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Unebene und schadhafte Betonböden ausgleichen

Betonböden ausgleichen mit Ausgleichsmasse

Betonböden ausgleichen mit Ausgleichsmasse

Mittel

15 bis 25 Minuten pro m²

Checkliste

Werkzeug

  • Cuttermesser
  • Mörtelkübel
  • Zahntraufel
  • Wasserwaage 196 2 200cm
  • Farbwalze oder Quast
  • Tacker
  • Straßenbesen
  • Gummischieber
  • Stachelwalze
  • Elektrisches Rührwerk
  • Maurerkelle
  • Meterstab

Der Untergrund muss fest, tragfähig, sauber und gleichmäßig ausgetrocknet sein. Die Anforderungen der DIN EN 12004 und DIN EN 13813 müssen erfüllt sein. Auf Holzuntergründen ist eine Mindestauftragsdicke von 5 mm notwendig. Nicht unter + 5 °C und nicht über + 30 °C Material-, Untergrund- und Lufttemperatur verarbeiten und abtrocknen lassen.

 

1. Betonboden reinigen

Reinigen Sie im ersten Schritt den Betonboden gründlich von Schmutz und Staub mit einem Besen oder auch einem Industriesauger. Eventuelle Kleber- oder Farbreste sowie andere nicht tragfähige Trennschichten sind restlos zu entfernen.

2. Unebenheiten im Betonboden ermitteln

Prüfen Sie mit einer längeren Wasserwaage die vorhandenen Unebenheiten im Untergrund. Die Wasserwaage sollte dafür eine Länge von mindestens 1,5 m ausweisen. Bei sehr großen Räumen ist auch der Einsatz eines Rotationslasers sehr hilfreich.

3. Randdämmstreifen setzen

Um die Rißgefahr durch Spannungen zwischen Ausgleichsmasse und angrenzenden Wänden zu verhindern wird ein Randdämmstreifen umlaufend an den Wänden verlegt. Es genügen in der Regel Dämmstreifen ohne zusätzliche Folienlasche. Achten Sie beim Tackern darauf, dass die Klammerung oberhalb der späteren Einbauhöhe von Ausgleichsmasse und Endbeschichtung (Teppich, Parkett, Fliese, o.ä.) erfolgt.

4. Randdämmstreifen im Eckbereich bündig setzen

An Außen- und Innenecken ist der Randdämmstreifen möglichst bündig zu verlegen.

5. Betonboden mit Baumit Haftgrundierung streichen

Grundieren Sie im Anschluss den kompletten Boden mit einem Anstrich mit Baumit Haftgrundierung. Dies setzt das Saugverhalten des Betonbodens herab und hilft somit beim späteren Verteilen der Ausgleichsmasse.

Lassen Sie die Haftgrundierung mind. 12 Stunden abtrocknen bevor Sie mit den Arbeiten fortfahren.

6. Ausgleichsmasse Fix knötchenfrei anrühren

Mischen Sie die Ausgleichsmasse Fix in einem sauberen Mörtelkübel mit sauberen Wasser knötchenfrei an. Die Angaben zu der benötigten Wassermenge finden Sie auf der Sackrückseite oder im Technischen Merkblatt auf unserer Homepage. Lassen Sie die fertig angrührte Masse ca. 3-5 Minuten reifen und rühren Sie anschließend die Masse noch einmal kräftig durch.

7. Material am Kübelrand abstreifen

Häufig bleiben beim Anrühren Materialreste an der Kübelinnenwand haften. Streifen Sie dieses Material mit einer Maurerkelle ab und rühren Sie das ganze Material kräftig durch. Wir empfehlen Ihnen für diese Arbeiten ein elektrisches Rührwerk mit passenden Rührquirl.

8. Ausgleichsmasse Fix verteilen

Auf kleineren Flächen können Sie die Ausgleichsmasse mit einer Zahntraufel verteilen.

9. Ausgleichsmasse Fix mit Gummischieber verteilen

Auf größeren Flächen sollten Sie die frische Ausgleichsmasse Fix mit einem Gummischieber o.ä. im Raum verteilen. Arbeiten Sie sich zum Ausgang hin.

10. Ausgleichsmasse Fix mit Stachelwalze entlüften

Mit einer Stachelwalze mit Stiel entlüften Sie die fertig verteilte Ausgangsmasse. Dabei werden im Material vorhandene Lufteinschlüsse an die Oberfläche gebracht und platzen rückstandslos auf. Gleichzeitig wird dabei die frische Spachtel gleichmäßig ausnivelliert.