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Fensterabdichtung und Laibungsplatte kleben

Fenster richtig Abdichten und Laibungsplatten kleben

Fenster richtig Abdichten und Laibungsplatten kleben

Anspruchsvoll

ca. 20 bis 40 Minuten pro Fenster

Checkliste

Werkzeug

  • Cuttermesser
  • Mörtelkübel
  • EPS Schneidegerät
  • Zahntraufel 10 mm
  • Bleistift
  • Elektrisches Rührwerk
  • Maurerkelle
  • Dämmstoffmesser
  • Meterstab

Im Bedarfsfall ist die neue Fensterbank montiert. Der Untergrund wurde auf Tragfähigkeit geprüft. Hohl liegender Altputz wurde abgeschlagen und oberflächenbündig wieder mit Kalkzementputz ausgebessert. Vor dem Setzen der Dämmplatten muss der Kalkzementputz komplett durchgetrocknet sein. Den Untergrund gründlich, zum Beispiel mit einem Hochdruckreiniger, von Staub und Schmutz befreien. Bei kreidenden oder sandenden Altputzen empfehlen wir nach der Reinigung eine Grundierung mit Baumit Tiefengrund.

Die Arbeiten dürfen nur bei Temperaturen über 5 °C (Umgebungs- und Bauteiltemperatur) und möglichst nicht über 30 °C ausgeführt werden. Klebespachtel ist ein Zementprodukt und damit alkalisch. Schützen Sie sich mit entsprechender Arbeitskleidung (Handschuhe, Brille, etc.). Achten sie auf Ihre eigene Sicherheit beim Arbeiten an der Fassade. Verwenden Sie geeignete Steighilfen wie Leitern oder Arbeitsgerüste.   

 

1. Fugendichtband an obere Kante des Fensterbank-Endstücks bringen.

Bevor Sie mit dem Einsetzen der Laibungsplatte beginnen, müssen Sie die Fensterbank umlaufend mit Fugendichtband dauerhaft vor eindringender Feuchtigkeit schützen.

Beginnen Sie mit dem Ankleben des Fugendichtbandes auf dem Fensterbank-Endstück. Dabei ist das Fugendichtband richtig platziert, wenn es oberflächenbündig mit der nachfolgenden Laibungsplatte abschließt.  

2. Abschlusskante Oberputz berücksichtigen

Da der Oberputz später mit der Abschlusskante des Fensterbank-Endstückes abschließend soll, muss der Platz für die Armierungsschicht und die Dicke des späteren Oberputzes berücksichtigt werden. In unserem Beispiel haben wir 4 mm für die Armierungsspachtel sowie 6 mm für einen groben Strukturputz vorgesehen und damit das Fugendichtband 10 mm vor die Abschlusskante gesetzt.  

3. Länge des Fugendichtbands

Berücksichtigen Sie bei der Länge die Dicke der späteren Fassaden-Dämmplatte sowie eine Kleberschicht unter der Platte von ca. 6-10 mm. So bemessen soll das Fugendichtband später oberflächenbündig mit der Fassadendämmplatte abschließen.  

4. Fugendichtband an Seite des Endstücks anbringen

Den seitlichen Abschluss sowie die Abdichtung unter der Fensterbank können Sie entweder mit zwei Einzelstücken Fugendichtband ausführen oder auch aus einem Stück ankleben. Dabei ist es jedoch sehr wichtig, dass Sie beim Umlegen von der Seitenfläche auf die Unterseite eine ausreichend große Schlaufe mit dem Fugendichtband bilden.

5. Fugendichtband unter Fensterbank berücksichtigen

Mit dem Fugendichtband unter der Fensterbank ist die umlaufende Abdichtung abgeschlossen. Achten Sie darauf, das auch unter der Fensterbank das Fugendichtband möglichst oberflächenbündig mit der nachfolgenden Fassaden-Dämmplatte abschließt.

6. Laibungsplatte vollflächig mit Opencontact w versehen

Schneiden Sie anschließend die Laibungsplatte auf das benötigte Maß zu. Tragen Sie anschließend vollflächig Opencontact W auf.

7. Laibungsplatte einpassen

Setzen Sie die so vorbereitete Laibungsplatte umgehend in die Laibung ein.

8. Lotgerechte Lage prüfen

Kontrollieren Sie die richtige Positionierung der Laibungsplatte mit einer Wasserwaage und korrigieren Sie im Bedarfsfall.

9. Weitere Laibungsplatten kleben

Setzen Sie im Anschluss die beiden verbliebenen Laibungsplatten auf die gleiche Weise ein. Wir empfehlen Ihnen zuerst die beiden seitlichen Laibungsplatte zu kleben und die obere, einem Sturz ähnliche, als Abschluss. 

10. Bündiger Abschluss

Die nachfolgende Fassaden-Dämmplatte soll lückenlos auf der Laibungsplatte anliegen und frei von Klebespachtel sein. Auf dem Bild können Sie gut sehen, wie das Fugendichtband bündig mit der Fassaden-Dämmplatte abschliesst.

Fragen und Antworten

Fördert eine Fassadendämmung die Schimmelbildung?

Im Zusammenhang mit der Fassadendämmung zur Energieersparnis und Senkung der Heizkosten taucht häufig die Frage auf, ob eine Dämmung die Schimmelbildung fördert und das Risiko feuchter Wände erhöht. Dies ist nicht der Fall, denn die Feuchtigkeit der Raumluft schlägt sich in den Bereichen nieder, wo sie auf kalte Flächen trifft. Das beste Beispiel sind Fenster, die im Winter zu Schimmelbildung in den Ecken und Laibungen neigen. Eine fachkundig angebrachte Wärmedämmung ist in Kombination mit dem richtigen Lüften eine effektive Maßnahme gegen Schimmel und schont obendrein den Geldbeutel. Durch die Dämmung wird die Innentemperatur der Außenwände erhöht und Schimmelbildung effektiv vorgebeugt.


Rechnet sich eine Fassadendämmung?

Die Fassadendämmung rechnet sich bei allen Objekten, in denen aufgrund der älteren Baumaterialien oder ihres langen Bestands viel Energie nach außen dringt. Auch wenn die Kosten auf den ersten Blick wie eine finanzielle Mehrbelastung erscheinen, lässt sich entweichende und somit mehr verbrauchte Energie durch eine Dämmung vermeiden. Ein weiterer Vorteil im Hinblick auf die Effizienz einer Fassadendämmung ist die Tatsache, dass zur Schimmelbeseitigung ergriffene Maßnahmen vermieden und somit Kosten gespart werden können. Schimmel tritt dort auf, wo warme und feuchte Raumluft auf kalte Areale und somit auf nicht gedämmte Außenwände oder Decken auftrifft. Steigende Energiekosten tun ihr übriges zur Dämmeffizienz.


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