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Tapete entfernen

Tapete an Wand und Decke entfernen

Tapete an Wand und Decke entfernen

Leicht

7 bis 15 Minuten pro m²

Checkliste

Werkzeug

  • Igelwalze
  • Igelwalze

    • Tapeten leichter entfernen durch perforieren

      Die Igelwalze eignet sich optimal zum Aufritzen und Perforieren von Tapeten.

      Der ergonomische Mehrkomponenten-Griff (3K) in unterschiedlichen Härtegraden und die Daumenauflage GripZone als Führungshilfe ermöglichen ermüdungsfreies und sicheres Arbeiten.

      Das leichte, robuste Aluminiumrohr sorgt für hohe Stabilität und ermöglicht durch seine Länge auch Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen.

  • Sprühflasche
  • Sprühflasche

    • Schnelles und rationelles Auftragen von Grundierungen

      Natürlich können Sie Grundierungen, Versiegelungen oder Reinigungsmittel auch mit einem Quast, einer Malerrolle oder Pinsel auftragen.

      Bei größeren Flächen ist jedoch eine Drucksprühflasche eine schnelle und rationelle Alternative. Achten Sie auf eine Flasche mit einem gleichmäßigen Sprühbild, um ein ungleichmäßiges Verteilen zu verhindern. Die hier dargestellte, kompakte Version reicht selbst für größere Flächen häufig aus, da die aufzutragende Menge pro Quadratmeter häufig nicht sehr hoch ist.

      Gleichzeitig ist die Variante als Drucksprüher schonend für Ihre Hand im Vergleich zu einer Pumpsprayflasche.

  • Fassadenspachtel
  • Fassadenspachtel

    • Fische Spachtel- oder Mörtellagen kantenfrei abziehen

      Ein Fassadenspachtel ist je nach Ausführung 40 bis 60 cm breit. Mit ihm können sie frisch aufgezogenen Putz oder Spachtel ebenmäßig abziehen. Er eignet sich für kleinere, verwinkelte Flächen genau so gut wie für größere Flächen.

      Allerdings empfehlen wir Ihnen bei großen, zusammenhängenden Flächen auch die Kartätsche zum Abziehen, da diese mit einer Länge zwischen 100 bis 180 cm in diesen Fällen schneller in der Verarbeitung ist.

      Achten Sie auf eine rostfreie Ausführung, gerne auch mit Softgriff für eine gute Führung in der Hand.

  • Spannungsprüfer
  • Spannungsprüfer

    • Mit einem Spannungsprüfer können Sie Wechselspannungen im Niederspannungsbereich bis zu 250 V gegen Erdpotential prüfen.

      Stecken Sie den Spannungsprüfer in die Steckdose und drücken Sie von hinten auf das rote Ende. Leuchtet jetzt der Glückfaden im Griff ist Spannung auf der Steckdose.

      Auf die gleiche Weise können Sie auch an elektrischen Kabeln, z.B. vor der Montage einer Lampe prüfen, ob auf der Leitung Spannung anliegt.

  • Malerspachtel
  • Malerspachtel

    • Zum Tapete entfernen usw.

      Für müheloses Reinigen und Entfernen von Altbeschichtungen ist der SolidMaster-Spachtel mit seinem steifen Blatt die ideale Arbeitshilfe.

      Der ergonomische Mehrkomponenten-Griff (3K) in unterschiedlichen Härtegraden und die Daumenauflage GripZone als Führungshilfe ermöglichen ermüdungsfreies und sicheres Arbeiten.

      Am Ende des teleskopstabfähigen Griffs befindet sich eine abnehmbare Edelstahlschlagkappe. So lässt sich der Malerspachtel ideal dem jeweiligen Projekt anpassen.

    • Zum Eingipsen, spachteln, etc.

      Der Flex Master-Spachtel zum Füllen von Unebenheiten und Glätten sorgt aufgrund eines flexiblen Blatts für ein perfektes Finish.

      Die geriffelte Daumenauflage GripZone und die weitreichende Ummantelung mit Softkunststoff erlauben sowohl feines Handling, als auch kraftvolles Arbeiten, ohne dass Schwielen oder Blasen entstehen.

      Am Ende des teleskopstabfähigen Griffs befindet sich eine abnehmbare Edelstahlschlagkappe. So lässt sich der Malerspachtel ideal dem jeweiligen Projekt anpassen.

Schützen Sie den Boden durch Abkleben vor Beschädigung durch Feuchtigkeit.

Dispersionskleber (häufig verwendet beim Kleben von Glasvliestapete) kann durch Wasser nicht angeweicht werden und muss daher andersweitig entfernt werden. Alternativ kann Glasfaservlies überspachtelt werden.

Gipskarton- und Gipsfaserplatten können durch übermäßige Feuchtigkeit beschädigt werden. Auf den Einsatz einer Igelwalze sollte bei Gipskartonplatten verzichtet werden.

 

1. Sicherung rausnehmen

Bevor Sie mit der Entfernung der Tapeten beginnen, sollten Sie zuerst die Sicherung für den betreffenden Raum rausnehmen.

2. Zu Ihrer Sicherheit - Stromzufuhr an einer Steckdose prüfen

Um sicherzustellen, dass auch die richtige und alle Sicherungen ausgeschaltet sind, sollten Sie mit einem Spannungsprüfer in allen Steckdosen die Abschaltung des Stroms überprüfen.

Gleiches gilt für Lichtschalter im Raum.

3. Schalter und Steckdosenrahmen demontieren

Nach der Prüfung können Sie die Schalter- und Steckdosenrahmen demontieren, um sie vor Verschmutzungen zu schützen.

4. Saugfähigkeit prüfen

Durch das Aufsprühen von Wasser können Sie im nächsten Schritt die Saugfähigkeit der alten Tapete prüfen. Färbt sich die Tapete dunkel, ist sie in der Regel gut saugfähig.

Anschließend können Sie die gesamte Fläche einsprühen und nach kurzer Einweichzeit die Tapete entfernen. Achten Sie auf einen ausreichenden Schutz des Bodenbelags vor Feuchtigkeit. Mit etwas Spülmittel im Wasser können Sie das Aufweichen der Alttapete bzw. des Kleisters beschleunigen.

5. Alttapete mit Igelwalze vorbereiten

Saugt die Alttapete nicht sehr viel Feuchtigkeit auf und das Wasser perlt ab, ist es sinnvoll, die Fläche mit einer Igelwalze vorzubereiten.

Die Stacheln der Walze perforieren die Tapete so, dass das Sprühwasser besser in die Alttapete eindringen kann.

6. Tapete entfernen

Nach einer ausreichenden Einweichzeit, die von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein kann, können Sie die Tapete restlos entfernen.

Im Bedarfsfall die Flächen wiederholt mit dem Pumpsprüher anfeuchten.

7. Wand erneut anfeuchten

Nachdem Sie die Tapete entfernt haben, feuchten Sie die Wand- oder Deckenflächen erneut an.

8. Kleisterreste entfernen

Nun können Sie die letzten Kleisterreste mit einem Flächenglätter restlos entfernen. Lassen Sie im Anschluss die Flächen am besten über Nacht trocknen.

Achten Sie auf eine ausreichende Durchlüftung des Raumes, damit die Raumluftfeuchtigkeit entweichen kann.

Fragen und Antworten

Was versteht man unter einem Ölsockel? Wie kann ein Ölsockel behandelt werden?

Als Ölsockel wird in der Praxis eine Wandfläche bezeichnet, welche mit robuster, wasch- und scheuerbeständiger Wandfarbe gestrichen wurde. Meist sind dies Flächen im Eingangsbereich oder Treppenhaus, welche hohe mechanischer Belastung dauerhaft standhalten müssen. Durch die feste, nicht saugende Oberfläche, kann eine Ölfarbe nicht einfach überspachtelt werden. Ein Gips- oder Kunststoffspachtel würde keine ausreichende Haftung auf diesem Anstrich finden. Zum Entfernen dieser alten Anstriche muss häufig ein Anlauger o.ä. aggressive Lösungsmittel eingesetzt werden.

Alternativ können tragfähige, fest am Untergrund haftende Ölfarben mit Baumit Supergrund gestrichen und anschließend mit Baumit Innenspachtel Fix abgespachtelt werden.



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