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Innen- und Außenputze

Dämmputz

für den Außenbereichfür den Innenbereich

Mit EPS-Leichtzuschlägen ausgerüsteter, wärmedämmender Putz für Innen und Außen auf Mauerwerk aller Art. Mit bauaufsichtlicher Zulassung für die Hand- und Maschinenverarbeitung.

 


Produktdaten

Bestandteile Zement, Weißkalk, EPS-Zuschlag und Zusätzen für die bessere Haftung und Verarbeitung.
Einsatzgebiet Nachträgliche Wärmedämmung auf Mauerwerk, Fachwerk oder Beton.
Anwendungsgebiet Außen
Wand
Untergründe Tragfähige Ziegelwände
Fachwerk
Beton
Auftragsdicke Mindestauftragsdicke: 30 mm
Maximale Dicke einer Putzlage: 50 mm
Maximale Gesamtputzdicke 100 mm
Druckfestigkeit 0,4 - 2,5 N/mm²
Körnung 0 - 3 mm
Brandverhalten B1 - schwer entflammbar
Wärmeleitzahl <= 0,066 W/(mK)
μ-Wert <= 15
Materialverbrauch Ca. 9 kg/m² bei 40 mm Putzdicke
Ergiebigkeit Ca. 43 ltr. / Sack
Lieferform Papiersäcke, Sackinhalt 9 kg
40 Sack pro Palette
Lagerung Trocken und geschützt, die Lagerzeit sollte 6 Monate nicht überschreiten.
Artikel-Nr.: 685009
EAN-Code 4005893022432

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Fragen und Antwort

Welche Auswirkung hat die Wämeleitfähigkeit des Mauerwerkes auf die Putzauswahl?

Stellen Sie sich einen sonnigen Wintertag vor, die Außentemperatur beträgt -5 °C. Durch die Sonneneinstrahlung kann die Oberflächentemperatur der Fassade auf +30 °C erhöht sein. Je dunkler der Farbton Ihrer Fassade ist, desto höher kann die Oberflächentemperatur steigen. Schiebt sich jetzt eine Wolke vor die Sonne, fehlt die Sonneneinstrahlung auf der Außenwand und die Oberflächentemperatur wird sich der Umgebungstemperatur anpassen und sinken. Da ein Außenputz keine nennenswerten Dämmeigenschaften besitzt, geht dieses Absinken sehr schnell von statten.

Je kleiner die Wärmeleitfähigkeit des Mauerwerkes ist, je besser also die Dämmeigenschaften des Steins sind, desto kleiner sind die Temperaturschwankungen im Mauerwerk. Das bedeutet, während die Temperatur im Putz sich sehr schnell ändert, gehen die Temperaturschwankungen im dahinter liegenden Mauerwerk wesentlich langsamer von statten. Der Fachmann spricht auch von einem Temperaturlastwechsel. So kommt es zu Spannungen zwischen Putz und Mauerwerk, welche der Putz aufnehmen muss ohne zu Reißen oder sich vom Untergrund zu lösen. Somit stellt ein Mauerwerk mit niedriger Wärmeleitzahl eine höhere Anforderungen an die zur Anwendung kommenden Putze.

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