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Das Kalkin KLIMA-board

Der Wohngesunde Trockenbau mit Holz und Kalk

Der Wohngesunde Trockenbau mit Holz und Kalk

Kalkputz besitzt die Fähigkeit schnell größere Mengen Feuchtigkeit aufzunehmen, zu speichern und bei sinkender Raumluftfeuchtigkeit wieder abzugeben. Gleichzeitig ist er hoch wasserdampfdurchlässig und alkalisch. Mit diesen Eigenschaften beeinflusst er das Raumklima in Ihrem zu Hause positiv.

Um diese Wirkung im Raum voll entfalten zu können ist eine Mindestputzdicke von 10 mm auf einer ausreichend großen Wand- oder Deckenfläche erforderlich. Eine dünne Spachtelung von 1 mm oder ein Anstrich, welcher meist deutlich unter einem Millimeter Auftragsdicke liegen, bietet einfach nicht ausreichend Masse, um relevante Wasserdampfmengen aufzunehmen.

Auf üblichen Trockenbauplatten, wie Gipskarton, Gipsfaser oder auch Zementplatten, ist jedoch eine Putzdicke von mehr als 3 mm nicht empfehlenswert, da dies häufig zu Rissen im Stoßbereich oder Abplatzungen führen kann.

Das Raumklima verbessern mit dem Kalkin KLIMA-board

Baumit hat jetzt mit dem Kalkin KLIMA-board die Lösung für Dachgeschosse und Trockenbauwände. Die Kalkin KLIMA-board Verbundplatte besteht aus einer 17 mm Holzfaserplatte und einer Beschichtung mit 8 mm wohngesundem, vom eco-Institut geprüftem Kalkputz. Sie ist also eine schon werkseitige verputzte Holzfaserplatte bzw. Holzfaserdämmplatte.

KLIMAboard Holzfaserplatte am Drempel zum Innenausbau

Vorteile der Platte

Verbesserung des Raumklimas
In Räumen mit einem hohen Anteil an Trockenbau, wie beispielweise im Dachgeschoß mit Dachschrägen, Decke oder Drempel, kann bisher nur sehr begrenzt mit Kalkputz gearbeitet werden. Mit dem Kalkin KLIMA-board können Sie die bisher nicht „nutzbaren“ Wänden, Decken oder Dachschrägen jetzt mit wohngesunden Kalkputz beschichtet. Es steht mehr Wandfläche zur Verbesserung des Raumklimas zur Verfügung.

Festigkeit
Kalkputz ist im Vergleich zu üblichen Kalk- oder Lehmputzen deutlich fester. Diese praktische Produkteigenschaft bleibt auf der Holzfaserplatte erhalten. Mit der robusteren Oberfläche ist das Kalkin KLIMA-board sehr gut geeignet für den Einsatz in Treppenhäuser, Eingangsbereiche oder auch Kinderzimmern.

Wärmespeicherung
Die Verbundplatte wirkt wärmespeichernd und erzeugt damit eine angenehme Wärmestrahlung der Wände und Decken. Beim Auflegen der Hände auf einem fertig verbauten KLIMA-board werden Sie den Unterschied spüren.

Leichte Verarbeitung
Die Verarbeitung von Kalkputz ist auch für geübte Heimwerker eine anspruchsvolle Tätigkeit. Der Einsatz des Kalkin KLIMA-boards als Trockenputz ist da deutlich leichter. Die Klebearbeiten können auch alleine und in Etappen ausgeführt werden.Für eine ebene Oberfläche reicht hier nach der Fugenspachtelung eine einfache Flächenspachtelung in 2-3 mm Auftragsdicke.

KLIMAboard Holzfaserplatte im Innenausbau als Trockenputz Header

Schneller Baufortschritt
Im Vergleich zum Verputzen von Kalkputz an Wänden und Decken, ist die Verarbeitung des Kalkin KLIMA-boards bis zu 11 Tage schneller durch die fehlende Trocknungszeit des Kalkputzes. Die Verschraubung der Platten ist temperaturunabhängig, somit können auch hier keine Bauverzögerungen bei kalten Temperaturen auftreten.

Weniger Wassereintrag auf der Baustelle
Durch das Anmischen des Kalkputzes wird bei einem Raum mit 4x4 m Wandfläche, einer Raumhöhe von 2,5 m und dem Auftragen von 10 mm Kalkputz 110 bis 130 Liter Wasser in die Baustelle eingebracht. Das entspricht mehr als 12 Kästen Trinkwasser (6x1,5 ltr.).

Das bedeutet eine große Menge an Feuchtigkeit, welche anschließend aus dem Raum durch die Abtrocknung abgelüftet werden muss. Besonders im Holzbau ist dies von Bedeutung, da bei zu hoher Luftfeuchtigkeit Holz eher zum Verdrehen oder Reißen neigt.

 


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Anleitungen

Fragen und Antworten

Können Gipskartonplatten / Holzverlegeplatten (OSB) mit Kalkputz verputzt werden?

Vom Verputzen von Gipskarton und Holzverlegeplatten (OSB, P3) mit Kalkputz möchten wir dringend abraten! Ein Kalkputz ist ein starres Putzsystem, d.h. nach der Aushärtung kann es keine Bewegungen aus dem Untergrund mehr aufnehmen. Durch ein Durchbiegen der Bauplatten kann es zur Rissbildung kommen. Im Extremfall kann sich die Putzschicht von der Platte lösen.


Warum dürfen Gipsputze und gipshaltige Produkte im Außenbereich nicht verwendet werden?

Zum einen ist Gips wasserlöslich und damit im Außenbereich ungeeignet. Zum anderen kommt es zwischen Gips, Wasser und dem Zement im Außenputz zu einer chemischen Reaktion. Dabei entsteht das putzzerstörende Schadsalz Ettringit, das zu einer enormen Volumenzunahme führt. In der Folge entstehen unweigerlich Schäden am frisch aufgetragenen Außenputz.


Was kann passieren, wenn man auf stark saugenden Untergründen keine Vorbehandlung durchführt?

Mineralische Putze, wie Kalkzement-, Zement- oder auch Kalkputze werden mit Wasser angerührt. Durch eine Reaktion im Putz kommt es zur Verfestigung. Wird dem Putz durch stark saugende Untergründe, aber auch durch hohe Temperaturen, Wind oder zu starke Sonneneinstrahlung zu schnell das Anmachwasser entzogen, reicht das Restwasser eventuell nicht mehr aus, um die Erhärtung vollständig abzuschließen. Dadurch erreicht der Putz nicht die benötigte Festigkeit. Dies können Sie an einem Absanden an der Oberfläche erkennen, d. h. beim Abwischen der Putzfläche mit der Hand bemerken Sie ein herunterrieseln von Putzmaterial. Ebenfalls lässt sich eine geringere Festigkeit beobachten, wenn man mit einem Schraubenzieher o. ä. den Putz aufkratzt. Erfahrene Putzer sprechen vom Verbrennen des Putzes. Häufig kommt es dabei auch zu Schwindrissen in der Putzoberfläche.


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