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Als Trockenputz auf Mauerwerk

Kalkin KLIMA-board als Trockenputz auf Mauerwerk

Kalkin KLIMA-board als Trockenputz auf Mauerwerk

mittel

ca. 10 - 15 Min. / m²

Checkliste

Werkzeug

  • Wasserwaage lang
  • Wasserwaage lang

    • Messen mit Präzision

      Eine Wasserwaage ist ein Präzisionsmessgerät. Wenn Sie Alles dafür tun, damit die Fläche in Waage ist oder wirklich im 90° Winkel steht, muss dies Ihre Wasserwaage auch präzise messen können.

      Daher muss die Libelle auch wenn die Wasserwaage 200 mal auf der Baustelle umgefallen ist immer noch genau anzeigen.

    • Exakt gearbeitete Profile, auch bei größeren Längen

      Neben der Libelle ist der Körper der Wasserwaage von großer Bedeutung. Auch bei längeren Wasserwaagen zwischen 150 und 200 cm muss dieser auf den Millimeter genau gearbeitet sein und muss den rauen Umgang auf der Baustelle ohne Verformung widerstehen.

      Praktisch finden wir an diesem Modell die roten Gummipuffer an beiden Enden, die einen Sturz dämpfen können.

    • Praktischer Umgang mit Haltegriffen

      Auch sehr praktisch bei größeren Längen der Wasserwaage ist ein Modell mit Haltegriffen.

      Zusammen mit dem sehr robusten Rahmen ist das Arbeiten sehr angenehm und sicher nicht von kurzer Dauer.

  • Mörtelkübel
  • Mörtelkübel

    • Grundsolide Mörtel anrühren

      Zum Anrühren von Putzen und Mörteln ist ein Mörtelkübel unerlässlich.

      Für einen 25 kg Sack ist ein 65 ltr. Mörtelkübel gut geeignet und bietet ausreichend Platz. Möchten Sie 2 Säcke gleichzeitig anrühren empfehlen wir einen 90 ltr. Kübel.

      Damit Sie mit dem Rührquirl eine homogene, knötchenfreie Mischung herstellen können, ist ein runder Mörtelkübel sehr empfehlenswert.

    • Robuster und langlebiger

      Neben den schwarzen Mörtelkübeln gibt es auch noch die blauen Mörtelkübel.

      Diese sind aus frostbeständigem Kunststoff und deutlich stabiler als die schwarzen Kübel. Besonders auf Baustellen, auf denen Material mit Seilzug oder sogar Kran auf das Gerüst gehoben wird, sind diese GS-geprüften Kübel zu empfehlen.

  • Handsäge (Fuchsschwanz)
  • Handsäge (Fuchsschwanz)

    • Einfaches Arbeiten mit Qualitätswerkzeug

      Eine gute Fuchsschwanz-Säge soll gerade Schnitte ermöglichen, gut in der Hand liegen und möglichst lange scharf bleiben.

      Ein Möglichkeit ist die Handsäge von Heckenrose mit gehärteter Zahnung und einem sehr angenehmen Handgriff.

    • Für unsere Calciumsilikatplatten nehmen wir gerne die Version mit 450 mm Länge.

      Wir empfinden die Zahnung, nach Einsatz einiger Handsägen auf der Baustelle, als optimal für diese Platte.

      Das Sägeblatt gleitet leicht und flüssig durch die Platte und ermöglicht ein zügiges und genaues Arbeiten.

  • Glättkelle
  • Glättkelle

    • Mörtel und Spachtel aufziehen und verteilen

      Mit der Glättkelle werden Mörtel, Putze und Spachtel auf den Untergrund aufgetragen und verteilt.

      Achten Sie darauf eine rostfreie Glättkelle einzusetzen, da das Metall ansonsten bereits nach zwei bis vier Einsätzen zu rosten beginnt und dies die Qualität der Arbeiten einschränkt.

      Schon bei mittelgroßen Fläche merkt man als Heimwerker schnell, dass man für diese Arbeiten Kraft in den Händen braucht. Ein Softgriff hilft dabei die Kelle auch bei schwindenen Kräften gut zu führen und eventuelle Blasen zu verhindern.

    • Kanten bei abziehen reduzieren

      Eine interessante Weiterentiwcklung ist die Superglätt von HARMOAC mit abgerundeten Kanten.

      Beim Abziehen von Putz- und Spachtelflächen kann man schnell mit einer üblichen Glättkelle Kanten und Grate in die Oberfläche bekommen. Mit den abgerundeten werden diese deutlich reduziert oder komplett verhindert, was Ihnen das Arbeiten erleichtert.

  • Zimmermannsbleistift
  • Zimmermannsbleistift

    • Markierungen setzen

      Den Zimmermannsbleistift benötigen Sie bei vielen Aufgaben.

      Daher am besten nicht weit weg legen, die nächste Markierung wird sicher bald notwendig sein.

  • Elektrisches Rührwerk
  • Elektrisches Rührwerk

    • Mörtel leicht und knollenfrei anrühren

      Wenn Sie ganze Säcke mit 25 kg oder mehr anrühren wollen, kommen Sie an einem elektrischen Rührwerk nicht vorbei.

      Diese sind, Dank der speziell für die enormen Belastungen beim Anrühren von Mörtel und Putzen abgestimmten Getriebe, bestens geeignet und erheblich langlebiger als einfache Bohrmaschinen.

      Als Einstieg für gelegentliche Heimwerker finden wir die Collomix Xo 1 mit 1010 Watt für bis zu 40 Liter Mörtel gut geeignet, da sie für ein Produkt Made in Germany ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis besitzt.

      Zusammen mit den passenden Quirl erzielen Sie geschmeidige und knollenfreie Mörtel und Spachtel.

    • Mörtel leicht und knollenfrei anrühren für erfahrene Heimwerker

      Wenn Sie öfters Mörtel, Putze oder auch Farben oder Ausgleichsmassen anrühren, können wir Ihnen die Collomix Xo 4 empfehlen. Das Standardgerät bei unseren Vorführmeistern.

      Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass dieses Gerät intensive Einsätze, auch im Dauerbetrieb, sehr gut wegsteckt.

      Mit einem kräftigen 1300 Watt starken Motor und dem robusten 2-Gang-Rührwerk stehen auch Arbeiten bis 65 Liter in einem Rutsch nichts mehr im Weg.

    • der universelle Rührer für Putze und Mörtel

      Der Collomix WK Rührer ist der universelle Rührer für Putze, Estrich und Mörtel.

      Wir verwenden ihn als Standardausrüstung für unsere Vorführmeister.

    • Anrühren von pastösen und feinen Produkten

      Der Collomix KR ist speziell für pastöse Produkte wie Spachtelmassen oder Dispersionskleber. Des Weiteren ist er für Fliesenkleber und Fugenmassen bei der Verlegung von Fliesenbelägen zu empfehlen.

      Durch seine Form verhindert er die Bildung von Klümpchen und erleichtert damit das Anrühren eines homogenen Materials.

    • Anrühren von Farben und Lacken

      Den Collomix LX verwenden Sie zum Anrühren von Farben, Lacken oder auch Versiegelungen

      Der Turbo-Rührer LX entwickelt auf Grund der einzigartigen Bauform eine starke Strömung im Material für optimale Wirkung in kürzester Zeit.

  • Maurerkelle
  • Maurerkelle

    • Mörtel, Putze und Spachteln verarbeiten

      Mit einer Maurerkelle können Sie Mörtel, Putze und Spachtel in kleinen Mengen anmischen und den frischen Mörtel auf die Glättkelle legen. Für größere Mengen ist ein elektrischen Rührwerk deutlich besser geeignet.

      Wir empfehlen auch hier den Einsatz von rostfreien Kellen. Praktisch ist ein 2K-Griff und ein Fingerstopper für ein angenehmes Handling.

      Üblicherweise nimmt man eine 160 mm Kelle. Es gibt jedoch auch kleinere, aber auch größere Kellen für Heimwerker mit mehr oder weniger Kraft.

  • Wasserwaage kurz
  • Wasserwaage kurz

    • akute Messungen auf kurzen Distanzen

      Egal ob beim Fensterbankeinbau, dem Setzen einer Anputzleiste oder auch beim Einbau einer Küche und im Trockenbau. Zum Messen von waagerechten Flächen oder vertikaler Ausrichtung auf kurzen Distanzen benötigen Sie, genau wie bei langen Messtrecken, eine Präzisionswasserwaage.

      Weder darf sich das Profil verbiegen, noch darf die Messlibelle, auch nach mehrfachen Stößen, an Genaugigkeit verlieren. Es ist sehr ärgerlich, wenn Ihr akurates Arbeiten am Objekt durch eine ungenaue Messung beeinträchtigt wird.

      Daher empfehlen wir Ihnen bei solchen Werkzeugen keine Kompromisse einzugehen. Setzen Sie auf Profiqualität.

  • Meterstab
  • Meterstab

    • Genaue Ergebnisse mit korrekten Messungen

      Neben dem Zimmermannsbleistift und dem Cuttermesser ist ein guter Meterstab das wohl wichtigste Werkzeug in Ihrer Werkzeugkiste oder Ihrer Arbeitshose.

      Eine gute Qualität mit hochfesten Gelenkplatten und gehärteten Federn geben dem Stab halt und Ihnen lange Freude.

    • Wenn es mal mehr als 2 m sein soll

      Bei Messungen über zwei Meter, aber auch auf kleineren Teilstücken, ist ein Bandmaß ein praktische Alternative.

      Je nach Modell passen hier bis zu 10 m Bandmaß in eine sehr kompakte Form.

Durch die vielfältigen Baustellengegebenheiten können die von uns gezeigten Arbeitsschritte nicht alle Einzelfälle berücksichtigen. Sie zeigen den aktuellen Stand unserer Erfahrungen zum Zeitpunkt der Erstellung der Bilder und sind daher unverbindlich.

Als Untergrund eignet sich Beton oder Ziegelmauerwerk. Der Untergrund muss tragfähig, trocken, staubfrei und frei von haftungsminderten Beschichtungen sein.

Eventueller Altputz ist auf Tragfähigkeit zu prüfen. U.a. sind Hohlstellen abzuschlagen und oberflächenbündig mit Kalk- oder Kalkzementputz zu verfüllen. Der Putz an den Ausbesserungsstellen muss vor der Verklebung der Platte komplett durchgetrocknet sein.

Altanstriche durch eine Gitterschnittprobe und eventuelle einer Abreißprobe auf Tragfähigkeit prüfen. Unebenheiten von mehr als 5 mm sind vor der Verklebung der Platten, z.B. mit Baumit Fassaden- und Sanierungsspachtel weiß (bis maximal 10 mm) auszubessern. Auch diese Spachtelung muss vor der Verklebung der Platten komplett durchgetrocknet sein.

 

1. Falz im Stoßbereich abschneiden

Um sich die nachfolgenden Spachtelungen zu erleichtern, wird im ersten Schritt der Falz des Kalkin Klima-Boards zu allen Stoßbereichen (Boden, Wandanschluss oder Decke) von der Platte abgeschnitten.

Markiere dir dafür die Schnittlinie mit einem Bleistift auf der Platte. Diese ist ca. 6 cm von der Plattenkante.

2. Kalkin Klima-Board mit Stichsäge zuschneiden

Die Platte lässt sich gut mit einer Stichsäge sägen. Verwende hierfür ein Sägeblatt für Multimaterial.

3. Profitipp für Stichsägen

Viele Holzbauer und Zimmemannsleute arbeiten dabei auch gerne mit der Stichsäge von unten, da dadurch das anfallende Sägemehl nicht auf der Platte liegen bleibt und man eine freie Sicht auf die Schnittlinie hat.

Die dafür eingesetzten Geräte können meist auf Dauerbetrieb gestellt werden und haben den Schalter nicht im Handgriff, wie dies bei Heimwerkergeräten eher üblich ist.

4. Platte mit Handsäge sägen

Alternativ kannst du auch eine Handsäge für das Zusägen des Kalkin Klima-Boards verwenden.

Bitte bedenke jedoch, dass eine Schicht der Verbundplatte aus 8 mm Kalkputz besteht, welche der Säge mittelfristig zusetzen wird. Sie wird dabei an Schärfe verlieren.

5. Kalkin Klima-Board mit Handkreissäge zuschneiden

Für die meisten Zuschnitte würden wir dir eine kleine Handkreissäge mit einem Sägeblatt für Multimaterial empfehlen. Im Baustelleneinsatz ist ein Akku-Gerät unserer Favorit.

Du kannst die Platten von beiden Seiten sägen, jedoch gleitet die Handkreissäge in der Regel besser über die Holzseite der Holzfaserplatte.

6. Abstand zu angrenzenden Wänden beachten

In unserem Beispiel wird nach dem Auftragen des Trockenputzes der Drempel mit einer Untersparrendämmung versehen.

Aus diesem Grund berücksichtigen wir die Dicke der Dämmung bei der Verklebung des Kalkin Klima-Boards und stellen uns die Konterlattung als Abstandhalter an den Drempel.

7. Kalkin Klima-Board mit Abstand zum Boden verbauen

Das Kalkin Klima-Board wird mit einem Abstand von ca. 3-5 mm zu angrenzenden Bauteilen wie Böden, Decke oder Wandanschlüssen angebracht.

Das Auslegen von entsprechenden Holzleisten erleichtern dir die Montage der Platten.

8. Kalkin Klima-Board an der Wand ansetzen und ausrichten

Setze dir die vorbereitete Platte auf den Holzleisten an die Wand. Bringe das Kalkin Klima-Board mit Hilfe einer Wasserwaage in eine waagerechte Position.

9. Markierungsstrich anzeichnen

Nach dem waagerechten Ausrichten der ersten Platte markiere dir die obere Kante der Platte mit einem Bleistiftstrich auf dem Mauerwerk.

10. Markierungslinie über die gesamte Wandbreite ziehen

Anschließend verlängere die Bleistiftmarkierung mit einer langen Abziehlatte und ggf. zusätzlich mit einer Wasserwaage über die komplette Wand.

Messe dir mit einem Meterstab ab, ob du an der kompletten Wand den benötigten Platz für die Holzfaserplatte hast oder der Boden eventuell so uneben ist, dass du die Linie weiter nach oben versetzen müssen.

Diese Arbeiten machst du zu zweit deutlich leichter.

11. Plattenrückseite säubern

Lege dir die zugeschnittene Platte mit der Holzfaserseite nach oben auf deinen Arbeitstisch und reinige die Fläche mit einem Besen von losem Staub und Schmutz.

12. Pressspachtelung auftragen

Rühre dir Baumit Fassaden- und Sanierungsspachtel weiß nach den Angaben auf der Gebinderückseite oder dem Technischen Merkblatt mit sauberem Wasser in einem Mörtelkübel knötchenfrei an. Wir empfehlen dir den Einsatz eines elektrischen Rührwerkes für die Arbeiten.

Anschließend trage den frischen Fassadenspachtel mit Druck, sehr dünn (max. 1 mm) auf die Plattenrückseite auf. Das wird auch als Pressspachtelung genannt. Dabei wird der Spachtel in die Holzfaseroberfläche gedrückt, was die Verkrallung an der Wand deutlich verbessert.

13. Fassadenspachtel auf die Wand aufziehen

Anschließend trägst du den Fassaden- und Sanierungsspachtel weiß mit einer Glättkelle ca. 3-4 mm dicke auf den Untergrund auf.

Je nachdem wie schnell du arbeitest, kannst du dabei Material für eine oder auch gleich 2-3 Kalkin Klima-Board Platten auftragen. Die Platten müssen dann jedoch innerhalb von maximal 5 Minuten geklebt werden.

14. Frische Spachtel aufkämmen

Mit einer Zahnkelle (wir empfehlen Halbrundzahnung 20/15 mm) kämmst du den frischen Spachtel auf.

Dabei müssen die einzelnen Materialstränge gut gefüllt sein, d.h. ausreichend Material auf der Wand vorhanden sein für eine anschließende, vollflächige Verklebung der Platte.

15. Holzfaserplatte andrücken

Drücke umgehend die vorbereitete Platte in den frischen Spachtel und klopfe die Platte mit mittlerem Druck an die Wand.

Schlagen Sie mit den Handfläche oder vorsichtig mit der Faust. Bei zu hoher Gewalt kann es zu Beschädigungen kommen.

16. Lotgerechte Lage prüfen

Prüfe die lotgerechte Position des Kalkin Klima-Boards und arbeite eventuell nach bis die Platte richtig sitzt.

17. Weitere Kalkin Klima-Board-Platten verlegen

Verlege dir wie zuvor beschrieben die komplette erste Reihe an die Wand. Achten Sie darauf, dass die Platten im Stoßbereich stumpf aneinanderstoßen und keine Spalten entstehen.

18. Stoßfugen mörtelfrei halten

Eventuell herausquellenden Fassadenspachtel umgehend mit einer Maurerkelle o.ä. entfernen, damit die Stoßkanten zwischen den Platten mörtelfrei bleiben.

19. Kalkin Klima-Board in Versatz kleben

Das Kalkin Klima-Board wird zwischen den Plattenreihen mit Versatz geklebt. Der Versatz sollte mindestens 20 cm betragen.

20. Fensterausschnitt ausmessen

An allen Ecken von Fenstern, Türen, etc. wird das Kalkin Klima-Board mit einem L-förmigen Pistolenschnitt angebracht, um Kreuzfugen zu verhindern und damit die Rißgefahr deutlich zu reduzieren.

Messe dafür die entsprechenden Abstände.

21. Ausschnittmaße auf Platte übertragen

Übertrage anschließend die Maße auf eine schon bereitgelegte Platte.

22. Ausschnitt aussägen

Mit einer Stichsäge schneidest du den nicht benötigten Teil aus der Platte aus.

Achtung: Bei zu hohem Druck mit der Stichsäge oder einem Schenkel von mehr als 25 cm kann der Schenkel abbrechen.
Daher hat sich in der Praxis auch ein Zuschneiden mit der Handkreissäge bewährt. Lege dir dafür das Kalkin Klima-Board flächig auf eine Arbeitsplatte und stelle dir die Schnitttiefe der Handkreissäge auf die Dicke der Platte (max. 25 mm) ein.

Die etwas zu langen Schnitte (ca. 2-4 cm) am Endpunkt werden später verspachtelt und sind kein Problem.

23. Platte an Fenster einfädeln

Grundsätzlich ist das Kalkin Klima-Board sehr gut als Einmann-Platte zu verwenden.

Beim Einfädeln der Platte unter die Fensterbank ist jedoch besonders bei Schenkellängen von mehr als 25 cm eine weitere Arbeitskraft eine große Hilfe.

24. Kammspachtelung auf kleineren Plattenabschnitten

Besonders beim Anarbeiten an die Dachschräge können sehr kleinflächige Plattenstücke notwendig sein. Hier kannst du die Kammspachtelung auch nach der Pressspachtelung auf die Plattenrückseite auftragen.

25. Flächen vervollständigen

So umgehst du der Gefahr beim Auftragen des Fassadenspachtels mit der Zahnkelle die angrenzende Dampfbremsfolie zu beschädigen. Der Abstand zu angrenzenden Flächen sollte auch hier ca. 5 mm betragen.

Da in unserem Beispiel später noch die Untersparrendämmung an der Dachschräge angebracht wird (40 mm), können wir hier auch mit einem Abstand von ca. 20-30 mm arbeiten.

26. Falz selber fräsen

Setzt du bereits zugeschnittene Reststücke ein, kannst du den erforderlichen Falz für den Stoßbereich zu einer anderen Platte problemlos mit einem Gitterrabott mit Zähnen und einer Abziehlehre nachträglich einschleifen.

Die Breite des Falzes sollte ca. 5-6 cm betragen. Fräse dabei nicht tiefer als 2-3 mm in den Kalkputz. Grundsätzlich wird in jedem Stoßbereich zwischen zwei Platten beidseitig ein Falz für die anschließende Fugenspachtelung benötigt.

27. Schnelles Arbeiten zu zweit

Im Vergleich zur Verarbeitung von Putzen, kannst du beim Kleben vom Kalkin Klima-Board jederzeit die Arbeiten unterbrechen und später fortsetzen. Damit bist du je nach Personalstärke und verfügbarer Zeit sehr flexibel.

Fragen und Antworten

Können Gipskartonplatten / Holzverlegeplatten (OSB) mit Kalkputz verputzt werden?

Vom Verputzen von Gipskarton und Holzverlegeplatten (OSB, P3) mit Kalkputz möchten wir dringend abraten! Ein Kalkputz ist ein starres Putzsystem, d.h. nach der Aushärtung kann es keine Bewegungen aus dem Untergrund mehr aufnehmen. Durch ein Durchbiegen der Bauplatten kann es zur Rissbildung kommen. Im Extremfall kann sich die Putzschicht von der Platte lösen.


Warum dürfen Gipsputze und gipshaltige Produkte im Außenbereich nicht verwendet werden?

Zum einen ist Gips wasserlöslich und damit im Außenbereich ungeeignet. Zum anderen kommt es zwischen Gips, Wasser und dem Zement im Außenputz zu einer chemischen Reaktion. Dabei entsteht das putzzerstörende Schadsalz Ettringit, das zu einer enormen Volumenzunahme führt. In der Folge entstehen unweigerlich Schäden am frisch aufgetragenen Außenputz.


Was kann passieren, wenn man auf stark saugenden Untergründen keine Vorbehandlung durchführt?

Mineralische Putze, wie Kalkzement-, Zement- oder auch Kalkputze werden mit Wasser angerührt. Durch eine Reaktion im Putz kommt es zur Verfestigung. Wird dem Putz durch stark saugende Untergründe, aber auch durch hohe Temperaturen, Wind oder zu starke Sonneneinstrahlung zu schnell das Anmachwasser entzogen, reicht das Restwasser eventuell nicht mehr aus, um die Erhärtung vollständig abzuschließen. Dadurch erreicht der Putz nicht die benötigte Festigkeit. Dies können Sie an einem Absanden an der Oberfläche erkennen, d. h. beim Abwischen der Putzfläche mit der Hand bemerken Sie ein herunterrieseln von Putzmaterial. Ebenfalls lässt sich eine geringere Festigkeit beobachten, wenn man mit einem Schraubenzieher o. ä. den Putz aufkratzt. Erfahrene Putzer sprechen vom Verbrennen des Putzes. Häufig kommt es dabei auch zu Schwindrissen in der Putzoberfläche.


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