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Klemmfilz einbauen im Steildach

Zwischensparrendämmung mit Klemmfilz

Zwischensparrendämmung mit Klemmfilz

leicht

ca. 4 bis 7 Min. / m²

Checkliste

Werkzeug

  • Cuttermesser
  • Cuttermesser

    • Scharfe Schnitte - wann immer man sie braucht

      Ein ordentliches Cuttermesser ist bei sehr vielen Arbeiten auf dem Bau ohne Alternative.

      Ein Messer mit Magazin erspart bei ausgiebigeren Arbeiten die Suche nach den Ersatzklingen und das häufige Nachlegen der Klingen.

  • Kartätsche
  • Kartätsche

    • Innen- und Außenputze abglätten

      Nachdem der Innen- oder Außenputz egalisiert ist, wird er mit einer Kartätsche eben abgezogen.

      Im Gegensatz zu Trapezprofilen sind die Finger beim Einsatz eines H-Profil (siehe Bild) vor Kontakt mit dem Putzmaterial geschützt und bleiben sauber. Dennoch empfehlen wir dringend beim Verputzen Handschuhe zu tragen da Kalk-, Kalkzement- und Zementputze stark alkalisch sind.

  • Zimmermannsbleistift
  • Zimmermannsbleistift

    • Markierungen setzen

      Den Zimmermannsbleistift benötigen Sie bei vielen Aufgaben.

      Daher am besten nicht weit weg legen, die nächste Markierung wird sicher bald notwendig sein.

  • Dämmstoffmesser
  • Dämmstoffmesser

    • Zuschneiden von Mineralwolle oder Styropor (EPS)

      Zum Zuschneiden von Mineralwolleplatten für die Fassade bis ca. 8 cm Dicke ist ein Dämmstoffmesser gut geeignet. Für Lamellen-Platten sogar bis 10 oder 12 cm.

      Die Mineralwoll-Fassadendämmplatten sind im Vergleich zu Klemmwolle sehr fest in der Struktur. Daher empfehlen wir bei größeren Dämmstoffdicken eher eine Säge.

      Für EPS-Dämmplatten ist die gezahnte Seite des Dämmstoffmessers. Auch hier würden wir für Dämmstoffdicken ab 8 cm eher eine Styroporsäge oder eine Styropor-Schneidgerät empfehlen.

  • Meterstab
  • Meterstab

    • Genaue Ergebnisse mit korrekten Messungen

      Neben dem Zimmermannsbleistift und dem Cuttermesser ist ein guter Meterstab das wohl wichtigste Werkzeug in Ihrer Werkzeugkiste oder Ihrer Arbeitshose.

      Eine gute Qualität mit hochfesten Gelenkplatten und gehärteten Federn geben dem Stab halt und Ihnen lange Freude.

    • Wenn es mal mehr als 2 m sein soll

      Bei Messungen über zwei Meter, aber auch auf kleineren Teilstücken, ist ein Bandmaß ein praktische Alternative.

      Je nach Modell passen hier bis zu 10 m Bandmaß in eine sehr kompakte Form.

Durch die vielfältigen Baustellengegebenheiten können die von uns gezeigten Arbeitsschritte nicht alle Einzelfälle berücksichtigen. Sie zeigen den aktuellen Stand unserer Erfahrungen zum Zeitpunkt der Erstellung der Bilder und sind daher unverbindlich.

Die Räume sollten während der Dämmarbeiten gut durchlüftet werden. Beachten Sie die Vorgaben des Klemmfilzherstellers (z.B. Rockwool, Isover, Ursa) bezüglich Verarbeitung und Einsatzbereiche.

 

1. Passende Arbeitskleidung tragen

Bei Dämmarbeiten für die Dachdämmung mit Steinwolle oder Mineralwolle ist es sinnvoll Arbeitskleidung mit langen Ärmeln, langen Hosen zu tragen und Arbeitshandschuhe einzusetzen.

2. Setzen Sie eine Schutzbrille auf

Beim Arbeiten über Kopf können herabfallende Fasern in die Augen geraten. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen das Tragen einer Schutzbrille.

3. Klemmfilz / Klemmrock vorbereiten

Legen Sie sich die Rollen Klemmfilz zurecht. Beachten Sie, dass ausreichend Platz für die ausgerollte Ware vorhanden ist.

Anschließend schneiden Sie mit einem Cuttermesser die Schutzfolie auf. Achten Sie darauf, den Klemmfilz nicht unnötig einzuschneiden.

4. Wie die Rollenware auslegen?

Tipp: Lassen Sie die Rollenware gegen eine Wand laufen. Dadurch sparen Sie Platz auf der Baustelle. Im Idealfall haben Sie jedoch den Platz auf der Baustelle die Rolle komplett auszurollen, da dadurch die Gefahr des Plattenbruchs minimiert wird.

Die Folie sollte gleich beseitigt werden.

5. Sparrenabstand unten messen

In der Regel beginnt man im unteren Bereich mit dem Dämmen der Dachschräge und arbeitet sich nach oben vor.

Messen Sie den Abstand zwischen den Sparren im unteren Bereich (lichtes Maß).

6. Oberen Sparrenabstand ermitteln

Anschließend messen Sie den Sparrenabstand ca. 1 m höher (Länge des eingesetzten Klemmfilzes). Dadurch können eventuelle Unterschiede im Abstand beim Zuschneiden der Zwischensparrendämmung berücksichtigt werden.

7. Gemessene Werte übertragen

Übertragen Sie nun die gemessenen Abstände auf den bereitliegenden Klemmfilz der Zwischensparrendämmung. Berücksichtigen Sie eine Zugabe von 10 bis 20 mm.

Gerade bei Sparrenabständen größer 60 cm sollten Sie eine Zugabe von 15 bis 20 mm berücksichtigen. Eine gerade Abziehlatte aus Metall oder Holz ist als Schneidehilfe sehr empfehlenswert.

8. Klemmfilz zuschneiden

Schneiden Sie nun das eingemessene Stück Klemmfilz mit einem Dämmstoffmesser möglichst gerade ab. Eventuell wird ein Holzbrett als Unterlage für das Schneiden benötigt, um Beschädigungen am Bodenbelag zu verhindern bzw. die scharfe Schneide des Dämmstoffmessers durch einen harten Betonboden nicht zu beschädigen.

9. Klemmfilz einsetzen

Klemmen Sie das zugeschnittene Teilstück zwischen die Sparren.

Beachten Sie dabei eventuelle Vorgaben des Herstellers an die Einbaurichtung, d.h. welche Seite in den Raum zeigen soll. Häufig deutet ein Aufdruck auf die Innenseite der Dämmung hin.

10. Wichtig bei der Verlegung

Der Klemmfilz soll bündig mit der Vorderkante bzw. Unterkante der Sparren abschließen. Hierfür sind eventuell Korrekturen per Hand erforderlich. Gleichzeitig muss die Dicke der Dämmplatte voll expandiert sein, um eventuelle Wärmebrücken zu vermeiden.

Im Bereich von Kehlbalken, Zangen, o.ä. ist der Klemmfilz auszuschneiden. Auch hier würde eine zu starke Komprimierung zu Wärmebrücken führen.

11. Zuschnittbreite überprüfen

Wenn ein Meterstab, wie auf unserem Bild, problemlos zwischen Klemmfilz und Sparren hält, haben Sie die richtige Zuschnittbreite gewählt.

12. Weitere Dachdämmung einsetzen

Auf diese Weise messen, schneiden und setzen Sie die nächsten Teilstücke des Klemmfilzes.

13. Klemmfilz lückenlos verlegen

Achten Sie darauf, die Teilstücke ohne Lücken zwischen den Stoßbereichen einzusetzen um Wärmebrücken zu vermeiden.

14. Randbereiche dämmen

Auch am Rand werden die Bereiche mit Klemmfilz ausgestopft. Achten Sie darauf die Dämmung möglichst auch hier in der kompletten Dämmstoffdicke (z.B, 14 oder 16 cm) einzubauen.

Zu stark komprimierte Dämmung könnte zu unnötigen Hohlräumen und daraus resultierenden Wärmebrücken führen.

15. Sichere Steighilfen verwenden

Für höhere Raumhöhen benötigen Sie eine entsprechende Steighilfe, wie eine Leiter oder ein Arbeitsgerüst. Achten Sie hierbei ganz besonders auf Ihre eigene Sicherheit.

16. Lücken komplett dämmen

In unserem Beispiel wurden die Sparren mit Winkeln an der Pfette befestigt. Auf diese Weise könnte jedoch auch die Befestigung am Ringanker ausgeführt sein.

Dadurch ist zwischen Drempel und Sparren ein Freiraum entstanden. Dieser ist auch zu dämmen. Mit einer Winkelschmiege können Sie zuerst den Winkel ermitteln.

17. Lehren erleichtern die Dämmarbeiten

Um das Zuschneiden der Keile zu erleichtern, haben wir uns aus Styropor eine Lehre zugeschnitten. Die können aber auch Lehren aus Holzplatte, PVC, o.ä. erstellen.

Diese selbst erstellten Hilfsmittel können an vielen Stellen der Dachdämmung (z. B. Winkel am Drempel (Kniestock), Ausschneiden der Zangen, etc.) sehr hilfreich sein.

18. Teilstücke zuschneiden

Mit Hilfe der Lehre schneiden Sie den benötigten Dämmkeil zurecht.

19. Zuschnitte einsetzen

Anschließend den Dämmkeil lückenlos zwischen Dachschräge und Drempel (Kniestock) einsetzen.

20. Raum gründlich reinigen

Nach Abschluss der Dämmarbeiten sollte der Raum mit einem Industriesauger gereinigt werden. Die Säuberung mit einem Besen würde eventuell zu viel Staub, Schmutz und Fasern aufwirbeln.

Lüften Sie die Räume anschließend gründlich durch.

21. Die nächsten Schritte

Bevor Sie mit dem Verlegen der Kalkin KLIMA-board beginnen können, wird im nächsten Schritt die Dampfbremse verlegt und die Untersparrendämmung eingebaut.

Wie Sie diese Schritte sicher ausführen, finden Sie bei uns in den entsprechenden Arbeitsanleitungen.

Fragen und Antworten

Können Gipskartonplatten / Holzverlegeplatten (OSB) mit Kalkputz verputzt werden?

Vom Verputzen von Gipskarton und Holzverlegeplatten (OSB, P3) mit Kalkputz möchten wir dringend abraten! Ein Kalkputz ist ein starres Putzsystem, d.h. nach der Aushärtung kann es keine Bewegungen aus dem Untergrund mehr aufnehmen. Durch ein Durchbiegen der Bauplatten kann es zur Rissbildung kommen. Im Extremfall kann sich die Putzschicht von der Platte lösen.


Warum dürfen Gipsputze und gipshaltige Produkte im Außenbereich nicht verwendet werden?

Zum einen ist Gips wasserlöslich und damit im Außenbereich ungeeignet. Zum anderen kommt es zwischen Gips, Wasser und dem Zement im Außenputz zu einer chemischen Reaktion. Dabei entsteht das putzzerstörende Schadsalz Ettringit, das zu einer enormen Volumenzunahme führt. In der Folge entstehen unweigerlich Schäden am frisch aufgetragenen Außenputz.


Was kann passieren, wenn man auf stark saugenden Untergründen keine Vorbehandlung durchführt?

Mineralische Putze, wie Kalkzement-, Zement- oder auch Kalkputze werden mit Wasser angerührt. Durch eine Reaktion im Putz kommt es zur Verfestigung. Wird dem Putz durch stark saugende Untergründe, aber auch durch hohe Temperaturen, Wind oder zu starke Sonneneinstrahlung zu schnell das Anmachwasser entzogen, reicht das Restwasser eventuell nicht mehr aus, um die Erhärtung vollständig abzuschließen. Dadurch erreicht der Putz nicht die benötigte Festigkeit. Dies können Sie an einem Absanden an der Oberfläche erkennen, d. h. beim Abwischen der Putzfläche mit der Hand bemerken Sie ein herunterrieseln von Putzmaterial. Ebenfalls lässt sich eine geringere Festigkeit beobachten, wenn man mit einem Schraubenzieher o. ä. den Putz aufkratzt. Erfahrene Putzer sprechen vom Verbrennen des Putzes. Häufig kommt es dabei auch zu Schwindrissen in der Putzoberfläche.


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