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Aussenputz

Außenputz - die Haut unseres Hauses
Wie die Haut unseren Körper vor äußeren Einflüssen schützt, so fungiert auch der Außenputz bzw. Fassadenputz als Schutz unseres Hauses und erfüllt mehrere Funktionen. Er schützt das dahinter liegende Mauerwerk vor Feuchtigkeit. So wird die Wärmedämmfähigkeit des Ziegelsteines bewahrt und damit das Wohlbefinden und Gesundheit seiner Bewohner erhalten. Gleichzeitig wird so das Mauerwerk vor Beschädigung und Zerstörung geschützt. Eine Fassade ist aber auch Ausdruck von Individualität, Kreativität und Zeitgeist. Es ist Ihre ganz persönliche Entscheidung mit Farbe und Struktur ein Ort zu schaffen in dem Sie sich Wohl fühlen, Ihre Kinder heranwachsen und Feste gefeiert werden. Ob in der Stadt, in einem neuen Wohnviertel oder in Gemeinden, Sie tragen mit Ihrer Entscheidung dazu bei Ihre Umgebund und Landschaften zu prägen.

Baumit stellt Ihnen ein breites Putz- und Farbsortiment zur Auswahl, welche Ihnen alle Möglichkeiten gibt, Ihre Wände oder Fassade nach Ihren individuellen Vorstellungen zu verputzen. Von klassisch weißen Edelputz mit feinen bis groben Strukturen, bis zu leuchtend, intensiven Farben in den aktuellen Architekturtrends von heute und morgen.

Wir erfreuen uns an vielen historische Gebäude und Fassaden in Ihrer Stadt, in unserem Land oder auf Reisen. Daran erkennt man gut wie langlebig eine Putzfassade sein kann, wenn Sie richtig ausgeführt und gepflegt wird. Dabei ist es nicht schwer diese Langlebigkeit zu erreichen, wenn einige Grundregeln, welche unsere Väter und Großväter schon kannten, beachtet werden.

 


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Anleitungen

Weiterführende Inhalte

Fragen und Antworten

Was kann passieren, wenn man auf stark saugenden Untergründen keine Vorbehandlung durchführt?

Mineralische Putze, wie Kalkzement-, Zement- oder auch Kalkputze werden mit Wasser angerührt. Durch eine Reaktion im Putz kommt es zur Verfestigung. Wird dem Putz durch stark saugende Untergründe, aber auch durch hohe Temperaturen, Wind oder zu starke Sonneneinstrahlung zu schnell das Anmachwasser entzogen, reicht das Restwasser eventuell nicht mehr aus, um die Erhärtung vollständig abzuschließen. Dadurch erreicht der Putz nicht die benötigte Festigkeit. Dies können Sie an einem Absanden an der Oberfläche erkennen, d. h. beim Abwischen der Putzfläche mit der Hand bemerken Sie ein herunterrieseln von Putzmaterial. Ebenfalls lässt sich eine geringere Festigkeit beobachten, wenn man mit einem Schraubenzieher o. ä. den Putz aufkratzt. Erfahrene Putzer sprechen vom Verbrennen des Putzes. Häufig kommt es dabei auch zu Schwindrissen in der Putzoberfläche.


Warum muss der Außenputz zweilagig verarbeitet werden?

Zement verliert während der Abtrocknung an Volumen, d.h. der Zement schwindet. Dadurch kann es zu feinen Haarrissen in der Putzlage kommen. Dies wird umso deutlicher erkennbar, je dicker die Putzlage ist. Dabei wird die Funktion des Außenputzes durch diese feinen Haarrisse nicht beeinträchtigt. Sie werden mit der 2. Putzlage komplett abgedeckt. Da der Oberputz häufig nur mit einer geringen Putzdicke aufgebracht wird, hat die Schwindung in dieser zweiten Lage keine Auswirkungen.

Warum darf ein Kalkzementputz nur maximal 20 mm in einer Putzlage aufgetragen werden?

Auch hier ist das Schwindverhalten des Zementes der Hauptgrund. Ab einer Auftragsstärke von mehr als 20 mm kommt es häufig zu Rissen in der Putzlage, welche die Breite von Haarrissen deutlich übersteigen. Neben den deutlich sichtbaren Rissen ist auch die Schutzfunktion beeinträchtigt. Desweiteren kann es passieren, dass das Gewicht des frischen Putzes die Haftfähigkeit am Untergrund übersteigt und der frische Putz von der Wand rutscht.

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