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Mischmauerwerk

Als Mischmauerwerk bezeichnet man eine Wand, die mit verschiedenen Steinarten erstellt wurde. Beispielsweise findet man häufig an Gebäuden aus der Nachkriegszeit Mauerwerke, die mit Altziegeln, Natursteinen o.ä. errichtet wurden. Durch unterschiedliches Saug- und Ausdehnungsverhalten der Steine führt dies mit der Zeit häufig zu Rissen im Putz. Als Basis für die Putzauswahl sollte hierbei immer die Steinart mit den höchsten Anforderungen an den Putz herangezogen werden. Lesen Sie hierzu unsere Hinweise „Welchen Putz für welches Mauerwerk“.
 
Als Untergrundvorbereitung hat sich in der Praxis ein 50% deckender Spritzbewurf mit Zementmörtel als richtig erwiesen. Befreien Sie dafür das trockene Mauerwerk von Staub und Schmutz mit einem Besen.

Vorspritz auftragen

Anschließend wird Zementmörtel mit einer Maurerkelle netzförmig aufgespritzt. Als Ergebnis soll 50% der Wand mit dem Mörtel benetzt sein. Bei zu großen Differenzen in den Steineigenschaften wie zum Beispiel bei einem Mauerwerksverbund aus Natursteinen und Porenbeton (Saugverhalten, Dämmeigenschaften, Steinfestigkeit) raten wir von einem Außenputz ab und empfehlen die Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems. Durch die aufgebrachte Dämmung wird die Einwirkung von Temperaturlastwechsel auf das Mauerwerk deutlich minimiert und Schäden vermieden.

Wenn Sie die komplette Wand vorbehandelt haben sollten Sie den Vorspritzmörtel 3 bis 4 Tage komplett durchtrocknen lassen, bevor Sie mit den weiteren Putzarbeiten beginnen. Schützen Sie die Fläche in dieser Zeit von Regen, um Abwaschungen zu verhindern. Gleichzeitig benötigt der Vorspritzmörtel eine durchgehende Temperatur von mindestens 5°C für die Abbindung.

 

 


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Anleitungen

Fragen und Antworten

Was kann passieren, wenn man auf stark saugenden Untergründen keine Vorbehandlung durchführt?

Mineralische Putze, wie Kalkzement-, Zement- oder auch Kalkputze werden mit Wasser angerührt. Durch eine Reaktion im Putz kommt es zur Verfestigung. Wird dem Putz durch stark saugende Untergründe, aber auch durch hohe Temperaturen, Wind oder zu starke Sonneneinstrahlung zu schnell das Anmachwasser entzogen, reicht das Restwasser eventuell nicht mehr aus, um die Erhärtung vollständig abzuschließen. Dadurch erreicht der Putz nicht die benötigte Festigkeit. Dies können Sie an einem Absanden an der Oberfläche erkennen, d. h. beim Abwischen der Putzfläche mit der Hand bemerken Sie ein herunterrieseln von Putzmaterial. Ebenfalls lässt sich eine geringere Festigkeit beobachten, wenn man mit einem Schraubenzieher o. ä. den Putz aufkratzt. Erfahrene Putzer sprechen vom Verbrennen des Putzes. Häufig kommt es dabei auch zu Schwindrissen in der Putzoberfläche.


Warum muss der Außenputz zweilagig verarbeitet werden?

Zement verliert während der Abtrocknung an Volumen, d.h. der Zement schwindet. Dadurch kann es zu feinen Haarrissen in der Putzlage kommen. Dies wird umso deutlicher erkennbar, je dicker die Putzlage ist. Dabei wird die Funktion des Außenputzes durch diese feinen Haarrisse nicht beeinträchtigt. Sie werden mit der 2. Putzlage komplett abgedeckt. Da der Oberputz häufig nur mit einer geringen Putzdicke aufgebracht wird, hat die Schwindung in dieser zweiten Lage keine Auswirkungen.

Warum darf ein Kalkzementputz nur maximal 20 mm in einer Putzlage aufgetragen werden?

Auch hier ist das Schwindverhalten des Zementes der Hauptgrund. Ab einer Auftragsstärke von mehr als 20 mm kommt es häufig zu Rissen in der Putzlage, welche die Breite von Haarrissen deutlich übersteigen. Neben den deutlich sichtbaren Rissen ist auch die Schutzfunktion beeinträchtigt. Desweiteren kann es passieren, dass das Gewicht des frischen Putzes die Haftfähigkeit am Untergrund übersteigt und der frische Putz von der Wand rutscht.

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