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Viton Lehmputz

Natur pur

Natur pur

Lehm - ein traditioneller Baustoff der sich seit Jahrtausenden bewährt
Ohne Lösemittel, frei von Konservierungs- und Kunststoffen, hautverträglich und atmungsaktiv und damit nicht nur für Allergiker empfehlenswert. Unter den ökologischen Putzen und Endbeschichtungen haben Lehmputze die Nase vorn. Damit lässt sich aber nicht nur gesund bauen, sondern auch sehr ästhetisch gestalten. Die Jahrtausende alte Lehmbaukunst des Mesopotamier oder der Ägypter zeugen noch heute davon.

Unter den Baumit-Innenputzen hat der Viton Lehmputz das größte Potential Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen und bei geringerer Luftfeuchtigkeit wieder gleichmäßig an die Umgebung abzugeben. Dadurch greift er positiv in das Raumklima ein und reguliert den Luftfeuchtegehalt der Raumluft.

Lehmputz in häuslichen Bädern
So kann ein Lehmputz im Bad, außerhalb des Spritzwasserbereiches, Feuchtigkeitsspitzen sehr gut aufnehmen und nach dem Lüften wieder an die Umgebung abgeben. Man erkennt dies zum Beispiel an nicht beschlagenen Scheiben und Spiegeln. Bereits ab 5 mm Auftragsdicke sind diese Effekte messbar, jedoch erst ab einer Putzdicke von 15 mm kommen Sie voll zu tragen.

Eine vierköpfige Familie gibt bis zu 20 Liter Wasser durch Duschen, Kochen, Wäschetrocknen und Transpiration an die Raumluft ab. Das sind zwei große Eimer Wasser pro Tag. Um diese Menge aufnehmen zu können wird auch eine ausreichende Putzschicht benötigt, um einen raumklimawirksamen Effekt zu erzielen. Gleichzeitig ist der Baumit Viton Lehmputz in der Lage Ausdünstungen von Zigaretten o.ä. sowie Schadstoffe aus der Raumluft aufzunehmen.

durchschnittliche Wasserdampfmenge

 

Putzfestigkeit nach Erhärtung
Lehmputz erhärtet rein durch Verdunstung des Anmachwassers, es findet keine chemische Reaktion wie bei Kalk- oder Zementputzen statt. Daher erreichen Lehmputze nicht die Festigkeiten eines Kalk- oder Kalkzementputzes, was sich auch in den möglichen Endbeschichtungen widerspiegelt. Für eine eventuelle Verfestigung der Oberfläche bieten wir Ihnen den Baumit Lehmfestiger an. Dieser besteht aus reinem Kaliwasserglas und verkieselt die Putzoberfläche. Die Abriebfestigkeit wird erhöht und Kreidung oder Absanden bestmöglich verhindert.

Lehmputz wird meist von Hand verarbeitet, die Baumit Viton Lehmputze können aber auch mit handelsüblichen Putzmaschinen aufgetragen werden. Als Untergrund eignet sich Mauerwerk aller Art, Gipskarton sowie Beton.

Zertifikat
Geprüft durch das ECO-Institut Köln
Einsatzräume • Feuchträume wie Bäder (nicht im Spritzwasserbereich)
• Wohnzimmer
• Schlafzimmer
• Kinderzimmer
• Küche
Mögliche Endbeschichtung
• Viton Lehmputz farbig
• Hochdiffussionsoffene Anstriche (z.B. Baumit Silikatfarbe innen)
Oberflächengestaltung des Putzes
• Gefilzt
• Frei strukturiert
 


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Anleitungen

Fragen und Antworten

Können Gipskartonplatten / Holzverlegeplatten (OSB) mit Kalkputz verputzt werden?

Vom Verputzen von Gipskarton und Holzverlegeplatten (OSB, P3) mit Kalkputz möchten wir dringend abraten! Ein Kalkputz ist ein starres Putzsystem, d.h. nach der Aushärtung kann es keine Bewegungen aus dem Untergrund mehr aufnehmen. Durch ein Durchbiegen der Bauplatten kann es zur Rissbildung kommen. Im Extremfall kann sich die Putzschicht von der Platte lösen.


Warum dürfen Gipsputze und gipshaltige Produkte im Außenbereich nicht verwendet werden?

Zum einen ist Gips wasserlöslich und damit im Außenbereich ungeeignet. Zum anderen kommt es zwischen Gips, Wasser und dem Zement im Außenputz zu einer chemischen Reaktion. Dabei entsteht das putzzerstörende Schadsalz Ettringit, das zu einer enormen Volumenzunahme führt. In der Folge entstehen unweigerlich Schäden am frisch aufgetragenen Außenputz.


Was kann passieren, wenn man auf stark saugenden Untergründen keine Vorbehandlung durchführt?

Mineralische Putze, wie Kalkzement-, Zement- oder auch Kalkputze werden mit Wasser angerührt. Durch eine Reaktion im Putz kommt es zur Verfestigung. Wird dem Putz durch stark saugende Untergründe, aber auch durch hohe Temperaturen, Wind oder zu starke Sonneneinstrahlung zu schnell das Anmachwasser entzogen, reicht das Restwasser eventuell nicht mehr aus, um die Erhärtung vollständig abzuschließen. Dadurch erreicht der Putz nicht die benötigte Festigkeit. Dies können Sie an einem Absanden an der Oberfläche erkennen, d. h. beim Abwischen der Putzfläche mit der Hand bemerken Sie ein herunterrieseln von Putzmaterial. Ebenfalls lässt sich eine geringere Festigkeit beobachten, wenn man mit einem Schraubenzieher o. ä. den Putz aufkratzt. Erfahrene Putzer sprechen vom Verbrennen des Putzes. Häufig kommt es dabei auch zu Schwindrissen in der Putzoberfläche.


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