baumit-selbermachen.de

Baumit-Logo baumit-selbermachen.de

Gewebeeckwinkel

Gewebeeckwinkel richtig verarbeiten

Gewebeeckwinkel richtig verarbeiten

Einfach

ca. 5 - 10 Min. pro Eckwinkel

Checkliste

Werkzeug

  • Wasserwaage R-Type 122 cm
  • Mörtelkübel
  • Arbeitshandschuhe
  • Elektrisches Rührwerk
  • Glättkelle (rostfrei)

1. Wasser in Mörtelkübel geben

Zum Anrühren des Klebespachtels füllen Sie zuerst Wasser in einen sauberen Mörtelkübel o. ä.. Die empfohlene Wassermenge finden Sie in den Angaben auf der Sackrückseite oder im Technischen Merkblatt. 

2. Klebespachtel Allround anrühren

Anschließend geben Sie den Klebespachtel hinzu und rühren ihn knötchenfrei an. Kleinere Mengen können von Hand (mit einer rostfreien Maurerkelle) angerührt werden. Für ganze Säcke empfehlen wir den Einsatz eines elektrischen Rührwerkes.

3. Klebespachtel auftragen

Tragen Sie im ersten Schritt frisch angerührten Klebespachtel im Eckbereich auf. Die Auftragsdicke sollte ca. 3 mm betragen und pro Seite ca. 15 bis 20 cm breit sein.

4. Gewebeeckwinkel ansetzen

Setzen Sie den Gewebeeckwinkel in den frisch aufgetragenen Klebespachtel und betten Sie die beidseitigen Gewebefahnen mit einer rostfreien Glättkelle in den Kleber ein.

5. Gewebefahnen einarbeiten

Nach Abschluss der der Spachtelarbeiten sollen die Gewebefahnen komplett im Klebespachtel Allround eingebettet, d. h. nicht mehr sichtbar sein. Achten Sie darauf den restlichen Klebespachtel möglichst kantenfrei auslaufen zu lassen. 

6. Lage mit Wasserwaage prüfen

Prüfen Sie die lotgerechte Lage des Gewebeeckwinkels mit einer Wasserwaage. Im Bedarfsfall entsprechend nacharbeiten und korrigieren. 

7. Überlappung im Stoßbereich

Sollten Sie mehrere Gewebeeckwinkel übereinander setzen, sind diese untereinander mit den Gewebefahnen zu überlappen. Die Baumit Gewebeeckwinkel sind an einem Ende mit einer überstehenden Gewebefahne ausgerüstet.

Fragen und Antworten

Fördert eine Fassadendämmung die Schimmelbildung?

Im Zusammenhang mit der Fassadendämmung zur Energieersparnis und Senkung der Heizkosten taucht häufig die Frage auf, ob eine Dämmung die Schimmelbildung fördert und das Risiko feuchter Wände erhöht. Dies ist nicht der Fall, denn die Feuchtigkeit der Raumluft schlägt sich in den Bereichen nieder, wo sie auf kalte Flächen trifft. Das beste Beispiel sind Fenster, die im Winter zu Schimmelbildung in den Ecken und Laibungen neigen. Eine fachkundig angebrachte Wärmedämmung ist in Kombination mit dem richtigen Lüften eine effektive Maßnahme gegen Schimmel und schont obendrein den Geldbeutel. Durch die Dämmung wird die Innentemperatur der Außenwände erhöht und Schimmelbildung effektiv vorgebeugt.


Rechnet sich eine Fassadendämmung?

Die Fassadendämmung rechnet sich bei allen Objekten, in denen aufgrund der älteren Baumaterialien oder ihres langen Bestands viel Energie nach außen dringt. Auch wenn die Kosten auf den ersten Blick wie eine finanzielle Mehrbelastung erscheinen, lässt sich entweichende und somit mehr verbrauchte Energie durch eine Dämmung vermeiden. Ein weiterer Vorteil im Hinblick auf die Effizienz einer Fassadendämmung ist die Tatsache, dass zur Schimmelbeseitigung ergriffene Maßnahmen vermieden und somit Kosten gespart werden können. Schimmel tritt dort auf, wo warme und feuchte Raumluft auf kalte Areale und somit auf nicht gedämmte Außenwände oder Decken auftrifft. Steigende Energiekosten tun ihr übriges zur Dämmeffizienz.


Frage stellen