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Unebene und schadhafte Betonböden ausgleichen

Betonböden ausgleichen mit Ausgleichsmasse

Betonböden ausgleichen mit Ausgleichsmasse

Mittel

15 bis 25 Minuten pro m²

Checkliste

Werkzeug

  • Wasserwaage 100 bis 200 cm Länge
  • Wasserwaage lang

    • Messen mit Präzision

      Eine Wasserwaage ist ein Präzisionsmessgerät. Wenn Sie Alles dafür tun, damit die Fläche in Waage ist oder wirklich im 90° Winkel steht, muss dies Ihre Wasserwaage auch präzise messen können.

      Daher muss die Libelle auch wenn die Wasserwaage 200 mal auf der Baustelle umgefallen ist immer noch genau anzeigen.

    • Exakt gearbeitete Profile, auch bei größeren Längen

      Neben der Libelle ist der Körper der Wasserwaage von großer Bedeutung. Auch bei längeren Wasserwaagen zwischen 150 und 200 cm muss dieser auf den Millimeter genau gearbeitet sein und muss den rauen Umgang auf der Baustelle ohne Verformung widerstehen.

      Praktisch finden wir an diesem Modell die roten Gummipuffer an beiden Enden, die einen Sturz dämpfen können.

    • Praktischer Umgang mit Haltegriffen

      Auch sehr praktisch bei größeren Längen der Wasserwaage ist ein Modell mit Haltegriffen.

      Zusammen mit dem sehr robusten Rahmen ist das Arbeiten sehr angenehm und sicher nicht von kurzer Dauer.

  • Cuttermesser
  • Mörtelkübel
  • Zahntraufel
  • Farbwalze oder Quast
  • Tacker
  • Tacker

    • Klammern und Tackern mit schnellen Baufortschritt

      Beim Klammern oder Tackern von Gewebebahnen oder Randstreifen sind häufig einige Klammern zu setzen.

      Ein elektrischer oder Akku-betriebener Tacker kostet auch bei guter Qualität nicht viel mehr als eine meachanische Variante, ist aber deutlich leichter im Einsatz und Sie kommen leichter und schneller an Ihr Ziel.

  • Straßenbesen
  • Gummischieber
  • Stachelwalze
  • Elektrisches Rührwerk
  • Elektrisches Rührwerk

    • Mörtel leicht und knollenfrei anrühren

      Wenn Sie ganze Säcke mit 25 kg oder mehr anrühren wollen, kommen Sie an einem elektrischen Rührwerk nicht vorbei.

      Diese sind dank der speziell, für die enormen Belastungen beim Anrühren von Mörtel und Putzen, abgestimmten Getriebe bestens geeignet und erheblich langlebiger als einfache Bohrmaschinen.

      Als Einstieg für gelegentliche Heimwerker finden wir die Collomix Xo 1 mit 1010 Watt für bis zu 40 Liter Mörtel gut geeignet und für ein Produkt Made in Germany mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

      Zusammen mit den passenden Quirl erzielen Sie geschmeidige und knollenfreie Mörtel und Spachtel.

    • Mörtel leicht und knollenfrei anrühren für erfahrene Heimwerker

      Wenn Sie öfters Mörtel, Putze oder auch Farben oder Ausgleichsmassen anrühren, können wir Ihnen die Collomix Xo 4 empfehlen. Das Standardgerät bei unseren Vorführmeistern.

      Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass dieses Gerät intensive Einsätze, auch im Dauerbetrieb, sehr gut wegsteckt.

      Mit einem kräftigen 1300 Watt starken Motor und dem robusten 2-Gang-Rührwerk stehen auch Arbeiten bis 65 Liter in einem Rutsch nichts mehr im Weg.

  • Maurerkelle
  • Maurerkelle

    • Mörtel, Putze und Spachteln verarbeiten

      Mit einer Maurerkelle können Sie Mörtel, Putze und Spachtel in kleinen Mengen anmischen und den frischen Mörtel auf die Glättkelle legen. Für größere Mengen ist ein elektrischen Rührwerk deutlich besser geeignet.

      Wir empfehlen auch hier den Einsatz von rostfreien Kellen. Praktisch ist ein 2K-Griff und ein Fingerstopper für ein angenehmes Handling.

      Üblicherweise nimmt man eine 160 mm Kelle. Es gibt jedoch auch kleinere, aber auch größere Kellen für Heimwerker mit mehr oder weniger Kraft.

  • Meterstab

Der Untergrund muss fest, tragfähig, sauber und gleichmäßig ausgetrocknet sein. Die Anforderungen der DIN EN 12004 und DIN EN 13813 müssen erfüllt sein. Auf Holzuntergründen ist eine Mindestauftragsdicke von 5 mm notwendig. Nicht unter + 5 °C und nicht über + 30 °C Material-, Untergrund- und Lufttemperatur verarbeiten und abtrocknen lassen.

 

1. Betonboden reinigen

Reinigen Sie im ersten Schritt den Betonboden gründlich von Schmutz und Staub mit einem Besen oder auch einem Industriesauger. Eventuelle Kleber- oder Farbreste sowie andere nicht tragfähige Trennschichten sind restlos zu entfernen.

2. Unebenheiten im Betonboden ermitteln

Prüfen Sie mit einer längeren Wasserwaage die vorhandenen Unebenheiten im Untergrund. Die Wasserwaage sollte dafür eine Länge von mindestens 1,5 m ausweisen. Bei sehr großen Räumen ist auch der Einsatz eines Rotationslasers sehr hilfreich.

3. Randdämmstreifen setzen

Um die Rißgefahr durch Spannungen zwischen Ausgleichsmasse und angrenzenden Wänden zu verhindern wird ein Randdämmstreifen umlaufend an den Wänden verlegt. Es genügen in der Regel Dämmstreifen ohne zusätzliche Folienlasche. Achten Sie beim Tackern darauf, dass die Klammerung oberhalb der späteren Einbauhöhe von Ausgleichsmasse und Endbeschichtung (Teppich, Parkett, Fliese, o.ä.) erfolgt.

4. Randdämmstreifen im Eckbereich bündig setzen

An Außen- und Innenecken ist der Randdämmstreifen möglichst bündig zu verlegen.

5. Betonboden mit Baumit Haftgrundierung streichen

Grundieren Sie im Anschluss den kompletten Boden mit einem Anstrich mit Baumit Haftgrundierung. Dies setzt das Saugverhalten des Betonbodens herab und hilft somit beim späteren Verteilen der Ausgleichsmasse.

Lassen Sie die Haftgrundierung mind. 12 Stunden abtrocknen bevor Sie mit den Arbeiten fortfahren.

6. Ausgleichsmasse Fix knötchenfrei anrühren

Mischen Sie die Ausgleichsmasse Fix in einem sauberen Mörtelkübel mit sauberen Wasser knötchenfrei an. Die Angaben zu der benötigten Wassermenge finden Sie auf der Sackrückseite oder im Technischen Merkblatt auf unserer Homepage. Lassen Sie die fertig angrührte Masse ca. 3-5 Minuten reifen und rühren Sie anschließend die Masse noch einmal kräftig durch.

7. Material am Kübelrand abstreifen

Häufig bleiben beim Anrühren Materialreste an der Kübelinnenwand haften. Streifen Sie dieses Material mit einer Maurerkelle ab und rühren Sie das ganze Material kräftig durch. Wir empfehlen Ihnen für diese Arbeiten ein elektrisches Rührwerk mit passenden Rührquirl.

8. Ausgleichsmasse Fix verteilen

Auf kleineren Flächen können Sie die Ausgleichsmasse mit einer Zahntraufel verteilen.

9. Ausgleichsmasse Fix mit Gummischieber verteilen

Auf größeren Flächen sollten Sie die frische Ausgleichsmasse Fix mit einem Gummischieber o.ä. im Raum verteilen. Arbeiten Sie sich zum Ausgang hin.

10. Ausgleichsmasse Fix mit Stachelwalze entlüften

Mit einer Stachelwalze mit Stiel entlüften Sie die fertig verteilte Ausgangsmasse. Dabei werden im Material vorhandene Lufteinschlüsse an die Oberfläche gebracht und platzen rückstandslos auf. Gleichzeitig wird dabei die frische Spachtel gleichmäßig ausnivelliert.