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Sockelputz

Der passende Sockelputz für Ihr Mauerwerk

Der passende Sockelputz für Ihr Mauerwerk

Der Sockelbereich ist sehr großen Belastungen ausgesetzt. Man spricht auch vom Spritzwasserbereich, d.h. neben dem Regenwasser das direkt von oben an die Wand spritzt und an der Fassade abläuft, spritzt Wasser von Boden (Kiesschüttung, Pflastersteine o.ä.) an den Sockel. Dieser Belastung ist ein Kalkzementputz oder auch ein Mauer- und Putzmörtel auf lange Sicht nicht gewachsen.

Sockelputz

Benötigt wird eine entsprechende Festigkeit des eingesetzten Materials und eine gute Wasserabweisung (in den Produktunterlagen steht dafür unter Wasseraufnahme: W2 wasserabweisend)

Wie schon beim Fassadenputz muss auch am Sockel der verwendete Sockelputz passend zum Untergrund gewählt werden. Auch hier sind die Dämmeigenschaften und die Rohdichte des Mauerwerkes die beiden entscheidenden Faktoren. Bei Baumit stehen Ihnen für den Sockelverputz folgende Produkte zur Auswahl:

Zementsockelputz:

Für Mauerwerke mit einer Wärmeleitfähigkeit > 0,13 W/(mK)
Kalksandsteine, Betonsteine, Beton, Altziegel, etc.
25 kg Sack
Hand- und Maschinenverarbeitung
Materialverbrauch: ca. 1,4 kg/m²/mm, d.h. bei 10 mm Auftragsdicke ca. 14 kg/m²


Zementsockelputz 25 kg

 

Leichtsockelputz:

Für Mauerwerke mit einer Wärmeleitfähigkeit < 0,13 W/(mK)
Porenbeton, Poroton, Bimssteine, Leichtbetonsteine (z.B. KLB), Blähtonsteine (z.B. Liaplan), etc.
Aber auch Kalksandsteine, Betonsteine, Altziegel und Beton
35 kg Sack
Hand- und Maschinenverarbeitung
Materialverbrauch: ca. 1,2 kg/m²/mm, d.h. bei 10 mm Auftragsdicke ca. 12 kg/m²

Leichtsockelputz 35kg

 

Endbeschichtung:

Als mögliche Endbeschichtung und farbliches Highlight, empfehlen wir Ihnen den robusten und bereits verarbeitungsfertigen Mosaikputz (Buntsteinputz) von Baumit.

Mosaikputz 20 kg  

Wählen Sie aus 36 trendigen Farbtönen Ihren Wunschfarbton aus. Mosaikputze Gesamtübersicht

 


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Fragen und Antworten

Warum ist die Einhaltung der Standzeit so wichtig?

Durch das Schwindverhalten von Zement entsteht in der frischen Grundputzlage eine Spannung, welche sich über den Trocknungszeitraum langsam abbaut. Würde man den Oberputz zu schnell aufbringen, kann sich die Spannung auf den Oberputz übertragen und Risse wären die Folge. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Erhärtung (Karbonisation) komplett abgeschlossen ist, bevor eine Beschichtung (Oberputz, Anstrich) aufgetragen wird. Andernfalls ist es möglich, dass nicht gebundener Kalk an der Oberfläche zu Ausblühungen oder Kalkschleiern führt. Beide Schadensbilder lassen sich durch die Einhaltung der Standzeiten einfach und effektiv vermeiden.

Warum sind bei schwach bzw. nicht saugenden Untergründen Untergrundvorbereitungen erforderlich?

Mineralische Putze, wie Kalkzement-, Zement- oder auch Kalkputze werden mit Wasser entsprechend den Herstellerangaben angerührt, um Sie für die Verarbeitung vorzubereiten. Für bessere Verarbeitungseigenschaften wird dabei das Putzmaterial mit mehr Wasser angerührt als später im Putz für die Reaktion der Erhärtung benötigt wird. D. h. überschüssiges Wasser verdunstet während der Abtrocknung nach außen oder wird vom Mauerwerk aufgenommen und verdunstet später durch die Putzschicht hindurch. Bei nicht oder schwach saugenden Untergründen wird diese Feuchtigkeit nur in sehr kleinen Mengen oder gar nicht vom Untergrund aufgenommen. Dadurch kann sich der Putz nur ungenügend mit dem Untergrund verkrallen. Die Folge sind Haftungsprobleme, die zur Ablösung des Putzes führen können. Es ist sogar möglich, dass der frische Putz ohne Untergrundvorbereitung vom Untergrund abrutscht.


Warum wird vor dem Auftrag von Kalkputz auf glatten Untergründen, eine Haftspachtelung benötigt? Kann man nicht einfach eine Grundierung aufstreichen?

Kalkputze, wie auch Kalkzement- und Zementputze schwinden im Prozess der Austrocknung, d. h. sie ziehen sich etwas zusammen. Dadurch entsteht eine Spannung in der Putzschicht sowie zwischen Putz und Untergrund. 

Die meisten Grundierungen, wie zum Beispiel der Baumit Tiefengrund oder Betonkontakt sind auf Kunststoffbasis hergestellt. Nach dem Streichen trocknen diese eher glatt ab und bieten dem Putz nur unzureichende  Untergrundhaftung. Gleichzeitig erreicht eine übliche Grundierung nicht die erforderliche Eigenfestigkeit, um die auftretenden Spannungen durch den Putz aufzunehmen. Die Folge wären Risse und Ablösungen des Putzes vom Untergrund. 

Aus diesem Grund wird auf diesen Untergründen eine Haftspachtelung mit einem Kalkzementspachtel vorgegeben.


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