Heimwerker verschraubt Holzfaserdämmplatten im Bereich eines Fensterausschnitts auf der Holztragkonstruktion. Präzises Zuschneiden und Befestigen bei der Innendämmung.

Innendämmung mit Tragkonstruktion: Zweite Dämmebene mit Holzfaserdämmplatten richtig einbauen – Anleitung zum Selbermachen

In den ersten beiden Anleitungen hast du die Tragkonstruktion aufgebaut, die Holzfaserdämmplatten als erste Dämmebene eingebaut, die Dampfbremse angebracht und die Geräte-Installationsdose für die Elektroleitungen verlegt. Jetzt geht es weiter: In dieser Anleitung zeigen wir dir, wie du die zweite Dämmebene hohlraumfrei auf die Tragkonstruktion montierst.
Schwierigkeit
Mittel
Verarbeitungsdauer
ca. 15 bis 30 Minuten pro Quadratmeter

Deine Checkliste

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Werkzeug
    • Warum eine gute Wasserwaage unverzichtbar ist

      Eine Wasserwaage ist ein Präzisionsmessgerät – unverzichtbar, wenn es darum geht, Flächen exakt waagerecht oder im 90°-Winkel auszurichten. Damit sie dauerhaft präzise Messergebnisse liefert, muss vor allem die Libelle – das Herzstück jeder Wasserwaage – robust und exakt bleiben, selbst nach häufiger und intensiver Nutzung.

      Auch unter rauen Bedingungen auf der Baustelle, etwa bei Stürzen oder Stößen, sollte eine hochwertige Wasserwaage ihre Genauigkeit behalten. Nur so kannst du dich jederzeit auf deine Messergebnisse verlassen.

    • STABILA R 300 - Die Robuste

      Die STABILA R 300 wurde speziell für den harten Baustellenalltag entwickelt. Ihr verwindungssteifes Fünfkammer-R-Profil macht sie extrem widerstandsfähig – selbst unter anspruchsvollsten Bedingungen.

      Besonders praktisch: Die extrabreite Messfläche sorgt für hohe Kippsicherheit, was sich vor allem auf unebenen Untergründen bezahlt macht. Diese Wasserwaage überzeugt mit kompromissloser Robustheit und Präzision – ein echtes Profi-Werkzeug, das auch Heimwerker bei ihren Projekten zuverlässig unterstützt.

    • STABILA 196-2: praktisch mit Haltegriffe

      Gerade bei längeren Wasserwaagen ab 180 cm sind Haltegriffe ein echter Vorteil. Sie ermöglichen dir einen sicheren Griff und erleichtern die Handhabung bei großflächigen Messungen deutlich.

      Zwei Vertikal-Libellen sorgen dafür, dass du aus jeder Position bequem ablesen kannst. Die ergonomisch geformten Grifföffnungen tragen zusätzlich zum hohen Bedienkomfort bei – ideal für den täglichen Einsatz auf der Baustelle oder in der Werkstatt.

    • Cuttermesser – unverzichtbar in jeder Arbeitshose

      Ein Arbeitstag ohne Cuttermesser? Kaum vorstellbar! Wenn du regelmäßig ein zuverlässiges Cuttermesser brauchst, empfehlen wir dir ein robustes, massives Modell wie das SnipXXSTAR Goldcut.

      Sein stabiles Alu-Gehäuse liegt perfekt in der Hand. Die 18-mm-Klingen fixierst du schnell und sicher mit dem praktischen Rasterschieber.

    • Cuttermesser mit zusätzlichem Feststellrad

      Du möchtest noch mehr Kontrolle bei deiner Arbeit? Dann ist das SnipXXSTAR 18 mit zusätzlichem Feststellrad die gute Wahl.

      Das stabile Alu-Gehäuse besitzt eine rutschhemmende Gummierung – für einen sicheren und komfortablen Griff. Die 18-mm-Klingen werden doppelt gesichert: per Rasterschieber und zusätzlich mit dem praktischen Feststellrad.

    • Mörtel, Beton und Spachtelmasse richtig anmischen

      Ein Mörtelkübel ist beim Anrühren von Putzen und Mörteln unverzichtbar. Für einen 25-kg-Sack eignet sich ein 65-Liter-Kübel – er bietet ausreichend Platz für eine saubere Durchmischung. Falls du zwei Säcke gleichzeitig anmischen möchtest, empfehlen wir einen 90-Liter-Kübel.

      Damit du mit dem Rührquirl eine homogene, klumpenfreie Mischung erhältst, ist ein runder Mörtelkübel besonders empfehlenswert.

    • Robust und langlebig – kranbare Mörtelkübel

      Neben den klassischen schwarzen Mörtelkübeln gibt es auch kranbare Varianten. Diese sind deutlich robuster und mit einer Metallaufnahme ausgestattet, sodass sie sicher an ein Krangehänge eingehängt werden können.

      Hergestellt aus frostbeständigem Kunststoff, sind sie deutlich stabiler als herkömmliche Kübel und halten selbst härtesten Baustellenbedingungen stand.

    • Mörteleimer / Baueimer – ideal für kleinere Mengen

      Wenn du kleinere Mengen wie beispielsweise Betonspachtel, Eckschienenmörtel oder ähnliches anmischen möchtest, reicht normalerweise ein handlicher Eimer mit einem Fassungsvermögen von bis zu 20 Litern aus.

      Dabei empfehlen wir dir unbedingt, einen speziellen Mörteleimer bzw. Baueimer zu verwenden. Diese sind robuster als herkömmliche Haushaltseimer und halten dem Anmischen mit einem elektrischen Rührgerät problemlos stand.

    • Spachtel- und Armierungsmassen kontrolliert auftragen

      Eine Zahnkelle ist eine spezielle Glättkelle, bei der zwei Seiten mit einer Zahnung versehen sind – in diesem Fall 10 x 10 mm. Sie ermöglicht dir, Spachtel- oder Armierungsmassen in einer gleichmäßigen und kontrollierten Schichtdicke auf den Untergrund aufzutragen.

      Sobald die Spachtelmasse einmal aufgetragen ist, lässt sich die tatsächliche Schichtdicke nicht mehr zuverlässig erkennen. Wenn du jedoch eine 10mm Zahnkelle verwendest, bleibt der Untergrund an den Zahnungslücken sichtbar – so erkennst du genau, wie viel Material aufgetragen wurde. Im Anschluss wird die frische Spachtelmasse mit einem Flächenglätter oder einer Kartätsche glatt abgezogen.

    • Auch in anderen Zahnungen erhältlich

      Je nach gewünschter Auftragsdicke sind Zahnkellen mit verschiedenen Zahnungslängen erhältlich. Bei unseren Arbeiten beginnt die Zahnung bei 4 mm und endet bei 16 mm. Eine einfache Faustregel lautet: Die tatsächliche Schichtdicke entspricht etwa der Hälfte der Zahnungshöhe.

      Beispiel: Mit einer 6-mm-Zahnung erzielst du nach dem Glätten eine Auftragsdicke von etwa 3 mm.

      Ein Spezialfall sind Mittelbettkellen mit einer halbrunden Zahnung von beispielsweise 15/20 mm. Diese Kellen werden in unseren Projekten beispielsweise bei der Armierung und Holzfaserdämmplatten eingesetzt.

    • Der klassische Zimmermannsbleistift

      Generationen von Handwerkern kennen und schätzen diesen Bleistift auf der Baustelle. Er ist mittlerweile nicht mehr nur mit grauer, sondern auch mit roter oder grüner Mine erhältlich.

      Ein unverzichtbares Duo: immer griffbereit in der Hosentasche – zusammen mit einem scharfen Cuttermesser zum Anspitzen.

    • Pica DRY – der Fallbleistift für den rauen Baustellenalltag

      Der Pica DRY ist aus unserem Arbeitsalltag auf der Baustelle nicht mehr wegzudenken. Er liegt gut in der Hand und eignet sich hervorragend auch als Tieflochmarker.

      Die Minen sind langlebig und in verschiedenen Farben erhältlich – für vielseitige Markierungen auf der Baustelle.

    • Pica DRY – immer griffbereit und praktisch

      Besonders überzeugt uns die Klipphalterung: Der Bleistift sitzt sicher in der Arbeitshose – selbst, wenn du auf dem Kopf stehst.

      Zusätzlich ist in der Schutzhülle ein Spitzer integriert, sodass du die Mine jederzeit schnell und ohne zusätzliches Werkzeug anspitzen kannst.

    • Pica Permanent Marker – wenn der Bleistift nicht ausreicht

      Auf einigen Untergründen wie beispielsweise Holzfaserdämmplatten, EPS oder Mineralwolle kommt ein üblicher Bleistift schnell an seine Grenzen. Entweder ist der Strich kaum erkennbar oder du beschädigst den Untergrund. Für diese Fälle empfehlen wir einen feinen Permanent-Marker – präzise, wischfest und dauerhaft sichtbar.

    • Mörtel mühelos und knollenfrei anrühren

      Wenn du ganze Säcke mit 25 kg oder mehr anrühren möchtest, führt kein Weg an einem elektrischen Rührwerk vorbei. Dank speziell abgestimmter Getriebe, die für die enormen Belastungen beim Anmischen von Mörtel und Putzen ausgelegt sind, sind diese Geräte deutlich langlebiger als herkömmliche Bohrmaschinen.

      Für Heimwerker, die gelegentlich mischen, empfehlen wir den Collomix Xo 1 mit 1010 Watt. Er eignet sich für Mengen bis zu 40 Litern und bietet ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    • Rührgerät für den intensiven Einsatz

      Wenn du regelmäßig Mörtel, Putze, Farben oder Ausgleichsmassen anrührst, ist der Collomix Xo 4 die richtige Wahl – das Standardgerät unserer Vorführmeister.

      Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass dieses Gerät intensive Einsätze, selbst im Dauerbetrieb, problemlos meistert. Mit einem leistungsstarken 1300-Watt-Motor und einem robusten 2-Gang-Rührwerk lassen sich bis zu 65 Liter Material in einem Durchgang mischen.

      Wem das alles immer noch nicht reicht, greift zum noch leistungsstärkeren Collomix Xo 6

    • Die neue Collomix XQ-Serie – präzise und leistungsstark

      Die neue XQ-Serie von Collomix überzeugt mit einstellbarer Mischzeit und Drehzahl – ideal für Materialien mit spezifischen Herstellerangaben zur Mischzeit oder maximalen Drehzahl. Besonders bei Spachtelmassen, Fliesenklebern oder Bodenbeschichtungen ist das ein echter Vorteil.

      Auch die Schnellkupplung wurde überarbeitet und lässt sich jetzt noch einfacher bedienen.

    • Collomix WK – der universelle Rührer für Putze und Mörtel

      Der Collomix WK ist unser Standardrührer für Putze, Estrich und Mörtel. Dank seiner robusten Bauweise sorgt er für eine zuverlässige und gleichmäßige Durchmischung – perfekt für den täglichen Einsatz.

    • Collomix DLX – für fließfähige, zementäre Produkte

      Unsere Empfehlung für das Anmischen von zementären Ausgleichsmassen und Nivellierspachteln ist der Collomix DLX.

      Seine zwei Flügelreihen mischen das Material besonders gleichmäßig und klümpchenfrei. Die spezielle Flügelform zieht das Material nach unten, sodass eine optimale Durchmischung gewährleistet ist.

    • Collomix KR – optimal für pastöse und feine Materialien

      Der Collomix KR wurde speziell für pastöse Materialien wie Spachtelmassen und Dispersionskleber entwickelt. Er eignet sich auch hervorragend für Fliesenkleber und Fugenmassen bei der Fliesenverlegung.

      Seine spezielle Form verhindert die Bildung von Klümpchen und sorgt für eine besonders homogene Durchmischung.

    • Worauf du bei der Wahl der Kelle achten solltest

      Rostfreies Material: Eine rostfreie Kelle ist langlebig und hygienisch, da sie keine Rostspuren in die Masse abgibt.

      Ergonomischer Griff: Ein 2K-Griff mit Fingerstopper sorgt für ein angenehmes Handling und beugt Ermüdung vor, auch bei längerem Einsatz.

      Größe der Kelle: Üblicherweise wird eine 160-mm-Kelle verwendet, da sie eine gute Balance zwischen Handlichkeit und Volumen bietet. Es gibt jedoch auch kleinere Kellen für feinere Arbeiten oder größere Modelle für kraftvolle Anwendungen.

    • Wenns mal wieder ein paar Schrauben mehr sind

      Bei einem Projekt wie unserer KLIMA-board auf Trockenbauwänden oder an der Untersparrendämmung kommen reichlich Schrauben zusammen.

      Hier macht ein professioneller Akku-Schrauber mit ausreichend Leistung und langer Akku-Laufzeit mehr als Sinn.

      Der Makita DDF482RFJ mit 18 Volt ist kräftig in der Leistung und dazu sehr leicht, Arbeiten über Kopf oder auf lange Zeit sind damit angenehm leichter.

    • Leicht, schnell für den langen Arbeitstag

      Die Makita DHS660 Handkreissäge mit 18 Volt Akku ist für die Zuschnittarbeiten eine sinnvolle Empfehlung. Sie hat eine Schnitttiefe von maximal 57 mm.

      Sie ist sehr leicht und liegt damit sehr gut in der Hand. Die Leistung des Akku´s mit Restlaufzeitanzeige hat uns überzeugt.

    • Staubarmes Arbeiten durch Absaugung

      Über einen Adapter kannst du die Handkreissäge mit einem Industriesauger – z. B. dem Makita VC4210M – verbinden. Das sorgt für eine deutlich staubärmere Arbeitsumgebung.

      Sägespäne werden effektiv abgesaugt, wodurch die Sicht auf die Schnittlinie frei bleibt. Das ermöglicht dir präziseres, saubereres und angenehmeres Arbeiten.

  • Bauwinkel / Universalwinkel

    • Zum Messen, Anreißen, Zeichnen und geführten Schneiden

      Mit einem Bauwinkel kann man so einiges machen. In unserem Bereich ist es ein hilfreiches Werkzeug zum Anzeichnen eines rechten Winkels oder als schnelle Führungsschiene für die Handkreis- oder Pendelhubsäge bei kurzen Schnitten.

      Der Universalwinkel von wolfcraft hat einen praktischen Kunststoffanschlag und eine beidseitige Skalierung. Wir benötigen in der Regel den 500 mm langen Winkel, es gibt ihn aber auch in 300 mm Länge.

    • Akkurate Messungen auf kurzen Distanzen

      Ob beim Einbau einer Fensterbank, dem Setzen einer Anputzleiste, der Montage einer Küche oder im Trockenbau – beim Messen horizontaler oder vertikaler Flächen auf kurzen Distanzen benötigst du genauso wie bei längeren Messstrecken eine präzise Wasserwaage.

      Dabei darf sich weder das Profil verbiegen noch die Messlibelle ihre Genauigkeit verlieren – selbst nach mehreren Stößen nicht. Es ist ärgerlich, wenn deine exakte Arbeit durch ungenaue Messergebnisse beeinträchtigt wird.

      Deshalb empfehlen wir dir, bei solchen Werkzeugen keine Kompromisse einzugehen und auf Profiqualität zu setzen, wie beispielsweise die Stabila 80AS.

    • Pendelhubsäge – präzise Schnitte, flexibel einsetzbar

      Eine Stichsäge ist das ideale Werkzeug, wenn du Kurven oder freie Formen sägen willst. Mit einer Führungsschiene oder einer anderen Führungshilfe lassen sich aber auch gerade Schnitte gut und sauber ausführen. Für längere, gerade Schnitte ist eine Handkreissäge meist schneller und präziser.

      Die Makita DJV181Z wird mit einem 18-Volt-Akku betrieben und ist dadurch besonders kompakt und handlich. Mit Akku wiegt sie nur rund 2,6 kg – ideal für flexibles Arbeiten auf der Baustelle oder in der Werkstatt.

      Je nach eingesetztem Sägeblatt kannst du mit dieser Pendelhubsäge verschiedenste Materialien bearbeiten, darunter Holz, Metall, Fliesen, Beton- oder Gipsplatten.

    • Staubarmes Arbeiten durch Absaugung

      Über einen Adapter kannst du die Pendelhubsäge mit einem Industriesauger – z. B. dem Makita VC4210M – verbinden. Das sorgt für eine deutlich staubärmere Arbeitsumgebung. Sägespäne werden effektiv abgesaugt, wodurch die Sicht auf die Schnittlinie frei bleibt. Das ermöglicht dir präziseres, saubereres und angenehmeres Arbeiten.

    • Präzise Messungen für exakte Ergebnisse

      Neben dem Zimmermannsbleistift und dem Cuttermesser ist ein guter Meterstab eines der wichtigsten Werkzeuge in deiner Arbeitshose oder Werkzeugkiste.

      Hochwertige Modelle mit hochfesten Gelenkplatten und gehärteten Federn sorgen für Stabilität und Langlebigkeit – so hast du lange Freude an deinem Messwerkzeug.

    • Taschenbandmaß BM 100 – kompakt und zuverlässig

      Das Stabila BM 100 ist ein kompaktes Taschenmaßband mit wahlweise 3, 5 oder 8 Metern Länge. Dank des Softgrip-Mantels liegt es angenehm in der Hand und bleibt auch bei Stürzen gut geschützt.

      Mit einer starken Bremse und kraftvollem Bandrücklauf ist es der ideale Begleiter für den Baustellenalltag.

    • Taschenbandmaß BM 300 – robust und langlebig

      Das Stabila BM 300 überzeugt mit einem bruchsicheren PC/ABS-Gehäuse und stoßabsorbierendem Softgrip-Mantel. Durch die hohe Materialstärke des Bands kannst du es bis zu 3 Meter ausziehen, ohne dass es knickt.

      Die extrem widerstandsfähige STABILA NYLON-WRAP-Ummantelung schützt das Band zuverlässig vor Korrosion und Abrieb. Zusätzlich sorgt der extragroße Haken für sicheren Halt in verschiedenen Messpositionen.

Produkte
Ergänzungsprodukte
    • So viel Innovation in einem kleinen Stück Metall

      Wer der Meinung ist, Schraube sei gleich Schraube, könnte beim Einsatz der HECO TOPIX-plus eines Besseren belehrt werden. Wie bei so vielem steckt auch bei diesem Stück Metall die Wahrheit im Detail.

    • Gewindeneigung an Schraubenlänge angepasst

      Grundsätzlich ist die Gewindeneigung optimal auf die Länge der Schraube abgestimmt. Kurze Schrauben haben eine geringe Gewindeneigung, um mehr Gewindegänge ins Holz zu bekommen.

      Längere Schrauben hingegen besitzen eine größere Gewindeneigung, wodurch sie schneller eingedreht werden können.

    • Magic Close – zieht Bauteile automatisch zusammen

      Die HECO TOPIX-plus besitzt bei der Version mit Vollgewinde unterschiedliche Gewindeneigungen. Dadurch dreht sich die Schraube im vorderen Bereich schneller ein als im hinteren Bereich.

      Der Effekt: Ohne dass du zwei Platten oder Latten mit Schraubzwingen vorspannen musst, ziehen sich die Bauteile automatisch fest aneinander. So werden eventuelle Spalte zuverlässig vermieden.

    • Der passende Schraubenkopf

      Je nach Anforderung kannst du zwischen Senkkopf, Linsenkopf, Rundkopf, Kombisechskantkopf, Tellerkopf XL, Tellerkopf oder Zylinderkopf wählen.

      Abhängig von der Kopfvariante sind die Schrauben mit Teil- oder Vollgewinde, verzinkt oder in Edelstahl erhältlich.

Wichtige Hinweise

Für diese Art der Dämmung auf Holz- oder Metallunterkonstruktion empfehlen wir Holzfaserdämmplatten mit Nut und Feder — zum Beispiel die Thermowall gf von GUTEX. Die Nut-und-Feder-Verbindung sorgt zusammen mit der versetzten Verlegung für eine hohe Stabilität der Dämmebene. Ein weiterer Vorteil: Die Plattenstöße müssen nicht zwingend auf der Tragkonstruktion liegen — das erleichtert die Montage und reduziert den Verschnitt deutlich.

Wichtiger Hinweis: Trocknungszeit der Dampfbremse
Bevor du mit der zweiten Dämmebene beginnst: Der Dichtstoff ISOVER DoubleFit+ an den Anschlüssen der Dampfbremse muss mindestens 3 Tage trocknen. Bei niedrigen Temperaturen oder hoher Luftfeuchtigkeit (über 70 % relative Luftfeuchtigkeit) verlängert sich die Trocknungszeit entsprechend.

Aufgrund der vielfältigen Baustellengegebenheiten können die von uns gezeigten Arbeitsschritte nicht alle Einzelfälle berücksichtigen. Sie zeigen den aktuellen Stand unserer Erfahrungen zum Zeitpunkt der Erstellung und sind daher unverbindlich. Beachte auf jeden Fall die aktuellen technischen Unterlagen (z. B. Produktdatenblatt, technische Zusatzinformationen etc.) zu den gezeigten Produkten.

 

Verarbeitungsanleitung

1 Erste Reihe Holzfaserdämmplatten setzen

Für die erste Reihe säge zunächst die untere Nut der Dämmplatten ab, bevor du sie auf dem Boden aufsetzt. Richte diese Reihe besonders sorgfältig waagerecht aus. Das macht das Setzen der weiteren Reihen deutlich einfacher.

Hat dein Boden Unebenheiten? Dann berücksichtige diese direkt beim Zuschneiden der unteren Kante. Mit dem Baumit Fugendichtband kannst du kleinere Unebenheiten von 3 bis 7 mm ausgleichen. Klebe es am vorderen Kantenabschluss auf. Damit erhältst du gleichzeitig eine verputzbare Oberfläche.

2 Hilfslinien für die Verdübelung einzeichnen

Bevor du die Platten festschraubst, zeichne Hilfslinien auf — genau dort, wo die Traghölzer der ersten Dämmebene liegen. So triffst du beim Verschrauben zuverlässig die richtige Stelle und die Schraubdübel sitzen dort, wo sie wirklich halten.

3 Holzfaserdämmplatte ausrichten und verschrauben

Achte beim Verschrauben auf die exakte, waagerechte Ausrichtung der Dämmplatte.

Hinweis: Eine ganze Platte liegt auf mindestens zwei Traghölzern auf und bekommt pro Tragholz zwei Dübel. Setze die Schraubdübel mit circa 8 bis 12 cm Abstand vom Plattenrand entfernt.

4 Schraubdübel STR Holz oberflächenbündig setzen

Die Schraubdübel STR Holz sollen bündig mit der Plattenoberfläche abschließen. Mit einem Meterstab als Richtlatte kannst du das schnell kontrollieren. Bei Bedarf kannst du die Lage des Dübels nachbessern.

5 Loch des Schraubdübels verschließen

Nach dem Verschrauben verschließt du das Loch im Dübelschaft mit dem mitgelieferten Verschlussstopfen. Drücke ihn bündig ein – fertig ist die glatte, verputzbare Oberfläche.

6 Holzfaserdämmplatten im Versatz montieren

Wie beim Mauern arbeitest du auch hier im Versatz: Die Platten der nächsten Reihe setzt du mindestens 20 cm versetzt zur vorherigen. Wichtig ist, dass jedes Teilstück auf mindestens einem Tragholz aufliegt.

7 Nut & Feder: Platten stabil verbinden

Bei Teilstücken der Platten sollte mindestens eine Seite mit Nut oder Feder in die angrenzende Platte greifen. Alle mittleren Reihen – also außer ganz unten und ganz oben – werden oben und unten mit Nut und Feder verbunden. Das gibt der Dämmebene richtig guten Halt.

8 Öffnungsausschnitt anzeichnen und Platte zuschneiden

An Fenstern und Türen musst du die Holzfaserdämmplatten anpassen. Am einfachsten geht das so: Platte anhalten und den nötigen Ausschnitt mit einem Stift direkt anzeichnen. Danach sägst du die Platte zu.

9 Holzfaserdämmplatte mit Handkreissäge zuschneiden

Für diese Plattendicke ist die Handkreissäge oft das ideale Werkzeug. Verwende ein passendes Sägeblatt und stelle die richtige Schnitttiefe ein. Bei längeren, geraden Schnitten hilft eine Führungsschiene für ein noch genaueres Ergebnis.

Tipp: Es entsteht einiges an Sägemehl. Daher lohnt sich hier eine Staubabsaugung an der Säge anzuschließen.

10 Holzfaserdämmplatte mit einer Stichsäge zuschneiden

Für Ausschnitte und kleinere Anpassungen kannst du auch gut mit einer Stichsäge arbeiten. Sie ist oft handlicher als eine Handkreissäge.

11 Dämmplatte bündig an Öffnungen befestigen

An Fenstern und Türen schließt die Platte bündig zum umlaufenden Tragholz ab. So erhältst du einen sauberen, professionellen Abschluss und einen lückenlosen Übergang zur anschließend gesetzten Laibungsplatte.

12 Dämmplatte mit Deckenanschluss zuschneiden

Die letzte Platte oben an der Decke sollte mindestens 15 cm hoch sein. Damit sie sich leichter einsetzen lässt, entfernst du den hinteren Steg der Nut mit der Handkreissäge. 
Stelle dabei die Schnitttiefe der Säge so ein, dass nur der obere Steg angesägt wird.

13 Holzfaserdämmplatte mit Deckenanschluss einsetzen

Klebe das Fugendichtband oben am vorderen Rand der Dämmplatte auf; bei Randplatten klebst du es zusätzlich auf die Stoßkante zur angrenzenden Wand. Dann setzt du die Platte ein.

Bei Platten bis 25 cm Höhe genügt ein Dübel pro Tragholz. Größere Platten befestigst du wie gewohnt mit zwei Dübeln pro Kantholz.

14 Laibung dämmen

An Fenstern dämmst du alle vier Seiten der Laibung, bei Türen die beiden Seiten und oben den Sturz. Dafür verwendest du Laibungsplatten mit mindestens 20 mm Dicke.

Schneide die Laibungsplatte so zu, dass sie stumpf am Fensterrahmen anliegt und bündig mit der Innendämmung abschließt. Die Länge entspricht der jeweiligen Seite der Laibung.

Markiere auf der Platte den Bereich, wo der Klebemörtel aufgetragen wird.

15 Laibungsplatte mit Klebemörtel vorbereiten

Die Laibungsplatte wird mit Klebemörtel am Mauerwerk befestigt. Mische den Klebemörtel (z. B. Kalkin Kalkspachtel oder Fassaden- und Sanierungsspachtel weiß) klumpenfrei an, trage ihn auf und ziehe ihn mit einer 10 mm Zahnkelle durch. So entsteht eine gleichmäßig, dicke Klebeschicht für eine vollflächige Verklebung.

16 Laibung im Fenstersturz dämmen

Am besten startest du oben im Sturzbereich des Fensters. Die Breite der Laibungsplatte entspricht der Breite der Laibung.

17 Laibungsplatte am Fenstersturz im Tragholz verschrauben

Zusätzlich zum Verkleben verschraubst du die Platte im Tragholz. Verwende dafür rostfreie Holzschrauben mit einem Durchmesser von 4,5 bis 5 mm und Senkkopf. Der Abstand zwischen den Schrauben darf maximal 30 cm betragen.

18 Dämmung der Laibung am Fenster vervollständigen

Nach dem gleichen Prinzip bringst du nun die Laibungsplatten unten im Fensterbankbereich und an beiden Seiten an. Damit ist die Laibungsdämmung komplett.

19 Die Innendämmung ist fertig montiert – nächste Schritte

Wenn alle Holzfaserdämmplatten der zweiten Dämmebene montiert sind, geht es weiter mit der Armierungsspachtelung.