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Putze für Leichtmauerwerk

z. B. Porenbeton oder Poroton

z. B. Porenbeton oder Poroton

Die Wärmeleitfähigkeit eines Steines ist für die Auswahl des Putzes von großer Bedeutung. Je besser ein Stein dämmt, umso größer ist die Belastung für den aufgebrachten Außenputzes. Die Angaben zu den Dämmwerten eines Steines finden Sie in den Technischen Unterlagen des Steinherstellers. Achten Sie auf die Wärmeleitzahl [W/(mK)].

Im Folgenden sehen Sie eine Tabelle mit einer Auswahl an Steinarten und den dazu passenden Außenputzen. Durch die Vielzahl an Steinherstellern kann dies nur einen kleinen Querschnitt an Produktnamen darstellen. Beachten Sie bitte, dass Porenbeton (z.B. Ytong), Kalksandsteine und Poroton in der Regel stark saugende Untergründe sind. Lesen Sie bitte vor dem Verputzen hierfür die Hinweise zur Untergrundvorbereitung von stark saugenden Steinen.

Wärme-
leitzahl
W/(mK)
Steinbeispiele
Putzempfehlung
Fassadenputz

Putzempfehlung
Sockelputz

< 0,11
• Wienerberger T7, T8
• Poroton T9, S9, S10
• Ytong Planblock PP 1,6; PP 2,0
• KLB Isostar (Rohdichte 0,45)
• KLB SK09
• FaserLeichtputz • Leichtsockelputz
0,11 • Poroton S11
• KLB Isostar (Rohdichte 0,5)
• FaserLeichtputz
• StyroporLeichtputz
• Leichtsockelputz
0,12 • Poroton Planziegel T12, T14, T16, T18
• Ytong Planblock PP 4,0; PP 6,0
• KLB-Plan-Blöcke (Rohdichte >0,6)
• Liapor SL
• Kalkzementputz Leicht
• FaserLeichtputz
• StyroporLeichtputz
• Leichtsockelputz
> 0,12
• Kalksandstein
• Betonstein
• Altziegel
• Beton
• Kalkzementputz
• Kalkzementputz Leicht
• FaserLeichtputz
• StyroporLeichtputz
• Leichtsockelputz
• Zementsockelputz

Sie haben einen Untergrund bzw. Mauerwerk, welchen Sie in unserer Tabelle nicht finden? Schreiben Sie uns einfach, wir helfen Ihnen gerne.

Welche Auswirkung hat die Wärmeleitfähigkeit des Mauerwerkes auf die Putzauswahl?

Stellen Sie sich einen sonnigen Wintertag vor, die Außentemperatur beträgt -5°C. Durch die Sonneneinstrahlung kann die Oberflächentemperatur der Fassade auf +30°C erhöht sein. Je dunkler der Farbton Ihrer Fassade ist, desto höher kann die Oberflächentemperatur steigen. Schiebt sich jetzt eine Wolke vor die Sonne, fehlt die Sonneneinstrahlung auf der Außenwand und die Oberflächentemperatur wird sich der Umgebungstemperatur anpassen und sinken. Da ein Außenputz keine nennenswerten Dämmeigenschaften besitzt,  geht dieses Absinken sehr schnell von statten.

Temperaturverlauf

Je kleiner die Wärmeleitfähigkeit des Mauerwerkes ist, je besser also die Dämmeigenschaften des Steins sind, desto kleiner sind die Temperaturschwankungen im Mauerwerk. Das bedeutet, während die Temperatur im Putz sich sehr schnell ändert, gehen die Temperaturschwankungen im dahinter liegenden Mauerwerk wesentlich langsamer von statten. Der Fachmann spricht auch von einem Temperaturlastwechsel. So kommt es zu Spannungen zwischen Putz und Mauerwerk, welche der Putz aufnehmen muss ohne zu Reißen oder sich vom Untergrund zu lösen. Somit stellt ein Mauerwerk mit niedriger Wärmeleitzahl eine höhere Anforderungen an die zur Anwendung kommenden Putze.
 


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Anleitungen

Fragen und Antworten

Was kann passieren, wenn man auf stark saugenden Untergründen keine Vorbehandlung durchführt?

Mineralische Putze, wie Kalkzement-, Zement- oder auch Kalkputze werden mit Wasser angerührt. Durch eine Reaktion im Putz kommt es zur Verfestigung. Wird dem Putz durch stark saugende Untergründe, aber auch durch hohe Temperaturen, Wind oder zu starke Sonneneinstrahlung zu schnell das Anmachwasser entzogen, reicht das Restwasser eventuell nicht mehr aus, um die Erhärtung vollständig abzuschließen. Dadurch erreicht der Putz nicht die benötigte Festigkeit. Dies können Sie an einem Absanden an der Oberfläche erkennen, d. h. beim Abwischen der Putzfläche mit der Hand bemerken Sie ein herunterrieseln von Putzmaterial. Ebenfalls lässt sich eine geringere Festigkeit beobachten, wenn man mit einem Schraubenzieher o. ä. den Putz aufkratzt. Erfahrene Putzer sprechen vom Verbrennen des Putzes. Häufig kommt es dabei auch zu Schwindrissen in der Putzoberfläche.


Warum muss der Außenputz zweilagig verarbeitet werden?

Zement verliert während der Abtrocknung an Volumen, d.h. der Zement schwindet. Dadurch kann es zu feinen Haarrissen in der Putzlage kommen. Dies wird umso deutlicher erkennbar, je dicker die Putzlage ist. Dabei wird die Funktion des Außenputzes durch diese feinen Haarrisse nicht beeinträchtigt. Sie werden mit der 2. Putzlage komplett abgedeckt. Da der Oberputz häufig nur mit einer geringen Putzdicke aufgebracht wird, hat die Schwindung in dieser zweiten Lage keine Auswirkungen.

Warum darf ein Kalkzementputz nur maximal 20 mm in einer Putzlage aufgetragen werden?

Auch hier ist das Schwindverhalten des Zementes der Hauptgrund. Ab einer Auftragsstärke von mehr als 20 mm kommt es häufig zu Rissen in der Putzlage, welche die Breite von Haarrissen deutlich übersteigen. Neben den deutlich sichtbaren Rissen ist auch die Schutzfunktion beeinträchtigt. Desweiteren kann es passieren, dass das Gewicht des frischen Putzes die Haftfähigkeit am Untergrund übersteigt und der frische Putz von der Wand rutscht.

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