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Ausgleichsmasse Extrem auf Holz verarbeiten

Holzböden ausgleichen

Holzböden ausgleichen

mittel

ca. 20 bis 35 Minuten pro m²

Checkliste

Werkzeug

  • Wasserwaage lang
  • Wasserwaage lang

    • Messen mit Präzision

      Eine Wasserwaage ist ein Präzisionsmessgerät. Wenn Sie Alles dafür tun, damit die Fläche in Waage ist oder wirklich im 90° Winkel steht, muss dies Ihre Wasserwaage auch präzise messen können.

      Daher muss die Libelle auch wenn die Wasserwaage 200 mal auf der Baustelle umgefallen ist immer noch genau anzeigen.

    • Exakt gearbeitete Profile, auch bei größeren Längen

      Neben der Libelle ist der Körper der Wasserwaage von großer Bedeutung. Auch bei längeren Wasserwaagen zwischen 150 und 200 cm muss dieser auf den Millimeter genau gearbeitet sein und muss den rauen Umgang auf der Baustelle ohne Verformung widerstehen.

      Praktisch finden wir an diesem Modell die roten Gummipuffer an beiden Enden, die einen Sturz dämpfen können.

    • Praktischer Umgang mit Haltegriffen

      Auch sehr praktisch bei größeren Längen der Wasserwaage ist ein Modell mit Haltegriffen.

      Zusammen mit dem sehr robusten Rahmen ist das Arbeiten sehr angenehm und sicher nicht von kurzer Dauer.

  • Mörtelkübel
  • Mörtelkübel

    • Grundsolide Mörtel anrühren

      Zum Anrühren von Putzen und Mörteln ist ein Mörtelkübel unerlässlich.

      Für einen 25 kg Sack ist ein 65 ltr. Mörtelkübel gut geeignet und bietet ausreichend Platz. Möchten Sie 2 Säcke gleichzeitig anrühren empfehlen wir einen 90 ltr. Kübel.

      Damit Sie mit dem Rührquirl eine homogene, knötchenfreie Mischung herstellen können, ist ein runder Mörtelkübel sehr empfehlenswert.

    • Robuster und langlebiger

      Neben den schwarzen Mörtelkübeln gibt es auch noch die blauen Mörtelkübel.

      Diese sind aus frostbeständigem Kunststoff und deutlich stabiler als die schwarzen Kübel. Besonders auf Baustellen, auf denen Material mit Seilzug oder sogar Kran auf das Gerüst gehoben wird sind diese GS-geprüften Kübel zu empfehlen.

  • Tacker
  • Tacker

    • Klammern und Tackern mit schnellen Baufortschritt

      Beim Klammern oder Tackern von Gewebebahnen oder Randstreifen sind häufig einige Klammern zu setzen.

      Ein elektrischer oder Akku-betriebener Tacker kostet auch bei guter Qualität nicht viel mehr als eine meachanische Variante, ist aber deutlich leichter im Einsatz und Sie kommen leichter und schneller an Ihr Ziel.

  • Zahnkelle 10x10 mm
  • Zahnkelle 10x10 mm

    • Spachtel und Armierungsmassen kontrolliert auftragen

      Eine Zahnkelle ist eine Glättkelle bei der 2 Seiten mit einer Zahnung versehen sind. In diesem Fall ist die Zahnung 10 x 10 mm

      Sie hilft dabei, Spachtel und Armierungsmassen in einer kontrollierten Auftragsdicke auf den Untergrund aufzutragen. Ist die Spachtelmassen erst einmal an der Wand kann man nicht mehr erkennen wie dick die Spachtelung ist. 

      Ziehen Sie jedoch die Spachtel mit einer 10 mm Zahnkelle auf, sehen Sie den Untergrund und die Dicke der Spachtelmasse. Anschließend wird die frische Spachtelung mit einem Flächenglätter oder einer Kartätsche geschlossen abgezogen.

      Wie so häufig empfehlen wir eine rostfreie Version mit Softgriff, weil es angenehmer ist mit einer solchen Kelle zu arbeiten.

  • Elektrisches Rührwerk
  • Elektrisches Rührwerk

    • Mörtel leicht und knollenfrei anrühren

      Wenn Sie ganze Säcke mit 25 kg oder mehr anrühren wollen, kommen Sie an einem elektrischen Rührwerk nicht vorbei.

      Diese sind dank der speziell, für die enormen Belastungen beim Anrühren von Mörtel und Putzen, abgestimmten Getriebe bestens geeignet und erheblich langlebiger als einfache Bohrmaschinen.

      Als Einstieg für gelegentliche Heimwerker finden wir die Collomix Xo 1 mit 1010 Watt für bis zu 40 Liter Mörtel gut geeignet und für ein Produkt Made in Germany mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

      Zusammen mit den passenden Quirl erzielen Sie geschmeidige und knollenfreie Mörtel und Spachtel.

    • Mörtel leicht und knollenfrei anrühren für erfahrene Heimwerker

      Wenn Sie öfters Mörtel, Putze oder auch Farben oder Ausgleichsmassen anrühren, können wir Ihnen die Collomix Xo 4 empfehlen. Das Standardgerät bei unseren Vorführmeistern.

      Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass dieses Gerät intensive Einsätze, auch im Dauerbetrieb, sehr gut wegsteckt.

      Mit einem kräftigen 1300 Watt starken Motor und dem robusten 2-Gang-Rührwerk stehen auch Arbeiten bis 65 Liter in einem Rutsch nichts mehr im Weg.

  • Maurerkelle
  • Maurerkelle

    • Mörtel, Putze und Spachteln verarbeiten

      Mit einer Maurerkelle können Sie Mörtel, Putze und Spachtel in kleinen Mengen anmischen und den frischen Mörtel auf die Glättkelle legen. Für größere Mengen ist ein elektrischen Rührwerk deutlich besser geeignet.

      Wir empfehlen auch hier den Einsatz von rostfreien Kellen. Praktisch ist ein 2K-Griff und ein Fingerstopper für ein angenehmes Handling.

      Üblicherweise nimmt man eine 160 mm Kelle. Es gibt jedoch auch kleinere, aber auch größere Kellen für Heimwerker mit mehr oder weniger Kraft.

  • Glättkelle
  • Glättkelle

    • Mörtel und Spachtel aufziehen und verteilen

      Mit der Glättkelle werden Mörtel, Putze und Spachtel auf den Untergrund aufgetragen und verteilt.

      Achten Sie darauf eine rostfreie Glättkelle einzusetzen, da das Metall ansonsten bereits nach 2 bis 4 Einsätzen zu Rosten beginnt und dies die Qualität der Arbeiten einschränkt.

      Schon bei mittelgroßen Fläche merkt man als Heimwerker schnell, dass man für diese Arbeiten Kraft in den Hände braucht. Ein Softgriff hilft dabei die Kelle auch bei schwindenen Kräften gut zu führen und eventuelle Blasen zu verhindern.

    • Kanten bei abziehen reduzieren

      Eine interessante Weiterentiwcklung ist die Superglätt von HARMOAC mit abgerundeten Kanten.

      Beim Abziehen von Putz- und Spachtelflächen kann man schnell mit einer üblichen Glättkelle Kanten und Grate in die Oberfläche bekommen. Mit den abgerundeten werden diese deutlich reduziert oder komplett verhindert, was Ihnen das Arbeiten erleichtert.

  • Akku-Bohrschrauber
  • Akku-Bohrschrauber

    • Was wollen Sie machen?

      Bei der Wahl eines Akku-Bohrschraubers kommt es erst einmal auf den Einsatzzweck an. Bei Schrauben bis 4 mm und einer Länge bis ca. 50 mm kann ein kleiner Akku-Schrauber vollkommen ausreichend sein.

      Besonders wenn Sie nicht viel Platz haben, wie zum Beispiel der Montage einer Fensterbank ist ein kleine Ausführung wie der Bosch PSR 10,8 ausgesprochen praktisch.

    • Wenn Sie Ausdauer und Kraft benötigen

      Wenn eine Fassade mit Schraubdübeln befestigt wird, sind einige Schrauben zu versenken. Dafür brauchen Sie Kraft und Ausdauer.

      Wir empfehlen Ihnen dafür eine Akku-Bohrschrauber mit mindestens 14 Volt, besser sind jedoch 18 Volt. Auch ein Austausch-Akku ist sehr sinnvoll.

      Wir haben schon einige Sachen mit dem Bosch PSR 18 LI gemacht und unsere Vorführmeister waren recht angetan. Große Ausdauer, kleines Gewicht und ausreichend Kraft. Also auch für größere Heimwerkerprojekte sehr gut geeignet.

Der Untergrund muss fest, tragfähig, sauber und gleichmäßig ausgetrocknet sein. Die Anforderungen der DIN EN 12004 und DIN EN 13813 müssen erfüllt sein. Auf Holzuntergründen ist eine Mindestauftragsdicke von 5 mm notwendig. Nicht unter + 5 °C und nicht über + 30 °C Material-, Untergrund- und Lufttemperatur verarbeiten und abtrocknen lassen.

 

1. Kleber- und Farbreste abschleifen

Kleberreste von Parkett-, Teppich-, Fliesenklebern o.ä. sind im ersten Schritt möglichst restlos abzuschleifen. Ideal dafür ist eine Einscheibenschleifmaschine mit Staubsauger, um die Staubentwicklung zu minimieren. Alternativ kann die Fläche abschließend mit einem Industriesauger gereinigt werden.

2. Kleber- und Farbreste im Randbereich abschleifen

Im Rand- und im Eckbereich ist ein kleinerer, elektrischer Exzenderschleifer zum Abschleifen der Kleberreste eine nützliche Hilfe. Achten Sie auch hier auf eine abschließende Reinigung der abgeschliffenen Flächen.

3. Randdämmstreifen verlegen

Bei Einbauhöhen von mehr als 5 mm zu angrenzenden Wänden ist ein Randdämmstreifen zu verlegen. Die Höhe des Randdämmstreifes muss größer sein, als die spätere Einbauhöhe von Ausgleichsmasse zzgl. der Endbeschichtung (Parkett, Teppich, Fliese, etc.). Insoweit Sie den Randdämmstreifen an die Wand tackern, muss die Klammerung oberhalb der nachfolgenden Endbeschichtungen erfolgen.

4. Randdämmstreifen im Eckbereich verlegen

Im Eckbereich ist der Randdämmstreifen möglichst bündig zur Wand zu verlegen.

5. Lose Dielen verschrauben

Lose Dielen verschrauben Sie mit rostfreien Holzschrauben mit Vollgewinde am Untergrund. Teilgewinde könnten ansonsten zu einen Knarzen der Dielen führen.

6. Fugen zwischen den Dielen verspachteln

Fugen von mehr als 1 mm Breite verspachteln sie vorher mit Baumit Reparaturspachtel. Mischen Sie sich dafür den Mörtel entsprechend den Wasserangaben auf der Sackrückseite an. Die verspachtelte Fläche sollte mindestens 24 Stunden trocknen, bevor Sie die Arbeiten fortführen.

7. Unebenheiten mit Wasserwaage prüfen

Um den Materialbedarf der Ausgleichsmasse zu ermitteln prüfen Sie die Unebenheiten der Fläche mit einer Wasserwaage und einem Gliedermaßstab. Die verwendete Wasserwaage sollte dabei eine Länge von wenigsten 1,5 m Länge aufweisen.

8. Unebenheiten auf größeren Flächen prüfen

Um die Unebenheiten auf größeren Flächen zu ermittelt, empfehlen wir den Einsatz eines Bau-Rotationslasers mit Receivereinheit. Dabei können auch sehr große Räume sehr schnell und sehr genau überprüft werden. Achten Sie beim Einsatz eines Lasers an Ihren eigenen Schutz der Augen. Der Laserstrahl sollte dabei in der Höhe im Raum immer oberhalb des Kopfes rotieren, um einen unabsichtlichen Blickkontakt mit den Augen zu verhindern.

9. Untergrund mit Supergrund streichen

Grundieren Sie die geschliffene und gereinigte Fläche mit Baumit Supergrund. Mit einer Farbrolle mit Stiehl lässt sich diese Arbeit schnell und rückenschonend durchführen. Vor dem Verlegen der Gewebebahnen muss der Supergrund vorher abtrocknen. Bei Raumtemperatur (20°C) benötigt der Baumit Supergrund ca. 1-2 Stunden zum Trocknen.

10. Gewebebahnen auslegen

Verlegen Sie im Anschluss Baumit Armierungsgewebe flächig und faltenfrei auf dem Holzboden. Im Stoßbereich verlegen Sie die Bahnen mit einer Überlappung von mind. 10 cm.

11. Gewebebahnen tackern

Um ein Verrutschen zu verhindern, tackern Sie die Gewebebahnen im Stoßbereich am Holzfußboden fest.

12. Ausgleichsmasse Extrem anrühren

Mischen Sie die Ausgleichsmasse Extrem in einem Mörtelkübel mit sauberen Wasser entsprechend den Wasserangaben auf der Sackrückseite oder den Angaben im Technischen Merkblatt knötchenfrei an. Lassen Sie den fertig angerührten Mörtel ca. 5 Minuten reifen und rühren Sie ihn anschließend noch einmal kräftig durch. Für einen optimal angerührten Mörtel empfehlen wir Ihnen den Einsatz eines elektrischen Rührwerks mit entsprechenden Rührstab für Mörtel.

13. Ausgleichsmasse Extrem ausbringen

Beginnen Sie in der von der Ausgangstür entferntesten Stelle mit dem Ausbringen der Ausgleichsmasse.

14. Ausgleichsmasse Extrem verteilen auf Kleinflächen

Auf kleineren Flächen können Sie die Ausgleichsmasse mit einer Zahntraufel auf der Fläche verteilen.

15. Ausgleichsmasse Extrem verteilen auf größeren Flächen

Bei größeren Flächen empfiehlt sich der Einsatz eines Gummischiebers, o.ä. für das Verteilen der Ausgleichsmasse auf der Fläche. Arbeiten Sie zügig durch den kompletten Raum, um eine Schollenbildung zu verhindern. Daher ist besonders bei größeren Flächen der Einsatz von 2 oder mehreren Arbeiters und die Verwendung von mehr als einem Mörtelkübel, in denen die Ausgleichsmasse parallel angerührt und reifen kann, auf der Baustelle zu empfehlen.

16. Ausgleichsmasse Extrem mit der Stachelwalze entlüften

Mit Hilfe einer Stachelwalze ist die fertig und noch frische Ausgleichsmasse ausreichend zu entlüften. Dabei werden Luftblasen in der frischen Masse an die Oberfläche gebracht und die Masse optimal ausnivelliert. Wir empfehlen Ihnen den Einsatz von Nagelschuhen bei diesen Arbeiten. Achten Sie während der Trocknung auf eine ausreichende Lüftung des Räume.