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Eckwinkel und Diagonalarmierung

Mineralwolle Eckwinkel und Diagonalarmierung richtig verarbeiten

Mineralwolle Eckwinkel und Diagonalarmierung richtig verarbeiten

Mittel

ca. 25 - 40 Minuten pro Fenster

Checkliste

Werkzeug

  • Cuttermesser
  • Cuttermesser

    • Scharfe Schnitte - wann immer man sie braucht

      Ein ordentliches Cuttermesser ist bei sehr vielen Arbeiten auf dem Bau ohne Alternative.

      Ein Messer mit Magazin erspart bei ausgiebigeren Arbeiten die Suche nach den Ersatzklingen und das häufige Nachlegen der Klingen.

  • Mörtelkübel
  • Mörtelkübel

    • Grundsolide Mörtel anrühren

      Zum Anrühren von Putzen und Mörteln ist ein Mörtelkübel unerlässlich.

      Für einen 25 kg Sack ist ein 65 ltr. Mörtelkübel gut geeignet und bietet ausreichend Platz. Möchten Sie 2 Säcke gleichzeitig anrühren empfehlen wir einen 90 ltr. Kübel.

      Damit Sie mit dem Rührquirl eine homogene, knötchenfreie Mischung herstellen können, ist ein runder Mörtelkübel sehr empfehlenswert.

    • Robuster und langlebiger

      Neben den schwarzen Mörtelkübeln gibt es auch noch die blauen Mörtelkübel.

      Diese sind aus frostbeständigem Kunststoff und deutlich stabiler als die schwarzen Kübel. Besonders auf Baustellen, auf denen Material mit Seilzug oder sogar Kran auf das Gerüst gehoben wird sind diese GS-geprüften Kübel zu empfehlen.

  • Gehrungsschere
  • Gehrungsschere

    • Zuschneiden im richtigen Winkel

      Eine Gehrungsschere ist eine Spezialschere, z.B. für Kunststoffprofile wie Anputzleisten, Eckprofilwinkel oder auch Fliesenabschlussleisten.

      Durch beidseitige Anschlagsplatten aus Metall können Gehrungsschnitte in 15°, 30°, 45° oder auch 90° schnell, einfach und akurat zugeschnitten werden.

  • Glättkelle
  • Glättkelle

    • Mörtel und Spachtel aufziehen und verteilen

      Mit der Glättkelle werden Mörtel, Putze und Spachtel auf den Untergrund aufgetragen und verteilt.

      Achten Sie darauf eine rostfreie Glättkelle einzusetzen, da das Metall ansonsten bereits nach 2 bis 4 Einsätzen zu Rosten beginnt und dies die Qualität der Arbeiten einschränkt.

      Schon bei mittelgroßen Fläche merkt man als Heimwerker schnell, dass man für diese Arbeiten Kraft in den Hände braucht. Ein Softgriff hilft dabei die Kelle auch bei schwindenen Kräften gut zu führen und eventuelle Blasen zu verhindern.

    • Kanten bei abziehen reduzieren

      Eine interessante Weiterentiwcklung ist die Superglätt von HARMOAC mit abgerundeten Kanten.

      Beim Abziehen von Putz- und Spachtelflächen kann man schnell mit einer üblichen Glättkelle Kanten und Grate in die Oberfläche bekommen. Mit den abgerundeten werden diese deutlich reduziert oder komplett verhindert, was Ihnen das Arbeiten erleichtert.

  • Maurerkelle
  • Maurerkelle

    • Mörtel, Putze und Spachteln verarbeiten

      Mit einer Maurerkelle können Sie Mörtel, Putze und Spachtel in kleinen Mengen anmischen und den frischen Mörtel auf die Glättkelle legen. Für größere Mengen ist ein elektrischen Rührwerk deutlich besser geeignet.

      Wir empfehlen auch hier den Einsatz von rostfreien Kellen. Praktisch ist ein 2K-Griff und ein Fingerstopper für ein angenehmes Handling.

      Üblicherweise nimmt man eine 160 mm Kelle. Es gibt jedoch auch kleinere, aber auch größere Kellen für Heimwerker mit mehr oder weniger Kraft.

  • Meterstab
  • Meterstab

    • Genaue Ergebnisse mit korrekten Messungen

      Neben dem Zimmermannsbleistift und dem Cuttermesser ist ein guter Meterstab das wohl wichtigste Werkzeug in Ihrer Werkzeugkiste oder Ihrer Arbeitshose.

      Eine gute Qualität mit hochfesten Gelenkplatten und gehärteten Federn geben dem Stab halt und Ihnen lange Freude.

    • Wenn es mal mehr als 2 m sein soll

      Bei Messungen über zwei Meter, aber auch auf kleineren Teilstücken ist ein Bandmaß ein praktische Alternative.

      Teilweise bis zu 10 m passen hier in eine sehr kompakte Form.

Vor dem Setzen der Eckwinkel müssen die Dämmplatten komplett geklebt und die Dübel gesetzt werden.

 

1. PVC-Eckwinkel zuschneiden

Schneiden Sie mit einem Cuttermesser und einer Gehrungsschere die Eckprofilwinkel auf das erforderliche Maß zu.

Für eine optimale Riss-Sicherheit empfehlen wir Ihnen im Eckbereich eine mindestens 15 cm lange Gewebefahne stehen zu lassen. D.h. Die schneiden nur den Kunststoffwinkel weg, das Gewebe bleibt. So können Sie die Innenecke überlappend einspachteln.

2. Klebespachtel Allround anrühren

Rühren Sie den Klebespachtel Allround in einem Mörtelkübel, nach den Angaben auf der Sackrückseite an.  Für ganze Säcke empfehlen wir den Einsatz eines elektrischen Rührwerkes.

3. Klebespachtel in die Laibung auftragen

Tragen Sie den frisch angerührten Klebespachtel auf die Laibungsplatte auf. Ziehen Sie dafür die Gewebelasche an der Anputzleiste zurück.

4. Klebespachtel in Eckbereichen auftragen

Anschließend tragen sie weiteren frischen Klebespachtel im Eckbereich auf die Mineralwoll-Dämmplatte auf.

5. PVC-Eckwinkel anbringen

Setzen Sie den zugeschnittenen Eckprofilwinkel auf den frischen Klebespachtel.

6. Lage des PVC-Eckwinkel mit Wasserwaage prüfen

Mit einer Wasserwaage überprüfen sie die richtige Lage des Eckprofilwinkels und korrigieren im Bedarfsfall.

7. Gewebe einspachteln

Mit einer Maurerkelle oder einer Glättkelle drücken Sie das Gewebe in den frischen Klebespachtel. Das Gewebe soll am Ende der Arbeiten im Klebespachtel liegen und nicht mehr zu sehen sein. Im Bedarfs können sie auch zusätzlichen Klebespachtel auftragen.

8. Eine Eckkelle außen ist dabei sehr hilfreich

Wir empfehlen für das Abziehen der Profilkante eine Außeneckenkelle, damit erreichen Sie ein sauberes Ergebnis. 

9. An allen Ecken eine Diagonalarmierung einsetzen und verspachteln

In allen Eckbereichen von Fenstern, Türen oder anderen Öffnungen setzen sie zusätzlich eine sogenannte Diagonal-armierung ein. Dies ist ein Stück Armierungsgewebe (ca. 25 x 30 cm), was direkt an der Ecke eingesetzt wird. Zusammen mit der späteren Armierung der kompletten Fläche bietet es den größt-möglichen Schutz vor Kerbrissen im Eckbereich. Auch soll das Gewebe abschließend komplett in der Armierungsspachtel liegen und nicht mehr zu sehen sein. Seitlich sollte der Klebespachtel kantenfrei auf der Dämmplatte auslaufen.

Fragen und Antworten

Fördert eine Fassadendämmung die Schimmelbildung?

Im Zusammenhang mit der Fassadendämmung zur Energieersparnis und Senkung der Heizkosten taucht häufig die Frage auf, ob eine Dämmung die Schimmelbildung fördert und das Risiko feuchter Wände erhöht. Dies ist nicht der Fall, denn die Feuchtigkeit der Raumluft schlägt sich in den Bereichen nieder, wo sie auf kalte Flächen trifft. Das beste Beispiel sind Fenster, die im Winter zu Schimmelbildung in den Ecken und Laibungen neigen. Eine fachkundig angebrachte Wärmedämmung ist in Kombination mit dem richtigen Lüften eine effektive Maßnahme gegen Schimmel und schont obendrein den Geldbeutel. Durch die Dämmung wird die Innentemperatur der Außenwände erhöht und Schimmelbildung effektiv vorgebeugt.


Rechnet sich eine Fassadendämmung?

Die Fassadendämmung rechnet sich bei allen Objekten, in denen aufgrund der älteren Baumaterialien oder ihres langen Bestands viel Energie nach außen dringt. Auch wenn die Kosten auf den ersten Blick wie eine finanzielle Mehrbelastung erscheinen, lässt sich entweichende und somit mehr verbrauchte Energie durch eine Dämmung vermeiden. Ein weiterer Vorteil im Hinblick auf die Effizienz einer Fassadendämmung ist die Tatsache, dass zur Schimmelbeseitigung ergriffene Maßnahmen vermieden und somit Kosten gespart werden können. Schimmel tritt dort auf, wo warme und feuchte Raumluft auf kalte Areale und somit auf nicht gedämmte Außenwände oder Decken auftrifft. Steigende Energiekosten tun ihr übriges zur Dämmeffizienz.


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