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Dübeln

Mineralwolle-Dämmplatten richtig dübeln

Mineralwolle-Dämmplatten richtig dübeln

Leicht

15 bis 20 Minuten pro Quadratmeter

Checkliste

Werkzeug

  • Universalbohrmaschine
  • Richtscheid
  • Bohrer 8 mm
  • Akkuschrauber

Warten Sie mit dem Verdübeln mindestens 3 Tage nachdem Sie alle Dämmplatten an die Wand geklebt haben. So kann der Kleber abtrocknen und die Platten können sich nicht mehr lösen.

 

1. Schraubdübel und Dübelteller zusammenschieben

Schieben Sie den Baumit Schraubdübel in den Dübelteller bis der Teller des Dübels einrastet.

2. Dübellöcher bohren

Verwenden Sie einen dem Untergrund entsprechenden Bohrer. Bei der versenkten Dübelmontage, wie hier gezeigt, beträgt die Bohrlochtiefe 50 mm, bei Porenbeton 90 mm im Mauerwerk. Bleibt der Altputz am Mauerwerk addieren Sie zu der Bohrlochtiefe die Dicke der Altputzlage hinzu. In der Regel sind dies 20 bis 30 mm

3. Dübel mit Dübelteller in das Bohrloch stecken

Anschließend können Sie den Dübel mit dem Dübelteller in das zuvor gebohrte Bohrloch. Schieben Sie den Dübel soweit in das Bohrloch bis der Zahnkranz des Dübelteller komplett in der Dämmplatte steckt.

4. Dübelschraube eindrehen

Drehen Sie die Dübelschraube mit einem Akku-Schrauber (mindestens 14 V, z.B. Bosch Akku-Bohrschrauber PSR 18 LI-2) soweit ein, dass der Dübelteller oberflächenbündig abschließt.  

5. Dübelvertiefung mit Mineralwolle-Rondell schließen

Die Vertiefung wird abschließend mit einer Mineralwolle-Rondelle ausgefüllt. Wir empfehlen Ihnen die Rondelle flächig zum Beispiel mit einer Glättkelle einzudrücken. Damit können sie sicherstellen, dass die Rondelle tatsächlich oberflächenbündig abschließt.

6. Oberflächenbündigkeit prüfen

Prüfen Sie im Anschluss mit einem Zollstock o. ä. die Oberflächenbündigkeit des zuvor eingeschraubten Dübels.

7. Mineralwolle Dübelbild

Sind alle Dübel gesetzt ergibt sich bei 6 Stück pro Quadratmeter das auf dem Foto erkennbare Dübelschema.

Dabei sind die Dübel in einem „Zick-zack“-Muster in einer Dämmstoffreihe angeordnet. In der darüber folgenden Reihe sind die Dübel im gleich Muster oder horizontal gespiegelt eingesetzt.

Fragen und Antworten

Fördert eine Fassadendämmung die Schimmelbildung?

Im Zusammenhang mit der Fassadendämmung zur Energieersparnis und Senkung der Heizkosten taucht häufig die Frage auf, ob eine Dämmung die Schimmelbildung fördert und das Risiko feuchter Wände erhöht. Dies ist nicht der Fall, denn die Feuchtigkeit der Raumluft schlägt sich in den Bereichen nieder, wo sie auf kalte Flächen trifft. Das beste Beispiel sind Fenster, die im Winter zu Schimmelbildung in den Ecken und Laibungen neigen. Eine fachkundig angebrachte Wärmedämmung ist in Kombination mit dem richtigen Lüften eine effektive Maßnahme gegen Schimmel und schont obendrein den Geldbeutel. Durch die Dämmung wird die Innentemperatur der Außenwände erhöht und Schimmelbildung effektiv vorgebeugt.


Rechnet sich eine Fassadendämmung?

Die Fassadendämmung rechnet sich bei allen Objekten, in denen aufgrund der älteren Baumaterialien oder ihres langen Bestands viel Energie nach außen dringt. Auch wenn die Kosten auf den ersten Blick wie eine finanzielle Mehrbelastung erscheinen, lässt sich entweichende und somit mehr verbrauchte Energie durch eine Dämmung vermeiden. Ein weiterer Vorteil im Hinblick auf die Effizienz einer Fassadendämmung ist die Tatsache, dass zur Schimmelbeseitigung ergriffene Maßnahmen vermieden und somit Kosten gespart werden können. Schimmel tritt dort auf, wo warme und feuchte Raumluft auf kalte Areale und somit auf nicht gedämmte Außenwände oder Decken auftrifft. Steigende Energiekosten tun ihr übriges zur Dämmeffizienz.


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