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Sockelkantenprofil

Sockelkantenprofil richtig verarbeiten

Sockelkantenprofil richtig verarbeiten

Einfach

ca. 5 bis 15 Minuten pro Stab (2 lfm)

Checkliste

Werkzeug

Zum Setzen des Sockelkantenprofils müssen die Fassaden-Dämmplatten (EPS, OPEN oder Mineralwolle) und die Sockeldämmung bereits geklebt und abgetrocknet sein. Der Versatz zwischen Fassaden- und Sockeldämmplatten darf nicht mehr als 5 cm betragen.
 

1. Sockelkantenprofil einsetzen

Das Sockelkantenprofil bildet eine preisgünstige und schnelle Alternative zum kompletten Sockelprofil. Es wird zwischen Fassaden- und Sockeldämmplatte gesteckt und sorgt mit einer Tropfkante und dem sicheren Abschluss über die Gewebefahne für eine langlebige, schadensfreie Wasserabführung der Dämmung.

2. Sockelkantenprofil zuschneiden

Schneiden Sie das Sockelkantenprofil im Bedarfsfall mit einer Gehrungsschere auf die benötigte Länge zu.

3. Sockelkantenprofil Eckausbildung

An Innen- und Außenecken sollte die Kunststoffschiene, welche zwischen die Dämmstoffe geschoben wird auf Gehrung geschnitten werden.

4. Sockelkantenprofil mit überlappender Innenecke

Des weiteren wird beim Zuschneiden eine Gewebefahne von ca. 10 cm stehen gelassen, um eine Überlappung im Eckbereich zu erzielen.

5. Überlappende Stoßkante

Auch an Stoßkanten sorgt eine überstehende Gewebefahne für größtmögliche Sicherheit vor Rissen in der Armierungslage.

6. Klebespachtel Allround anrühren

Zum Anmischen des Klebespachtel Allround füllen Sie einen Mörtelkübel mit Anmachwasser. Die empfohlene Wassermenge finden Sie auf der Rückseite des Sacks. Anschließend geben Sie den Klebespachtel Allround hinzu und rühren ihn solange durch, bis eine homogene, knötchenfreie Masse entsteht. Hierfür eignet sich ein elektrischer Rührwerk besonders gut.

7. Klebespachtel Allround auftragen

Achten Sie beim Auftragen des Klebespachtels darauf auch hinter der weißen Kunststoffkante ausreichend Material aufzutragen.

8. Gewebefahne einbetten

Anschließend wird die Gewebefahne vollflächig in den Klebespachtel eingebettet, es darf nicht mehr zu sehen sein. Achten Sie darauf, den Klebespachtel zur Fassadendämmplatte hin kanten- und absatzfrei auslaufen zu lassen.


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Fragen und Antworten

Fördert eine Fassadendämmung die Schimmelbildung?

Im Zusammenhang mit der Fassadendämmung zur Energieersparnis und Senkung der Heizkosten taucht häufig die Frage auf, ob eine Dämmung die Schimmelbildung fördert und das Risiko feuchter Wände erhöht. Dies ist nicht der Fall, denn die Feuchtigkeit der Raumluft schlägt sich in den Bereichen nieder, wo sie auf kalte Flächen trifft. Das beste Beispiel sind Fenster, die im Winter zu Schimmelbildung in den Ecken und Laibungen neigen. Eine fachkundig angebrachte Wärmedämmung ist in Kombination mit dem richtigen Lüften eine effektive Maßnahme gegen Schimmel und schont obendrein den Geldbeutel. Durch die Dämmung wird die Innentemperatur der Außenwände erhöht und Schimmelbildung effektiv vorgebeugt.


Rechnet sich eine Fassadendämmung?

Die Fassadendämmung rechnet sich bei allen Objekten, in denen aufgrund der älteren Baumaterialien oder ihres langen Bestands viel Energie nach außen dringt. Auch wenn die Kosten auf den ersten Blick wie eine finanzielle Mehrbelastung erscheinen, lässt sich entweichende und somit mehr verbrauchte Energie durch eine Dämmung vermeiden. Ein weiterer Vorteil im Hinblick auf die Effizienz einer Fassadendämmung ist die Tatsache, dass zur Schimmelbeseitigung ergriffene Maßnahmen vermieden und somit Kosten gespart werden können. Schimmel tritt dort auf, wo warme und feuchte Raumluft auf kalte Areale und somit auf nicht gedämmte Außenwände oder Decken auftrifft. Steigende Energiekosten tun ihr übriges zur Dämmeffizienz.


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