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Gesund Wohnen / Informieren / Geprüfte Innenputze

Alles rund um das Thema geprüfte Innenputze. 

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Gips wird seit Jahrtausenden als Baustoff verwendet. Der älteste gesicherte Nachweis stammt aus Kleinasien, aus der Stadt Catal Huyuk, mit einem Alter von mehr als 11.000 Jahren. In der Natur ist Gips als eine mineralische Ablagerung vorzeitliger Meere zu finden. Nach dem Abbau wird das Gipsgestein zerkleinert und gebrannt.

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Gesund Wohnen / Informieren / Viton Lehmputz

Ohne Lösemittel, frei von Konservierungs- und Kunststoffen, hautverträglich und atmungsaktiv und damit nicht nur für Allergiker empfehlenswert.

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Der Kalkin Kalkputz weiß von Baumit besteht aus natürlichen Rohstoffen und bietet eine ganze Reihe von positiven Eigenschaften. So nimmt er das Treibhausgas CO2 aus der Umgebungsluft auf.

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Gesund Wohnen / Informieren / Zertifizierte Produkte

Was bedeutet gesundes Wohnklima und woran kann ich als Verbraucher geprüfte Produkte erkennen?

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Fragen und Antworten

Können Gipskartonplatten / Holzverlegeplatten (OSB) mit Kalkputz verputzt werden?

Vom Verputzen von Gipskarton und Holzverlegeplatten (OSB, P3) mit Kalkputz möchten wir dringend abraten! Ein Kalkputz ist ein starres Putzsystem, d.h. nach der Aushärtung kann es keine Bewegungen aus dem Untergrund mehr aufnehmen. Durch ein Durchbiegen der Bauplatten kann es zur Rissbildung kommen. Im Extremfall kann sich die Putzschicht von der Platte lösen.


Warum sind bei schwach bzw. nicht saugenden Untergründen Untergrundvorbereitungen erforderlich?

Mineralische Putze, wie Kalkzement-, Zement- oder auch Kalkputze werden mit Wasser entsprechend den Herstellerangaben angerührt, um Sie für die Verarbeitung vorzubereiten. Für bessere Verarbeitungseigenschaften wird dabei das Putzmaterial mit mehr Wasser angerührt als später im Putz für die Reaktion der Erhärtung benötigt wird. D. h. überschüssiges Wasser verdunstet während der Abtrocknung nach außen oder wird vom Mauerwerk aufgenommen und verdunstet später durch die Putzschicht hindurch. Bei nicht oder schwach saugenden Untergründen wird diese Feuchtigkeit nur in sehr kleinen Mengen oder gar nicht vom Untergrund aufgenommen. Dadurch kann sich der Putz nur ungenügend mit dem Untergrund verkrallen. Die Folge sind Haftungsprobleme, die zur Ablösung des Putzes führen können. Es ist sogar möglich, dass der frische Putz ohne Untergrundvorbereitung vom Untergrund abrutscht.


Warum wird vor dem Auftrag von Kalkputz auf glatten Untergründen, eine Haftspachtelung benötigt? Kann man nicht einfach eine Grundierung aufstreichen?

Kalkputze, wie auch Kalkzement- und Zementputze schwinden im Prozess der Austrocknung, d. h. sie ziehen sich etwas zusammen. Dadurch entsteht eine Spannung in der Putzschicht sowie zwischen Putz und Untergrund. 

Die meisten Grundierungen, wie zum Beispiel der Baumit Tiefengrund oder Betonkontakt sind auf Kunststoffbasis hergestellt. Nach dem Streichen trocknen diese eher glatt ab und bieten dem Putz nur unzureichende  Untergrundhaftung. Gleichzeitig erreicht eine übliche Grundierung nicht die erforderliche Eigenfestigkeit, um die auftretenden Spannungen durch den Putz aufzunehmen. Die Folge wären Risse und Ablösungen des Putzes vom Untergrund. 

Aus diesem Grund wird auf diesen Untergründen eine Haftspachtelung mit einem Kalkzementspachtel vorgegeben.


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