf der Baustelle oder in der Werkstatt.

      Je nach eingesetztem Sägeblatt kannst du mit dieser Pendelhubsäge verschiedenste Materialien bearbeiten, darunter Holz, Metall, Fliesen, Beton- oder Gipsplatten.

    • Staubarmes Arbeiten durch Absaugung

      Über einen Adapter kannst du die Pendelhubsäge mit einem Industriesauger – z. B. dem Makita VC4210M – verbinden. Das sorgt für eine deutlich staubärmere Arbeitsumgebung. Sägespäne werden effektiv abgesaugt, wodurch die Sicht auf die Schnittlinie frei bleibt. Das ermöglicht dir präziseres, saubereres und angenehmeres Arbeiten.

    • Präzise Messungen für exakte Ergebnisse

      Neben dem Zimmermannsbleistift und dem Cuttermesser ist ein guter Meterstab eines der wichtigsten Werkzeuge in deiner Arbeitshose oder Werkzeugkiste.

      Hochwertige Modelle mit hochfesten Gelenkplatten und gehärteten Federn sorgen für Stabilität und Langlebigkeit – so hast du lange Freude an deinem Messwerkzeug.

    • Taschenbandmaß BM 100 – kompakt und zuverlässig

      Das Stabila BM 100 ist ein kompaktes Taschenmaßband mit wahlweise 3, 5 oder 8 Metern Länge. Dank des Softgrip-Mantels liegt es angenehm in der Hand und bleibt auch bei Stürzen gut geschützt.

      Mit einer starken Bremse und kraftvollem Bandrücklauf ist es der ideale Begleiter für den Baustellenalltag.

    • Taschenbandmaß BM 300 – robust und langlebig

      Das Stabila BM 300 überzeugt mit einem bruchsicheren PC/ABS-Gehäuse und stoßabsorbierendem Softgrip-Mantel. Durch die hohe Materialstärke des Bands kannst du es bis zu 3 Meter ausziehen, ohne dass es knickt.

      Die extrem widerstandsfähige STABILA NYLON-WRAP-Ummantelung schützt das Band zuverlässig vor Korrosion und Abrieb. Zusätzlich sorgt der extragroße Haken für sicheren Halt in verschiedenen Messpositionen.

Produkte
Ergänzungsprodukte
    • PowerSTAR UV – für saubere Kanten bei glatten Untergründen

      Das PowerSTAR UV ist ein besonders dünnes, aber äußerst robustes Gewebeklebeband mit mittlerer Klebkraft. Es lässt sich leicht abrollen und abreißen – ideal für exakte, flache Putz- und Farbkanten auf glatten Untergründen.

      Dank seiner hohen UV-Beständigkeit eignet es sich perfekt für längere Einsätze im Außenbereich, z. B. bei WDVS-Arbeiten.
      Einsatzbereich: Spachtel- und Putzstärken von 1–3 mm.

    • PowerSTAR straight – maximale Haftung für gerade Kanten

      Das PowerSTAR straight ist ein extra dickes Gewebeklebeband mit starker Klebkraft und hoher Formstabilität. Es haftet zuverlässig auf glatten und rauen Untergründen und ermöglicht besonders gerade Abklebungen – ideal z. B. für Faschen.

      Das Band ist UV-beständig bis zu 2 Wochen und lässt sich gut von Hand abreißen. Einsatzbereich: Spachtel- und Putzstärken von 1–3 mm.

    • PowerLIGHT eco – das klassische Putzerband

      Das PowerLIGHT eco ist ein bewährtes Gewebeklebeband mit sehr hoher Klebkraft und robuster Verarbeitung. Es eignet sich für glatte wie auch raue Untergründe und lässt sich gut abreißen.

      Der lösemittelfreie Klebstoff und der umweltfreundliche PE-Träger machen es zur nachhaltigen Wahl – bei gleichzeitig hoher Leistung. UV-beständig bis zu 4 Wochen. Ideal auch als Anschlussband zwischen Putz und angrenzenden Holzteilen.

    • Abklebeband mit Folie

      Auch diese robusteren Abklebebänder gibt es mit integrierter Folie zum schnellen und einfacheren Schütze von angrenzenden Bauteilen.

Arbeitsschutz
    • Was du auch machst – trag die richtige Arbeitshose

      Auf der Baustelle haben wir schon einiges erlebt – deshalb wissen wir: Die richtige Arbeitshose bietet dir nicht nur besseren Schutz, sondern kann dir den Arbeitsalltag auch deutlich erleichtern.

      Je nach Tätigkeit machen unterschiedliche Hosenmodelle Sinn. Wenn du überwiegend leichte Montagearbeiten ausführst, ist eine leichte Stretchhose oft die beste Wahl. Modelle wie die SNICKERS 6271 oder 6903 sind besonders leicht, flexibel und leiten Schweiß effektiv ab – ideal für bewegungsintensive Arbeiten bei höheren Temperaturen.

    • Der Klassiker: die Allrounderhose

      Für typische Arbeiten wie Putzen, Spachteln oder Montage greifen wir gerne zur SNICKERS 6341. Diese Hose ist robust, schmal geschnitten und am Rücken ausreichend hochgezogen – so bleibt alles da, wo es hingehört, auch wenn du dich bückst oder kniest.

      An den Innenseiten der Oberschenkel (Adduktorenbereich) sorgt ein integrierter Stretchstoff für mehr Bewegungsfreiheit und spürbar besseren Tragekomfort bei knienden Tätigkeiten.

    • SNICKERS 6341 – mit ausreichend Stauraum

      Die Taschen der 6341 sind groß genug für nahezu jedes Smartphone. Außerdem hast du genügend Platz für Zollstock, Cuttermesser, Stifte und weiteres Werkzeug.

      Im Kniebereich kannst du ganz einfach Polster einsetzen – ideal für alle, die viel im Knien arbeiten.

    • Welche Vorteile bieten Holstertaschen?

      Modelle wie die SNICKERS 6241 sind zusätzlich mit sogenannten Holstertaschen ausgestattet. Diese Taschen sind am Hosenbund befestigt und hängen locker an der Hose – so hast du Schraubendreher, Zangen und andere Werkzeuge immer griffbereit.

      Auch Nägel oder Schrauben lassen sich bequem darin verstauen. Damit die Taschen auch bei regelmäßigem Einsatz nicht nachgeben, setzt SNICKERS hier auf besonders robustes CORDURA®-Material, das einiges aushält.

    • Vertrauen durch geprüfte Qualität

      Beim Kauf von Arbeitsschutzschuhen solltest du unbedingt auf geprüfte und zertifizierte Qualität achten. Achte darauf, dass die Schuhe den europäischen Normen EN ISO 20345:2011 oder 2022 entsprechen – sie garantieren, dass deine Füße im Arbeitsalltag wirksam geschützt sind.

      Hier ein Überblick über die wichtigsten Sicherheitsklassen und Zusatzkennzeichen:

      S1P, S1PL: Schutzkappe, durchtrittsichere Sohle (bei P/PL), Energieaufnahme im Fersenbereich
      S3, S3L, S3S: wie S1P, zusätzlich mit wasserabweisenden Obermaterial
      FO: Kraftstoff- und ölbeständige Lauf- und Zwischensohle
      HRO: Hitzebeständige Laufsohle (getestet bei 300 °C)
      SR: Rutschhemmung auf keramischen Fliesenböden mit Natriumlaurylsulfatlösung, Rutschfestigkeit auf Stahlböden mit Glyzerin

      Wir empfehlen dir Arbeitsschuhe vor dem Kauf anzuprobieren. 

    • Solid Gear HAZE 2 FLY LOW – S1PS, SR, FO, HRO

      Du führst leichte Montagearbeiten im Innenbereich aus und legst Wert auf hohen Tragekomfort, auch über viele Stunden und Wege hinweg? Dann ist der Solid Gear HAZE 2 FLY LOW vielleicht genau das Richtige für dich.

      Das atmungsaktive Obermaterial aus MATRYX®-Gewebe macht den Schuh leicht, flexibel und angenehm zu tragen – auch bei knienden Tätigkeiten. Die griffige Gummisohle sorgt für sicheren Stand, während die Ortholite® Hybrid-Einlegesohle für gute Dämpfung sorgt.

      Besonders praktisch: Das BOA® Fit-System ersetzt klassische Schnürsenkel – kein Einfädeln mehr, kein Hängenbleiben.

    • Solid Gear SONAR LOW – S3S, SR, HRO, FO

      Du bist täglich mit Putz-, Spachtel- oder Anstricharbeiten, eher im Innenbereich beschäftigt? Dann brauchst du robuste Schuhe, die auch bei verschmutzten Arbeitsbedingungen bestehen.

      Der Solid Gear SONAR LOW punktet mit einem wasserabweisenden Mikrofaser-Obermaterial (CORDURA®), das besonders resistent gegen Zement, Kalk und Feuchtigkeit ist. Die glatte Oberfläche lässt sich gut reinigen – ideal bei Spritzern oder Klecksen.

      Im Inneren sorgen atmungsaktives Futter und eine Ortholite®-Einlegesohle für ein angenehmes Tragegefühl. Die profilierte Laufsohle gibt dir sicheren Halt auf unterschiedlichsten Untergründen.

    • Solid Gear FALCON – S3, SRC

      Wenn du zwischen Innen- und Außenarbeiten pendelst und Wert auf einen vielseitigen, trittsicheren Schuh legst, ist der Solid Gear FALCON eine sehr gute Wahl.

      Dieser halbhohe Arbeitsschuh ist mit einer besonders griffigen VIBRAM®-Laufsohle ausgestattet – für sicheren Stand auf Fliesen, Stahl oder bei winterlichen Bedingungen im Außenbereich.

      Das robuste Obermaterial aus CORDURA® Ripstop mit Mikrofaser bietet hohe Wasserabweisung und gute Atmungsaktivität – perfekt für wechselhafte Bedingungen.

    • Solid Gear VAPOR 3 – S3S, SR, HRO, FO

      Du arbeitest sowohl im Innen- als auch im Außenbereich – und das nicht immer unter idealen Bedingungen? Dann brauchst du einen Schuh, der einiges mitmacht.

      Der Solid Gear VAPOR 3 ist ein halbhoher Sicherheitsschuh mit stoßdämpfender, bensonders leichten ETPU-Zwischensohle und durchtrittsicherer Sohle. Die robuste VIBRAM®-Außensohle ist rutschhemmend und besonders langlebig. 

      Das Obermaterial aus Nubukleder mit textilem Futter ist strapazierfähig, schmutzresistent und angenehm zu tragen – ideal für den rauen Baustellenalltag.

    • Solid Gear PRIME GTX MID – S3, SRC, WR, HRO

      Du bist bei jeder Witterung im Einsatz – und das auch in besonders nasser oder schmutziger Umgebung? Dann ist der Solid Gear PRIME GTX MID eine Überlegung wert.

      Dieser robuste, halbhohe Sicherheitsschuh verfügt über eine wasserdichte GORE-TEX®-Membran und bleibt dabei atmungsaktiv.

      Die rutschhemmende VIBRAM®-Laufsohle (SRC) sorgt für sicheren Stand auf Fliesen, Stahl oder nassen Böden.

      Die besonders leichte ETPU-Zwischensohle bietet dir eine hervorragende Energierückgabe bei jedem Schritt – für spürbar mehr Komfort bei langen Arbeitstagen.

    • Sicher arbeiten – Handschuhe für Putz-, Spachtel- und Malerarbeiten

      Viele Putze, Mörtel oder Spachtelmassen enthalten alkalische Rohstoffe wie Zement oder Kalk. Ein passender Arbeitshandschuh schützt deine Haut vor direktem Kontakt.

      Der Arbeitshandschuh KinetiXx X-blue sitzt angenehm fest und schließt sicher am Handgelenk ab – so bleibt Mörtel zuverlässig draußen und kann auch nicht unabsichtlich in den Handschuh eindringen..

      Wir empfehlen dir schnitthemmende Handschuhe, denn Kellen und Spachtel mit ihren Metallkanten stellen immer auch ein Verletzungsrisiko dar.

    • Staubschutz auf der Baustelle – für deine Gesundheit

      Ob beim Schleifen, Abbrechen oder Anmischen von Mörtel – auf der Baustelle entsteht bei vielen Tätigkeiten feiner Staub, der sich schnell in der Raumluft verteilt.

      Vor allem Stäube aus quarzhaltigen Materialien, Gips, Zement, aber auch Latex- oder Ölfarben, Lacken und anderen Bauprodukten können bei langfristiger und hoher Belastung die Atemwege gefährden. Wer über Jahre regelmäßig solchen Stäuben ausgesetzt ist, setzt sich einem Gesundheitsrisiko aus. Staubschutzmasken mit der Schutzklasse FFP3 sind ein wirksamer Arbeitschutz

      Darüber hinaus empfiehlt die Berufsgenossenschaft dringend, geeignete Staubabsaugungen und sogenannte Bauentstauber einzusetzen – am besten kombiniert mit persönlicher Schutzausrüstung wie Atemmasken.

    • Collomix dust.EX – weniger Staub beim Anmischen

      Eine einfache, aber wirkungsvolle Lösung zur Reduzierung von Staub beim Anmischen von pulverförmigen Mörteln im Innenbereich ist der Collomix dust.EX. Dieses clevere Zubehör wird einfach an den Rand deines Mörteleimers gehängt und mit einem Nass- und Trockensauger verbunden.

      Wichtig: Starte den Sauger bereits vor dem Einfüllen des Trockenmaterials. Du wirst überrascht sein, wie effektiv dieser kleine Helfer die Staubbelastung in der Raumluft reduziert – für ein deutlich angenehmeres und gesünderes Arbeiten.

    • Nass- und Trockensauger – auf die Staubklasse kommt es an

      Industriesauger werden in drei Staubklassen eingeteilt – je nach Filterleistung und Einsatzbereich:

      Staubklasse L: Für unbedenkliche Stäube wie Hausstaub, Erde oder Kalk – ausreichend für einfache Arbeiten.

      Staubklasse M: Empfohlen für typische Baustellenstäube wie Gips, Zement, Beton, Spachtelmassen, Farben (z. B. Latex oder Öl) sowie Fliesenkleber.

      Auf der Baustelle entstehen bei vielen dieser Materialien bei der Verarbeitung, Schleifen oder Abbrucharbeiten Feinstaubkonzentrationen über dem Grenzwert von 0,1 mg/m³. In diesen Fällen solltest du auf einen leistungsstarken Sauger wie den Makita VC4210M mit Staubklasse M setzen.

    • Atemschutzmaske

      Bei Tätigkeiten, bei denen Feinstaub oder Partikel in der Luft auftreten, ist eine Atemschutzmaske ein wichtiger Teil deiner persönlichen Schutzausrüstung. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen den Filterklassen FFP1 bis FFP3.

      Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir dir beim Umgang mit Farben, Spachtelmassen und Putzen sowie bei der Entfernung von Schimmelsporen die Verwendung einer FFP3-Maske. Diese bietet dir zuverlässigen Schutz bei allen Arbeiten, bei denen Feinstaub entsteht.

      Produkte mit Ausatemventil, wie beispielsweise die 3M 9332-pro, erleichtern dir das Atmen und verringern den Hitzestau unter der Maske. Gleichzeitig reduziert die spezielle Formgebung der Maske ein mögliches Beschlagen deiner Schutzbrille.

    • Schutzbrille – einfacher und wirksamer Schutz

      Eine Arbeitsschutzbrille gehört zur Grundausstattung bei allen Arbeiten mit Putzen, Spachtelmassen, Farben und vielem mehr. Sie schützt deine Augen zuverlässig vor herumfliegenden Mörtel- oder Farbspritzern.

      Das ist besonders wichtig, denn viele Mörtel sind alkalisch und können deine Augen nicht nur mechanisch, sondern auch chemisch verletzen. Deshalb ist der Augenschutz auch in den Sicherheitsdatenblättern vieler Produkte vorgeschrieben.

    • Hellberg Argon – leicht, bequem und sicher

      Die Hellberg Argon ist eine extrem leichte Schutzbrille, deren Bügel dreifach verstellbar sind. Dadurch sitzt die Brille dicht am Gesicht und bietet optimalen Schutz vor Spritzern oder Spänen.

      Sie hat einen weichen, flexiblen Nasensteg aus Gummi und ist dadurch auch über längere Zeit sehr angenehm zu tragen. Die stoß- und kratzfesten Gläser sind mit einer Antbeschlagbeschichtung versehen.

      Dank ihres schlanken Bügeldesigns passt die Brille optimal unter einen Gehörschutz und verhindert Undichtigkeiten an dessen Ohrpolstern – für beste Geräuschdämmung.

    • Hellberg Argon – die passenden Gläser für innen und außen

      Neben klaren Scheiben für Innenräume ist die Hellberg Argon auch mit blau oder rot spiegelbeschichteten Scheiben erhältlich.

      Blau verspiegelte Gläser bieten 99,99 % UVA/UVB-Schutz, reduzieren Blendungen durch Sonnenlicht und verbessern den Kontrast gegenüber herkömmlichen Scheiben. Lichtdurchlässigkeit: 22 %.

      Rot verspiegelte Gläser bieten ebenfalls 99,99 % UVA/UVB-Schutz und sind ideal bei intensivem Sonnenlicht. Sie reduzieren Blendungen noch stärker und erhöhen den Kontrast deutlich. Lichtdurchlässigkeit: 12 %.

    • Hellberg Neon Plus – maximaler Staubschutz mit Vollsichtbrille

      Bei besonders staubigen Tätigkeiten, wie z. B. Schleifen in geschlossenen Räumen oder Sprüharbeiten mit Farben und Lacken, bietet dir eine Vollsichtbrille optimalen Schutz.

      Die Hellberg Neon Plus besitzt eine klare, kratzfeste Scheibe für beste Sichtverhältnisse. Der weiche Rahmen sitzt komfortabel und lässt sich sogar problemlos über viele, normale Brille tragen.

      Dank beidseitiger Anti-Beschlag-Beschichtung und indirekter Belüftung bleibt die Brille auch bei längerem Einsatz angenehm beschlagfrei.

Wichtige Hinweise

Untergrund prüfen und vorbereiten
Für das Verkleben von Holzfaserdämmplatten brauchst du einen ebenen, tragfähigen Untergrund. Mit dem Klebemörtel kannst du Unebenheiten bis max. 5 mm ausgleichen. Größere Unebenheiten musst du vorher ausgleichen, damit eine stabile Innendämmung gewährleistet werden kann.

Fensterlaibung und Sturz richtig dämmen und vorbereiten
Fensterlaibungen, Sturz und Bereich unter der Fensterbank dämmst du mit 2 bis 3 cm starken Laibungsplatten. 
Zusätzlich mit einzuplanen sind: Kleberschicht: ca. 5 bis10 mm, Armierungs- und Deckspachtel: mind. 5 mm

Wichtig:

  • Entferne die alte Innenfensterbank, um Platz für die Dämmung zu schaffen.
  • Reicht der Platz des freigelegten Fensterrahmens nicht aus, entferne Altputz oder etwas Mauerwerk in der Laibung.
  • Prüfe und erneuere bei Bedarf die Fensterabdichtung vor der Dämmung fachgerecht.

Altputz prüfen
Muss entfernt werden:  Alter Gipsputz, Kalk-Gipsputz, Lehmputz.
Geeignet (wenn tragfähig und sauber): Kalkputzputz, Kalkzementputz, Zementputz.

Geeigneter Altputz vorbereiten:

  • Klopfe die Fläche ab und entferne hohle Stellen.
  • Fülle abgeschlagene Stellen bündig mit Baumit Kalkin Kalkputz weiß.
  • Kehre sandende oder kreidende Oberflächen gründlich ab und grundiere sie mit Baumit Tiefengrund oder Mineralgrund.

Holzfaserdämmplatten nicht direkt auf Mauerwerk kleben
Die Dämmplatten sollten nicht direkt auf Mauerwerk geklebt werden. Trage zuerst mindestens 10 mm Kalkputz auf das Mauerwerk auf. Das sorgt für eine ebene, langlebige und sichere Basis.

Trocknungszeit beachten
Neue Putze müssen vollständig trocken sein, bevor du dämmst. Faustregel: 1 Tag Trocknungszeit pro mm Putzdicke.

Jede Baustelle ist anders. Beachte immer die technischen Vorgaben des Herstellers der Dämmplatten und die Produktdatenblätter der Baumit Bauprodukte.

 

Verarbeitungsanleitung

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1 Höhen der Wandfläche prüfen

Bevor du die Holzfaserdämmplatten klebst, miss die Wandhöhe an mehreren Stellen aus. So weißt du genau, wie du die Platten aufteilen musst – und sparst dir unnötige Nacharbeit.

Rund um Fenster schneidest du die Holzfaserdämmplatten L-förmig zu. Wichtig: Der kürzere Schenkel des L muss mindestens 10 cm hoch sein. Je nach Wandhöhe musst du deshalb die erste Plattenreihe kürzen, damit das Maß am Fenster stimmt.

Heimwerker-Tipp: Gerade in älteren Gebäuden sind Wände selten gleichmäßig hoch – also lieber zweimal messen!

2 Markierung für Fugendichtband im Stoßbereich setzen

Bevor du das Baumit Fugendichtband (Kompriband) anklebst, markiere dir die richtige Position an Boden, angrenzenden Wänden und Decke. Das Kompriband muss später bündig mit der Plattenoberfläche abschließen.

Wichtig: Beachte die Kleberschicht von ca. 5 bis 10 mm, die unter der Dämmplatte liegt – diese Dicke musst du bei deinen Markierungspunkten einrechnen, damit das Kompriband am Ende auf der richtigen Höhe sitzt.

3 Fugendichtband ankleben

Klebe das Baumit Fugendichtband (Kompriband 15/3-7 mm) zunächst an der Wand und am Boden an – es dichtet später die Fugen zwischen Dämmplatte und angrenzenden Flächen ab und verhindert Wärmebrücken.

Achtung: Die Decke noch nicht bekleben! Den Deckenstreifen klebst du erst kurz vor der eigentlichen Plattenverklebung auf.

4 Holzfaserdämmplatte mit der Handkreissäge zuschneiden

Zum sauberen Zuschneiden der Holzfaserdämmplatten eignet sich eine Handkreissäge. Im Handel findest du Geräte bis zu 105 mm Schnitttiefe.

Für lange Schnitte solltest du unbedingt eine passende Führungsschiene verwenden, damit der Zuschnitt gerade ist. Ein angeschlossener Industriestaubsauger reduziert die Anhäufung von Staub und Sägemehl und erleichtert das saubere Arbeiten.

Tipp: Für ein angenehmeres Arbeiten schließt du am besten einen Industriestaubsauger an –  denn Holzfaserdämmplatten erzeugen beim Sägen viel Staub und Sägemehl. 

5 Steckdosen in der Innendämmung einbauen

Für den Einbau von Steckdosen in der geklebten Holzfaser-Innendämmung empfehlen wir spezielle Innendämmungsdosen, die vor der Plattenverklebung fest am Untergrund befestigt werden.

In einer weiteren Baumit Selbermachen Anleitung zeigen wir dir die Basisschritte zum Setzen der Steckdose.

6 Dämmplatte für Steckdose zuschneiden

Der viereckige Befestigungsadapter der Innendämmungsdose von Kaiser erleichtert das Anarbeiten der Holzfaserdämmplatte an die Steckdose erheblich – er dient direkt als Schablone für den Zuschnitt.

Übertrage die benötigten Maße und Abstände auf die Dämmplatte und säge die Aussparung mit einer Stichsäge sauber heraus.

7 Dämmplatte für Steckdose ankleben

Die vorbereitete Holzfaserdämmplatte wird mit Klebemörtel beschichtet und dann sauber an der Steckdose angesetzt – so sitzt die Platte passgenau und ohne Lücken um die Innendämmungsdose.

8 Klebeseite der Dämmplatte reinigen

Bevor du den Klebemörtel aufträgst, kehrst du die Klebeseite der Holzfaserdämmplatte gründlich ab – Staub und Schmutz verhindern sonst die Haftung.

9 Pressspachtelung auf der Dämmplatte auftragen

Trage den frisch angemischten Baumit Klebemörtel dünn und mit Druck vollflächig auf die Klebeseite der Dämmplatte auf. Diese sogenannte Pressspachtelung sorgt dafür, dass Kleber und Platte eine optimal haftende Verbindung eingehen.

10 Klebemörtel auftragen und aufzahnen

Direkt im Anschluss trägst du weiteren Baumit Klebemörtel auf und zahnst die Fläche mit einer Mittelbettspachtel 15/20 oder einer 15 mm Zahnkelle auf.

Das Aufzahnen ist wichtig – nur so wird die Dämmplatte später vollflächig und ohne Hohlräume mit dem Untergrund verklebt. 

11 Überstehenden Klebemörtel abstreifen

Bevor du die Dämmplatte anklebst, entfernst du mit einer Maurerkelle umlaufend den überstehenden Klebemörtel. So vermeidest du unschöne Klebereste an den Plattenkanten und Fugen.

12 Holzfaser-Innendämmung kleben

Klebe die vorbereitete Holzfaserdämmplatte umgehend kräftig auf den Untergrund – drücke sie fest an und arbeite dabei ruhig auch mit leicht reibenden Bewegungen. Das sorgt für eine vollflächige Verklebung ohne Hohlräume.

13 Lotgerechte Position der Dämmplatte mit einer Wasserwaage prüfen

Prüfe nach dem Ankleben jeder Dämmplatte mit einer Wasserwaage, ob sie lotgerecht sitzt, und korrigiere sie bei Bedarf sofort – solange der Kleber noch nicht abgebunden hat.

14 Erste Dämmplattenreihe exakt ausrichten

Da alle weiteren Reihen auf der ersten Reihe aufbauen, ist deren exaktes Ausrichten entscheidend für das gesamte Ergebnis.

Besonders bei unebenem Boden oder einem Gefälle arbeitest du hier unbedingt mit einer langen Wasserwaage – ein Fehler in der ersten Reihe überträgt sich sonst auf alle weiteren.

15 Dämmplattenreihen mit Versatz kleben

Klebe die Holzfaserdämmplatten Reihe für Reihe mit einem Versatz von mindestens 20 cm. Wie beim Mauerwerk verhindert der Versatz, dass durchgehende Fugen entstehen, die die Dämmwirkung beeinträchtigen könnten.

16 Fenster und Türen vor Verschmutzung schützen

Schütze Fenster, Türen und andere Bauteile während dem Einbau der Innendämmung vor Verschmutzung. Setze dafür zunächst ein Abklebeband mit etwas Abstand zum Bauteil.

Auf empfindlichen Oberflächen wie lasierten Holzfenstern verwendest du ausschließlich Sensitiv-Klebebänder – normale Klebebänder können hier Schäden hinterlassen.

17 Fenster mit Schutzfolie abdecken

Klebe anschließend eine Schutzfolie an, die das Bauteil bis zum Abschluss der Dämmarbeiten zuverlässig schützt.

Die Arbeitsschritte zum Setzen der Laibungsplatte findest du in einer gesonderten Anleitung am Ende von diesem Artikel.

18 L-Schnitt an Fenster und Türen ausmessen

An allen Ecken von Fenstern und den beiden oberen Ecken von Türen schneidest du die Holzfaserdämmplatte L-förmig zu. Dabei soll die Schenkelhöhe mind. 10 cm und die Schenkellänge mind. 20 cm betragen. 

Wichtig: Berücksichtige beim Zuschnitt außerdem die Kleberschicht von ca. 5 bis 10 mm unter der Laibungsplatte – sonst passt das Maß am Ende nicht.

19 L-Schnitt an Fenster- und Türecken ausführen

Schneide die Holzfaserdämmplatte mit einer Stichsäge entsprechend zu, trage wie zuvor beschrieben Klebemörtel auf und verklebe die vorbereitete Platte auf den vorbereiteten Untergrund.

20 Innendämmung rund um Fenster und Türen vervollständigen

Schneide die Platten an allen Ecken des Fensters bzw. der Tür passgenau zu und vervollständige die Holzfaser-Innendämmung rund um das Bauteil.

21 Innenecken verzahnt kleben

An Innenecken klebst du die Holzfaserdämmplatten Reihe für Reihe verzahnt übereinander – ähnlich wie beim Mauern. Das verzahnte Kleben sorgt für eine stabile und wärmebrückenfreie Verbindung in den Ecken.

22 Fugendichtband an der Decke anbringen

Wenn du dich mit den Dämmarbeiten der Decke näherst, klebst du vor der letzten Dämmplattenreihe das Baumit Fugendichtband an der Decke an.

Plane für die letzte Reihe eine Mindestplattenhöhe von 20 cm ein – bei Platten mit 80 bis 100 mm Stärke sogar mindestens 25 cm. Niedrigere Platten lassen sich kaum noch sauber einsetzen und verkleben.

23 Letzte Reihe mit Deckenanschluss kleben

Anschließend klebst du möglichst zügig nach dem Ansetzen des Fugendichtbandes die Reihe Dämmplatten mit direktem Deckenanschluss an.

Klebe möglichst zügig nach dem Anbringen des Fugendichtbandes die letzte Reihe Holzfaserdämmplatten mit direktem Deckenanschluss an – das Fugendichtband sollte noch nicht vollständig expandiert sein, damit die Platte sauber und dicht abschließt.