baumit-selbermachen.de

Baumit baumit-selbermachen.de

Sockelschiene montieren

Sockelschiene richtig verarbeiten

Sockelschiene richtig verarbeiten

Unter Untergrund ist zur Aufnahme eines Wärmedämm-Verbundsystems fertig vorbereitet. D.h. der Untergrund ist trocken, sauber und staubfrei. Eventueller Altputz ist auf Tragfähigkeit geprüft bzw. ersetzt worden und komplett durchgetrocknet. Altanstriche sind auf Tragfähigkeit geprüft oder entfernt worden.
 

1. Sockelprofil ansetzen

Nach dem Festlegen der Einbauhöhe wird das erste Bohrloch markiert und mit passendem Bohrer gebohrt.

2. Nageldübel einschlagen

Stecken Sie den Nageldübel durch den Haltesteg des Sockelprofils in das vorbereitete Bohrloch. Prüfen Sie den Abstand zu Wand und setzen Sie Ausgleichsstücke nach Bedarf auf den Nageldübelschaft zwischen Haltesteg und Mauerwerk. Anschließend den Nageldübel einschlagen. Nach dem Einschlagen des ersten Dübels, richten Sie das Sockelprofil mit einer Wasserwaage aus und setzen die weiteren Bohrlöcher alle 30 - 35 cm. Setzen Sie die Nageldübel und Ausgleichsstücke wie zuvor beschrieben.

3. Baumit Ausgleichsstücke

Kaum ein Mauerwerk ist so eben, dass ein Sockelprofil ohne Ausgleichen gesetzt werden kann. Die Baumit Ausgleichstücke gibt es in verschiedenen Dicken. Sie rasten auf dem Dübelschaft ein und können so nicht mehr herunterfallen. Dies ist ein großer Vorteil beim fluchtgerechten Montieren des Sockelprofils. Es können auch mehrere Ausgleichstücke hintereinander gesetzt werden.

4. Eckausbildung

Außen- und Innenecken werden auf Gehrung geschnitten. Zum Schneiden eignet sich eine Metallsäge sowie eine kleine Flex sehr gut.

5. Abschlussprofil aufkleben

Kleben Sie jetzt das thermotop Abschlussprofil auf die vordere Kante des Sockelprofils. Stoßkanten des Sockelprofils werden mit dem Abschlussprofil mindestens 10 cm überklebt.


als PDF downloaden

Fragen und Antworten

Fördert eine Fassadendämmung die Schimmelbildung?

Im Zusammenhang mit der Fassadendämmung zur Energieersparnis und Senkung der Heizkosten taucht häufig die Frage auf, ob eine Dämmung die Schimmelbildung fördert und das Risiko feuchter Wände erhöht. Dies ist nicht der Fall, denn die Feuchtigkeit der Raumluft schlägt sich in den Bereichen nieder, wo sie auf kalte Flächen trifft. Das beste Beispiel sind Fenster, die im Winter zu Schimmelbildung in den Ecken und Laibungen neigen. Eine fachkundig angebrachte Wärmedämmung ist in Kombination mit dem richtigen Lüften eine effektive Maßnahme gegen Schimmel und schont obendrein den Geldbeutel. Durch die Dämmung wird die Innentemperatur der Außenwände erhöht und Schimmelbildung effektiv vorgebeugt.


Rechnet sich eine Fassadendämmung?

Die Fassadendämmung rechnet sich bei allen Objekten, in denen aufgrund der älteren Baumaterialien oder ihres langen Bestands viel Energie nach außen dringt. Auch wenn die Kosten auf den ersten Blick wie eine finanzielle Mehrbelastung erscheinen, lässt sich entweichende und somit mehr verbrauchte Energie durch eine Dämmung vermeiden. Ein weiterer Vorteil im Hinblick auf die Effizienz einer Fassadendämmung ist die Tatsache, dass zur Schimmelbeseitigung ergriffene Maßnahmen vermieden und somit Kosten gespart werden können. Schimmel tritt dort auf, wo warme und feuchte Raumluft auf kalte Areale und somit auf nicht gedämmte Außenwände oder Decken auftrifft. Steigende Energiekosten tun ihr übriges zur Dämmeffizienz.


Frage stellen

Verwandte Anleitungen