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Gitterschnittprobe und Abreißtest

Gitterschnittprobe und Abreißtest

Gitterschnittprobe und Abreißtest

leicht

ca. 10 bis 30 Minuten (ohne Trocknungszeit)

Checkliste

Werkzeug

  • Stuckateurspachtel
  • Stukkateurspachtel

    • Mörtel, Spachtel oder Gips an Wand und Decken

      Eine Stukkateurspachtel hat ein im Vergleich zur Maurerkelle kurzes Metallblatt. Dadurch wird ein gezieltes Auftragen von Mörtel, Spachteln oder Gips, zum Beispiel zum Schließen von Dübellöchern, Spalten oder Rissen, erleichtert.

      Mit leicht abgerundeten Ecken an der Abzugskanten kann man die Bildung von Graten reduzieren und dadurch eventuelle, anschließende Schleifarbeiten verhindern.

  • Cuttermesser
  • Cuttermesser

    • Scharfe Schnitte - wann immer man sie braucht

      Ein ordentliches Cuttermesser ist bei sehr vielen Arbeiten auf dem Bau ohne Alternative.

      Ein Messer mit Magazin erspart bei ausgiebigeren Arbeiten die Suche nach den Ersatzklingen und das häufige Nachlegen der Klingen.

  • Mörtelkübel
  • Mörtelkübel

    • Grundsolide Mörtel anrühren

      Zum Anrühren von Putzen und Mörteln ist ein Mörtelkübel unerlässlich.

      Für einen 25 kg Sack ist ein 65 ltr. Mörtelkübel gut geeignet und bietet ausreichend Platz. Möchten Sie 2 Säcke gleichzeitig anrühren empfehlen wir einen 90 ltr. Kübel.

      Damit Sie mit dem Rührquirl eine homogene, knötchenfreie Mischung herstellen können, ist ein runder Mörtelkübel sehr empfehlenswert.

    • Robuster und langlebiger

      Neben den schwarzen Mörtelkübeln gibt es auch noch die blauen Mörtelkübel.

      Diese sind aus frostbeständigem Kunststoff und deutlich stabiler als die schwarzen Kübel. Besonders auf Baustellen, auf denen Material mit Seilzug oder sogar Kran auf das Gerüst gehoben wird, sind diese GS-geprüften Kübel zu empfehlen.

  • Zahnkelle 10x10 mm
  • Zahnkelle 10x10 mm

    • Spachtel und Armierungsmassen kontrolliert auftragen

      Eine Zahnkelle ist eine Glättkelle bei der 2 Seiten mit einer Zahnung versehen sind. In diesem Fall ist die Zahnung 10 x 10 mm. Sie hilft dabei, Spachtel und Armierungsmassen in einer kontrollierten Auftragsdicke auf den Untergrund aufzutragen.

      Ist die Spachtelmassen erst einmal an der Wand kann man nicht mehr erkennen wie dick die Spachtelung ist. Ziehen Sie jedoch die Spachtel mit einer 10 mm Zahnkelle auf, sehen Sie den Untergrund und die Dicke der Spachtelmasse. Anschließend wird die frische Spachtelung mit einem Flächenglätter oder einer Kartätsche geschlossen abgezogen.

  • Meterstab
  • Meterstab

    • Genaue Ergebnisse mit korrekten Messungen

      Neben dem Zimmermannsbleistift und dem Cuttermesser ist ein guter Meterstab das wohl wichtigste Werkzeug in Ihrer Werkzeugkiste oder Ihrer Arbeitshose.

      Eine gute Qualität mit hochfesten Gelenkplatten und gehärteten Federn geben dem Stab halt und Ihnen lange Freude.

    • Wenn es mal mehr als 2 m sein soll

      Bei Messungen über zwei Meter, aber auch auf kleineren Teilstücken, ist ein Bandmaß ein praktische Alternative.

      Je nach Modell passen hier bis zu 10 m Bandmaß in eine sehr kompakte Form.

Ergänzungsprodukte

  • Panzerklebeband
  • Panzerklebeband

    • kraftvolles Klebeband für schwierige Untergründe

      In vielen Bereichen brauchen Sie ein haftstarkes, robustes Klebeband.

      Sehr gerne setzen wir solche Bänder beim Verkleben von Schutzmaterial wie dem Milchfolienpapier am Boden ein. Auch bei Feuchtigkeit oder dem ständigen Betreten von Papier und Klebebänder hält die Klebeverbindung zuverlässig.

Durch die vielfältigen Baustellengegebenheiten können die von uns gezeigten Arbeitsschritte nicht alle Einzelfälle berücksichtigen. Sie zeigen den aktuellen Stand unserer Erfahrungen zum Zeitpunkt der Erstellung der Bilder und sind daher unverbindlich.

Alle Arbeiten sollten nicht unter +5°C bzw. über +30°C Material-, Untergrund- und Lufttemperatur ausgeführt werden. Dies betrifft den Moment der Verarbeitung, als auch die ersten Trocknungstage von Mörteln.

Beide Prüfungen werden an einer repräsentativen Stelle an der Hausfassade durchgeführt. Auch bei einem bestandenen Test kann keine Garantie für die komplette Fassade übernommen werden. Jedoch sind beide Testverfahren ein gutes Indiz für die Tragfähigkeit des Untergrundes.

 

1. Gitterschnittprobe: Vertikale Schnitte

Zur Prüfung des Altanstriches an einer Fassade schneidest du zuerst mit einem scharfen Cuttermesser und einem Stuckateurkelle o.ä. vertikale Schnitte im Abstand von ca. 2-3 mm in die Fassade.

Die eingeschnittene Fläche sollte ca. 5-6 cm breit sein.

2. Gitterschnittprobe: Horizontale Schnitte

Anschließend schneidest du horizontale Schnitte im gleichen Abstand in die Altfarbe. Zusammen mit den vertikalen Schnitten ergeben die horizontalen Schnitte ein Schachbrettmuster.

Auch die horizontalen Schnitte sollen eine Gesamtbreite von 5-6 cm haben.

3. Gitterschnittprobe: Klebeband setzen

Beklebe das „Schachbrettmuster“ mit einem Panzerklebeband. Drücke das Klebeband kräftig an den Untergrund.

4. Gitterschnittprobe: Klebeband abreißen

Reiße das Panzerklebeband schnell ab.

5. Gitterschnittprobe: Bestanden?

Sollten schon beim Einschneiden oder auch erst später beim Abreißen des Klebebandes mehr als 30 % der Karos abfallen bzw. am Panzerklebeband hängen bleiben, gilt der Altanstrich als nicht tragfähig und muss restlos entfernt werden.

6. Fassadenspachtel für Abreißtest auftragen

Für eine weitere Untergrundprüfung mit einem Abreißtest mischst du ca. 3-4 kg Baumit Fassaden- und Sanierungsspachtel mit sauberem Wasser entsprechend den Angaben auf der Gebinderückseite bzw. dem Technischen Merkblatt knötchenfrei an.

Anschließend trägst du den frischen Spachtel auf eine zuvor gereinigte Fläche von ca. 50 x 50 cm mit einer rostfreien Glättkelle auf.

7. Mit Zahnkelle aufzahnen

Mit einer rostfreien Zahnkelle 10 mm zahnst du den frischen Fassaden- und Sanierungsspachtel auf.

8. Gewebestreifen zuschneiden und einlegen

Schneide dir ein Stück Baumit Armierungsgewebe ca. 50 x 65 cm zurecht und lege es so in den frischen Spachtel ein, dass die obere Kante ca. 15 cm aus dem Spachtel herausschaut.

Anschließend drückst du das Gewebe mit der Zahnseite der Spachtel in den frischen Spachtel ein.

9. Armierungsgewebe in den Fassadenspachtel einbetten

Anschließend bettest du das Armierungsgewebe mit der glatten Seite der Zahnkelle in den Fassaden- und Sanierungsspachtel ein. Das Gewebe soll abschließend vollständig im Spachtel eingebettet sein und nicht mehr zu sehen sein.

10. Abreißtest trocknen lassen

Lasse die so vorbereitete Fläche mindestens 3-4 Tage trocknen. Kalte Temperaturen oder Feuchtigkeit können die Trocknungszeit verlängern.

11. Gewebe ausreißen

Nach dieser Standzeit reißt du das Armierungsgewebe von der Wand. Verwende dafür in jedem Fall Arbeitshandschuhe, um Schnittwunden zu vermeiden.

12. Ergebnis Abreißtest

Kannst du das Armierungsgewebe vollständig herausreißen und der Fassaden- und Sanierungsspachtel bleibt an der Wand, gilt der Abreißtest als bestanden. Löst sich der Fassadenspachtel mit dem Gewebe von der Wand und eventuelle Fassadenfarbenreste hängen am Spachtel oder sind an der Hausfassade hängen geblieben, muss der Altanstrich restlos entfernt werden.

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