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Ausgleichsmasse Extrem auf Holz verarbeiten

Holzböden ausgleichen

Holzböden ausgleichen

mittel

ca. 20 bis 35 Minuten pro m²

Checkliste

Werkzeug

  • Wasserwaage
  • Cuttermesser
  • Mörtelkübel
  • Farbwalze oder Quast
  • Tacker
  • Zahntraufel 10 mm
  • Stachelwalze
  • Elektrisches Rührwerk
  • Maurerkelle
  • Exzenterschleifmaschine
  • Gummischieber
  • Einscheibenschleifmaschine
  • Glättkelle (rostfrei)
  • Akkuschrauber
  • Meterstab

Der Untergrund muss fest, tragfähig, sauber und gleichmäßig ausgetrocknet sein. Die Anforderungen der DIN EN 12004 und DIN EN 13813 müssen erfüllt sein. Auf Holzuntergründen ist eine Mindestauftragsdicke von 5 mm notwendig. Nicht unter + 5 °C und nicht über + 30 °C Material-, Untergrund- und Lufttemperatur verarbeiten und abtrocknen lassen.

 

1. Kleber- und Farbreste abschleifen

Kleberreste von Parkett-, Teppich-, Fliesenklebern o.ä. sind im ersten Schritt möglichst restlos abzuschleifen. Ideal dafür ist eine Einscheibenschleifmaschine mit Staubsauger, um die Staubentwicklung zu minimieren. Alternativ kann die Fläche abschließend mit einem Industriesauger gereinigt werden.

2. Kleber- und Farbreste im Randbereich abschleifen

Im Rand- und im Eckbereich ist ein kleinerer, elektrischer Exzenderschleifer zum Abschleifen der Kleberreste eine nützliche Hilfe. Achten Sie auch hier auf eine abschließende Reinigung der abgeschliffenen Flächen.

3. Randdämmstreifen verlegen

Bei Einbauhöhen von mehr als 5 mm zu angrenzenden Wänden ist ein Randdämmstreifen zu verlegen. Die Höhe des Randdämmstreifes muss größer sein, als die spätere Einbauhöhe von Ausgleichsmasse zzgl. der Endbeschichtung (Parkett, Teppich, Fliese, etc.). Insoweit Sie den Randdämmstreifen an die Wand tackern, muss die Klammerung oberhalb der nachfolgenden Endbeschichtungen erfolgen.

4. Randdämmstreifen im Eckbereich verlegen

Im Eckbereich ist der Randdämmstreifen möglichst bündig zur Wand zu verlegen.

5. Lose Dielen verschrauben

Lose Dielen verschrauben Sie mit rostfreien Holzschrauben mit Vollgewinde am Untergrund. Teilgewinde könnten ansonsten zu einen Knarzen der Dielen führen.

6. Fugen zwischen den Dielen verspachteln

Fugen von mehr als 1 mm Breite verspachteln sie vorher mit Baumit Reparaturspachtel. Mischen Sie sich dafür den Mörtel entsprechend den Wasserangaben auf der Sackrückseite an. Die verspachtelte Fläche sollte mindestens 24 Stunden trocknen, bevor Sie die Arbeiten fortführen.

7. Unebenheiten mit Wasserwaage prüfen

Um den Materialbedarf der Ausgleichsmasse zu ermitteln prüfen Sie die Unebenheiten der Fläche mit einer Wasserwaage und einem Gliedermaßstab. Die verwendete Wasserwaage sollte dabei eine Länge von wenigsten 1,5 m Länge aufweisen.

8. Unebenheiten auf größeren Flächen prüfen

Um die Unebenheiten auf größeren Flächen zu ermittelt, empfehlen wir den Einsatz eines Bau-Rotationslasers mit Receivereinheit. Dabei können auch sehr große Räume sehr schnell und sehr genau überprüft werden. Achten Sie beim Einsatz eines Lasers an Ihren eigenen Schutz der Augen. Der Laserstrahl sollte dabei in der Höhe im Raum immer oberhalb des Kopfes rotieren, um einen unabsichtlichen Blickkontakt mit den Augen zu verhindern.

9. Untergrund mit Supergrund streichen

Grundieren Sie die geschliffene und gereinigte Fläche mit Baumit Supergrund. Mit einer Farbrolle mit Stiehl lässt sich diese Arbeit schnell und rückenschonend durchführen. Vor dem Verlegen der Gewebebahnen muss der Supergrund vorher abtrocknen. Bei Raumtemperatur (20°C) benötigt der Baumit Supergrund ca. 1-2 Stunden zum Trocknen.

10. Gewebebahnen auslegen

Verlegen Sie im Anschluss Baumit Armierungsgewebe flächig und faltenfrei auf dem Holzboden. Im Stoßbereich verlegen Sie die Bahnen mit einer Überlappung von mind. 10 cm.

11. Gewebebahnen tackern

Um ein Verrutschen zu verhindern, tackern Sie die Gewebebahnen im Stoßbereich am Holzfußboden fest.

12. Ausgleichsmasse Extrem anrühren

Mischen Sie die Ausgleichsmasse Extrem in einem Mörtelkübel mit sauberen Wasser entsprechend den Wasserangaben auf der Sackrückseite oder den Angaben im Technischen Merkblatt knötchenfrei an. Lassen Sie den fertig angerührten Mörtel ca. 5 Minuten reifen und rühren Sie ihn anschließend noch einmal kräftig durch. Für einen optimal angerührten Mörtel empfehlen wir Ihnen den Einsatz eines elektrischen Rührwerks mit entsprechenden Rührstab für Mörtel.

13. Ausgleichsmasse Extrem ausbringen

Beginnen Sie in der von der Ausgangstür entferntesten Stelle mit dem Ausbringen der Ausgleichsmasse.

14. Ausgleichsmasse Extrem verteilen auf Kleinflächen

Auf kleineren Flächen können Sie die Ausgleichsmasse mit einer Zahntraufel auf der Fläche verteilen.

15. Ausgleichsmasse Extrem verteilen auf größeren Flächen

Bei größeren Flächen empfiehlt sich der Einsatz eines Gummischiebers, o.ä. für das Verteilen der Ausgleichsmasse auf der Fläche. Arbeiten Sie zügig durch den kompletten Raum, um eine Schollenbildung zu verhindern. Daher ist besonders bei größeren Flächen der Einsatz von 2 oder mehreren Arbeiters und die Verwendung von mehr als einem Mörtelkübel, in denen die Ausgleichsmasse parallel angerührt und reifen kann, auf der Baustelle zu empfehlen.

16. Ausgleichsmasse Extrem mit der Stachelwalze entlüften

Mit Hilfe einer Stachelwalze ist die fertig und noch frische Ausgleichsmasse ausreichend zu entlüften. Dabei werden Luftblasen in der frischen Masse an die Oberfläche gebracht und die Masse optimal ausnivelliert. Wir empfehlen Ihnen den Einsatz von Nagelschuhen bei diesen Arbeiten. Achten Sie während der Trocknung auf eine ausreichende Lüftung des Räume.