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Klebeanker richtig verarbeiten

Kleben statt Dübeln!

Kleben statt Dübeln!

Einfach

ca. 10 bis 15 Min. pro Quadratmeter

Checkliste

Werkzeug

  • Mörtelkübel
  • Hammer
  • Universalbohrmaschine
  • Bosch PBH 3000 FRE Universalbohrhammer / Bohrmaschine

    • Kraftvoll - 750 W und 2,8 J Einzelschlagstärke
    • Stark und schnell - 2-Gang-Getriebe
    • Einfach und schnell - Bosch SDS-plus-Aufnahme und Bosch SDS-Wechselbohrfutter
    • Praktisch - stufenlose elektronische Drehzahlregelung mit Bosch Electronic
    • Komfortabel - integrierte Meißelfunktion und Schlagstopp
    • Sicher und Komfortabel - Softgrip

    http://www.hornbach.de/shop/Bohrhammer-Bosch-PBH-3000-2-FRE-inkl-Flachmeissel-und-SDS-Adapterbohrfutter/7523639/artikel.html


  • Bleistift
  • Wasserwaage Type 196-2 200cm
  • Elektrisches Rührwerk
  • Baumit empfiehlt den Einsatz von professionellen Werkzeugen wie dem Collomix Xo 4 mit 2-Gang Rührwerk und 1300 Watt für bis zu einer Mischmenge von 65 Liter. Mit dieser Qualität Made in Germany arbeiten auch unsere Vorführmeister.

  • LAX300
  • Bohrer 8 mm
  • Meterstab

Der Untergrund wurde auf Tragfähigkeit geprüft. Hohl liegender Altputz wurde abgeschlagen und oberflächenbündig wieder mit Kalkzementputz ausgebessert. Vor dem Setzen des Klebeankers muss der Kalkzementputz komplett durchgetrocknet sein. Tragfähige Altputze gründlich, zum Beispiel mit einem Hochdruckreiniger, von Staub und Schmutz befreien. Bei kreidenden oder sandenden Altputzen empfehlen wir nach der Reinigung eine Grundierung mit Baumit Tiefengrund.

 

1. Dübelbild Klebeanker

Der Baumit Klebeanker wird in einem Raster von maximal 40 x 40 cm in der Fassade angebracht. Dabei darf der Abstand zu angrenzenden Bauteilen oder Dämmplatten maximal 10 cm betragen. In unserem Beispiel lässt sich diese Vorgabe zum Brandriegel (unten) dem Fenster (links) und der Innenecke (rechts) sehr gut einhalten. Nach oben folgt nach vier Reihen EPS-Dämmplatten ein weiterer Brandriegel. Aus diesem Grund wurde das Rastermaß hier verlassen und eine weitere Reihe Klebeanker versetzt eingesetzt, welche dann wieder einen Abstand von max. 10 cm zum folgenden Brandriegel aufweißt.

2. Dübelraster an Fenster und Türen

Auch um Fenster und Türen muss häufig das Rastermaß durch zusätzliche Klebeanker verstärkt werden.

3. Möglichkeiten der Bohrloch-Markierung

Um das Raster lot- und fluchtgerecht auf den fertigen Untergrund übertragen zu können, möchten wir Ihnen zwei Varianten empfehlen. Zum einen kann man mit einem kleinen Laser (z. B. STABILA LAX 300) sehr schnell und einfach die Markierungen für die späteren Bohrlöcher auf der Fassade abtragen.

4. Rastermaß mit Laser markieren

Durch den Kreuzlaser des STABILA LAX 300 können sie senkrechte und waagerechte Markierungen anbringen.

Beginnen sie an einem angrenzendem Bauteil (z. B. eine Ecke o. ä.) und setzen Sie die erste Reihe in einem maximalen Abstand von 10 cm.

5. Rastermaß mit Wasserwaage markieren

Alternativ können Sie diese Arbeiten natürlich auch mit einer Wasserwaage durchführen. Für ein schnelles Arbeiten empfehlen wir Ihnen Wasserwaagen mit einer Mindestlänge von 150 cm.

6. Im Rastermaß weitere Bohrlöcher markieren

Anschließend wird im Rastermaß 40 x 40 cm weitere Bohrlöcher markiert. 

7. Dübelloch bohren

Mit einem zum Untergrund passenden Steinbohrer im Durchmesser 8 mm können Sie anschließend die Dübellöcher bohren (z.B. mit dem Bosch Bohrhammer PBH 3000 FRE). Damit der Klebeanker optimal sitz muss das Bohrloch ca. 10 cm tief sein.

8. Klebeanker befestigen

Mit einem Hammer schlagen Sie den Nagel komplett ein. Prüfen Sie abschließend den festen Sitz des Klebeanker durch versuchtes Herausziehen aus dem Untergrund.

9. Klebeanker mit Klebespachtel versehen

Zum Kleben der Dämmplatte wird zuerst frischer Klebespachtel auf den Klebeanker aufgetragen. Der komplette Klebeankerring soll dabei mit Klebespachtel umschlossen sein.

10. Dämmplatte mit Spachtel versehen

Bereiten Sie die Dämmplatte mit einer umlaufenden Klebewulst und 3 Mörtelbatzen vor. Im Anschluss kleben Sie die Platte umgehend auf das vorbereitete Mauerwerk an. 


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Fragen und Antworten

Fördert eine Fassadendämmung die Schimmelbildung?

Im Zusammenhang mit der Fassadendämmung zur Energieersparnis und Senkung der Heizkosten taucht häufig die Frage auf, ob eine Dämmung die Schimmelbildung fördert und das Risiko feuchter Wände erhöht. Dies ist nicht der Fall, denn die Feuchtigkeit der Raumluft schlägt sich in den Bereichen nieder, wo sie auf kalte Flächen trifft. Das beste Beispiel sind Fenster, die im Winter zu Schimmelbildung in den Ecken und Laibungen neigen. Eine fachkundig angebrachte Wärmedämmung ist in Kombination mit dem richtigen Lüften eine effektive Maßnahme gegen Schimmel und schont obendrein den Geldbeutel. Durch die Dämmung wird die Innentemperatur der Außenwände erhöht und Schimmelbildung effektiv vorgebeugt.


Rechnet sich eine Fassadendämmung?

Die Fassadendämmung rechnet sich bei allen Objekten, in denen aufgrund der älteren Baumaterialien oder ihres langen Bestands viel Energie nach außen dringt. Auch wenn die Kosten auf den ersten Blick wie eine finanzielle Mehrbelastung erscheinen, lässt sich entweichende und somit mehr verbrauchte Energie durch eine Dämmung vermeiden. Ein weiterer Vorteil im Hinblick auf die Effizienz einer Fassadendämmung ist die Tatsache, dass zur Schimmelbeseitigung ergriffene Maßnahmen vermieden und somit Kosten gespart werden können. Schimmel tritt dort auf, wo warme und feuchte Raumluft auf kalte Areale und somit auf nicht gedämmte Außenwände oder Decken auftrifft. Steigende Energiekosten tun ihr übriges zur Dämmeffizienz.


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